Filmnacht am 24. Mai im Gartenbaukino

Die Zukunft des österreichischen Films

Wer wird großen Namen wie Michael Haneke und Ulrich Seidl einmal nachfolgen? Mögliche Antworten auf diese Frage geben die halbjährlich stattfindenden Filmnächten der Initiative Cinema Next – Junges Kinos aus Österreich. Bereits zum 4. Mal touren Kurzspiel- und dokumentarfilme, Animationen, Musikvideos und Experimentalfilme junger FilmemacherInnen durch ganz Österreich und geben konzentriert und fein sortiert einen Überblick über die aktuellen Talente und Vielfalt des heimischen Nachwuchsfilms.

Neu ist der Arbeitswelten-Förderpreis der Arbeiterkammer Salzburg, der einen Film mit 1.000 Euro honoriert, der sich auf besondere Weise mit dem Thema Arbeit beschäftigt.

Zum ersten Mal ist die Cinema Next Filmnacht im Gartenbaukino zu Gast. Auf der größten Leinwand der Wiener Innenstadt sind fünf eigenwillige Arbeiten zu sehen, die diese Präsentationsfläche auch verdienen: Als Wien-Premiere ist der Kurzfilm Das ist es, was immer mit den Menschen los und mit den Tieren nicht los ist. von Jan und Anna Groos zu sehen. Ihr Film berichtet von einer verschollenen Frau, deren Weggefährten alle unterschiedliche Biographien von der Person erzählen. Der Film lief beim Filmfestival Max-Ophüls-Preis in Saarbrücken und auf der Diagonale in Graz. In A new tractor is coming to town, the working class takes a break von Aleksey Lapin bricht ein vollautomatischer Traktor auf, um die Arbeiterklasse auf dem Lande gänzlich verzichtbar zu machen. Mit U.F.O.s above Berlin 2 – Last Resistance sind die extraterrestrischen Aggressoren von Eros Manzoni und Richard Wilhelmer das erste Mal in Wien zu sehen. Als Weltpremiere wird der erste narrative Kurzfilm von Mike Kren, Albatrosse, gezeigt, ein Film über Kindheitserinnerungen eines jungen Mannes, der als Kind aus der Tschechoslowakei nach Österreich flüchten musste. Den Abschluss des 90-Minuten-Programms macht Daniel Moshels Neu-Interpretation der Arie Habanera aus der Oper Carmen, MeTube, mit dem Sänger August Schram und aufgepimpten Elektro-Sounds!

Eintritt: 5 Euro

Programm

Das ist es, was immer mit den Menschen los und mit den Tieren nicht los ist.

von Jan Groos & Anna Groos, 2013, 45 min

Eine verschollene Frau gibt Rätsel auf: Weggefährten erzählen unterschiedliche Biographien. War das Lebensmodell der Vermissten ein avantgardistischer Entwurf oder doch nur ein rücksichtsloser Egotrip?

Konzept, Realisierung: Jan Groos, Anna Groos. Kamera: José Lorenzo Wasner. Schnitt: Gernot Grassl. Ton: Axel Traun. Musik: Mario Dancso. DarstellerInnen: Andreas Patton, Andrea Clausen, Christian Dolezal, Melanie Kretschmann u.a.. Förderungen: bm:ukk/if, Land NÖ, Stadt Wien MA7. Aufführungen: Diagonale 2013.

A new tractor is coming to town, the working class takes a break
von Aleksey Lapin, 2012, 5 min Arbeitswelten-Wettbewerb

Felder, Bauernhöfe, Windräder… Ein GPS-kontrollierter Traktor fährt allein durch die niederösterreichische Landschaft. Die Maschine ist nicht mehr nur Produktionsmittel. Haben wir uns von der Arbeit endlich befreit?

Regie: Aleksey Lapin. Kamera: Markus Zizenbacher. Ton: Sascha Kató, Georg Vogler. Produktion: Aleksey Lapin, Filmakademie Wien. Schnitt: Aleksey Lapin

U.F.O.s above Berlin 2 – Last Resistance

von Eros Manzoni & Richard Wilhelmer, 2013, 20 min

Die Welt wird von einem extraterrestrischen Aggressor in Schach gehalten. Nur Ron Fox und seine Warrior-Amazonen leisten Widerstand. Ob ihnen der fremdgesteuerte Marty helfen kann, das U.F.O. zu zerstören?

Regie: Eros Manzoni. Co-Regie: Richard Wilhelmer. Buch: Daniel Etessami. Kamera: Alexander Klein. Schnitt: Alexander Murygin. Ton: Scott Mecleod, Clemens Brix, Christian Schossig. Sounddesign: Christian Obermaier, Jochen Jezussek. Musik: Boris Mihatsch, Telonio. DarstellerInnen: Roman Snihurowych, Dominic Kran u.a.. Produzent: Björn Gerling. Produktion: Silverstar Studios. Aufführung: Diagonale 2013.

Albatrosse 

von Mike Kren, 2013, 13 min

In surrealen und märchenhaften Bildern erinnert sich der nun erwachsene Leoš an seine Kindheit in den 1970er Jahren der kommunistischen Tschechoslowakei, an die Flucht nach Österreich, an die Dinge und Menschen, die er zurücklassen musste.

Regie: Mike Kren. Buch: Clara Trischler. Kamera: Xiaosu Han, Andreas Thalhammer. Schnitt: Bettina Enigl Ton: Peter Priemer. Compositing: Christophé Didier Weginger. Musik, Sounddesign: Iva Zabkar. DarstellerInnen: Constantin Al Khafaji , Kitty Khittl, Susanne Gschwendtner, u.a.. Erzähler: Martin Fabini. Produzenten: Roberto Gruber, Yvy Rita Borbon. Förderungen: bm:ukk/if, Stadt Wien MA7, Land NÖ.

 

MeTube
von Daniel Moshel, 2013, 4 min

Georges Bizets Arie Habanera aus der Oper Carmen wurde für MeTube re-interpretiert und mit Elektro-Sounds aufgepimpt. Sänger: August Schram.

Filmnacht am 24. Mai im Gartenbaukino

Filmnacht

Wien: Gartenbaukino, 24. Mai 2013 um 23:00 Uhr

Goodbye

von Karin Fisslthaler, AT 2013, 2:30 min

Say goodbye!… Das Ausgangsmaterial sind Filmszenen, in denen sich Berührungen voneinander lösen. Durch Splitscreen werden dabei Körper, Bewegung und Zeitlichkeiten ineinander verwoben, verlieren und finden sich wieder über den Bilder- und Leinwandraum. Alles wird verabschiedet, aber nichts verschwindet.

GOODBYE läuft ab 9. Mai als Vorfilm zu STOKER von Park Chan-wook

gartenbaukino.at

Goodbye

Vorfilm

Wien: Gartenbaukino, Mai 2013

Filmnacht am 5. Juni in Salzburg

Die Zukunft des österreichischen Films

Wer wird großen Namen wie Michael Haneke und Ulrich Seidl einmal nachfolgen? Mögliche Antworten auf diese Frage geben die halbjährlich stattfindenden Filmnächten der Initiative Cinema Next – Junges Kinos aus Österreich. Bereits zum 4. Mal touren Kurzspiel- und dokumentarfilme, Animationen, Musikvideos und Experimentalfilme junger FilmemacherInnen durch ganz Österreich und geben konzentriert und fein sortiert einen Überblick über die aktuellen Talente und Vielfalt des heimischen Nachwuchsfilms.

Neu ist der Arbeitswelten-Förderpreis der Arbeiterkammer Salzburg, der einen Film mit 1.000 Euro honoriert, der sich auf besondere Weise mit dem Thema Arbeit beschäftigt.

Im Fokus Salzburg sind zum ersten Mal in Salzburg zwei Kurzfilme von Bernhard Wenger und Rupert Höller, Mit besten Grüßen und Sucre, zu sehen. Ebenfalls als Salzburg-Premiere wird Marzenka von Albert Meisl und Produzentin Esther Hassfurther gezeigt, ein Film über den schüchternen 28-jährigen Marek, dessen isoliertes Leben ins Wanken gerät, als seine Cousine aus Polen zum Studieren in die Stadt kommt. Gefühlvoll und präzise gehen Maria Weber in was bleibt und Marlies Pöschl in The Machine stops mit Erinnerungen um. In Karin Fisslthalers Musikvideo Goodbye lösen sich Berührungen im Bilder- und Leinwandraum auf.

Der Fokus Österreich zeigt zum ersten Mal in Salzburg den Kurzspielfilmpreisträger der diesjährigen Diagonale, Erdbeerland, von Florian Pochlatko, ein Film über den lauten, oftmals zornigen Alltag junger Teenager. Ebenfalls Salzburg-Premieren sind die schöne Animationsarbeit Plan B – die Schwester der Wunschvorstellung von Anges Miesenberger, die fünf Frauen zu ihrem Mutter- und Frausein interviewt, und der verstörend-unterhaltsame Dieser Film ist ein Zusammenschnitt von DV-Kassetten, die bei einer Online-Auktion ersteigert wurden von Patrick Vollrath über einen etwas missglückten Fallschirmsprung.

Eintritt: 5 Euro

Programm

Fokus Steiermark

Mit besten Grüßen
von Bernhard Wenger, 2013, 5 min

Und wieder parkt der angebetete Traumprinz vor dem Café. Und wie immer traut sich die schüchterne Kellnerin nicht, ihn anzusprechen. Ihrer Kollegin kommt daraufhin eine Idee, die es in sich hat.

Buch, Regie, Produktion: Bernhard Wenger. Kamera: Andreas Alvarez. Schnitt, Regieassistenz: Rupert Höller. Script und Continuity: Gabriel Hüttinger. Kameraassistenz: Matthias Bender. 2. Kameraassistenz: Adriana Jäger. Oberbeleuchter: Paul Sprinz. Beleuchte: Lukas Habl. Ton: Michael Szedenik. Maske: Ella Tschuprinskay. Stuntman, Stuntkoordination: Joe Tödtling. Setfotos: Isabella Hager. Making Of: Phillip Bauer. Produktionsleitung: Julia Abspann. Produktionsassistenz: Patrick Unterasinger. DarstellerInnen: Anna Rieser, Sophie Melbinger, Benedikt Flörsch. Förderungen: Kulturfonds der Stadt Salzburg, Aktion Film Salzburg, FS1, Medienakademie München.

Sucre
von Rupert Höller & Bernhard Wenger, 2013, 5 min

Der kleine Bastien soll beim Nachbarn Staubzucker holen. Dieser jedoch wartet mit einer Waffe am Küchentisch auf seine Frau …

Buch, Regie: Rupert Holler, Bernhard Wenger. Kamera: Andreas Alvarez. Produktion: Bernhard Wenger. Schnitt: Rupert Höller. Regieassistenz: Larissa Sawka. Kameraassistenz: Sarah Mangelberger. Oberbeleuchter: Christopher Macher. Beleuchterin: Lisa Faderl. Ton: Lorenz Hammel. Boomer: Dorian Frey. Ausstattung: Mojana Hrusa. Visagistin: Rebecca Trink. Produktionsassistenz: Hanna Urschler. Fahrerin: Carina Antl. Tonmischung: Lorenz Hammel, Felix Ofenböck. Musik: Michael Szedenik. DarstellerIn: Alexander Fennon, Tanguy Douillard, Cécile Nordegg.

Marzenka
von Albert Meisl, 2013, 25 min Arbeitwelten-Wettbewerb

Der 28-jährige Marek hat sich in sein ehemaliges Kinderzimmer zurückgezogen. Als seine Cousine Marzenka aus Polen nach Wien kommt, um dort zu studieren, gerät sein Refugium in Gefahr.

Regie, Drehbuch: Albert Meisl. Kamera: Marion Priglinger. Schnitt: Thomas Wider, Stefan Stabenow. Ton: Henning Backhaus, Katharina Demmler. Produktion: Esther Hassfurther. Darsteller: Kaja Dymnicki, Thomas Prazak, Grazyna Dylag, Marek Włodarczyk, Oliver Rosskopf, Magdalena Kronschläger, Gerda Drabek. Produktion: Filmakademie Wien.

was bleibt
von Maria Weber, 2012, 7  min

In abstrakten Bildern versucht die Filmemacherin in diesem experimentellen Kurzdokumentarfilm, die Welt ihrer dementen Tante Emma und das, was bleibt, einzufangen.

The Machine stops
von Marlies Pöschl, 2012, 5 min Arbeitwelten-Wettbewerb

Die Kohlemine, der die französische Kleinstadt La Machine ihren Namen und ihre Existenzgrundlage verdankt, wurde in den 1970er Jahren geschlossen und dient nun als Museum und sozialen Einrichtungen. Wie kann die kommende Generation Zugang zu ihrer Geschichte finden?

Regie: Marlies Pöschl. Buch: Marlies Pöschl nach einem Interview mit Allan Page. Kamera, Ton: Yann Guilleman, Ingrid Vido. Schnitt: Marlies Pöschl. Produktion: Céline Poulin, Parc St. Léger. DarstellerInnen: Aurore Heurtaut, Guillaume Curtil, James Pacaut, Kyfer Lebos, Laura Boulay, Manon Laigneau, Manon Savre, Romain Massicot.

Goodbye
von Karin Fisslthaler, 2013, 2:30 min

Das Ausgangsmaterial sind Filmszenen, in denen sich Berührungen voneinander lösen. Durch Splitscreen werden Körper, Bewegung und Zeitlichkeiten ineinander verwoben und agieren mit dem Bilder- und Leinwandraum. Musik: Cherry Sunkist.

Fokus Österreich:

Erdbeerland
von Florian Pochlatko, 2012, 32 min

Teenager sein ist kompliziert. In Erdbeerland zeigen uns junge Menschen ihren lauten, oftmals zornigen Alltag – aber auch die leisen und sehnsüchtigen Momente. Kurzspielfilmpreisträger Diagonale 2013.

Regie und Buch: Florian Pochtlatko. Kamera: Serafin Spitzer. Schnitt: Roland Stöttinger. Ton: Simon Spitzer, Gerd Jochum. Sounddesign: Christian Obermayr. DarstellerInnen: Patrick Nistlberger, Resi Reiner, Patrick Fadinger u.a.. Produktion: Filmakademie Wien. Förderungen: bm:ukk/if, Land NÖ, CINE ART, VAM, Freunde der Filmakademie Wien, Stadt Wien MA7, FAMA. Verleih: sixpackfilm. Aufführungen: Viennale 2012, Diagonale 2013.

Plan B – die Schwester der Wunschvorstellung
von Agnes Miesenberger, 2012, 11 min Arbeitwelten-Wettbewerb

Anim In Plan B werden fünf Frauen, durch ein tierisches Äquivalent dargestellt, zu ihrem Mutter- bzw. Frausein interviewt. Sie sprechen über die gesellschaftlich definierte Mutterrolle, Öffentlichkeit und Privatheit, Arbeit, Schuldgefühle und ziehen Bilanz.

Zeichnungen, Animation: Agnes Miesenberger. Musik, Sound: Conny Kraus, Bert Zettelmeier. Mastering: Armin Lehner. Förderungen: ÖH Projektförderung. Gewinnerin des AK Kunstfilmpreises 2012.

Dieser Film ist ein Zusammenschnitt von DV-Kassetten, die bei einer Online-Auktion ersteigert wurden
von Patrick Vollrath, 2011, 8:30 min

Spiel Dieser Film ist (fast), was er zu sein vorgibt: ein Zusammenschnitt von DV-Kassetten, die bei einer Online-Auktion ersteigert wurden und deren Inhalt anscheinend nie gelöscht wurde.

Buch, Produktion: Patrick Vollrath. Kamera: Marie-Therese Zumtobel. Schnitt: Sebastian Schreiner. Produzent: Roland Töfferl. Visual Effects: Roland Stöttinger. Sound Mixing: Bernd Dormeyer. Förderung: Fachverband der Film- und Musikindustrie.
Filmnacht am 5. Juni in Salzburg

Filmnacht

Salzburg: Das Kino, 5. Jun 2013 um 21:00 Uhr

Filmnacht am 6. Juni im Cinematograph


Die Zukunft des österreichischen Films

Wer wird großen Namen wie Michael Haneke und Ulrich Seidl einmal nachfolgen? Mögliche Antworten auf diese Frage geben die halbjährlich stattfindenden Filmnächten der Initiative Cinema Next – Junges Kinos aus Österreich. Bereits zum 4. Mal touren Kurzspiel- und dokumentarfilme, Animationen, Musikvideos und Experimentalfilme junger FilmemacherInnen durch ganz Österreich und geben konzentriert und fein sortiert einen Überblick über die aktuellen Talente und Vielfalt des heimischen Nachwuchsfilms.

Neu ist der Arbeitswelten-Förderpreis der Arbeiterkammer Salzburg, der einen Film mit 1.000 Euro honoriert, der sich auf besondere Weise mit dem Thema Arbeit beschäftigt.

Im Fokus Tirol sind als Tirol-Premieren Filme von Pablo Leiva, Mona Schwitzer, Bernd Oppl und Tobias Pichler zu sehen. In König der Welt erzählen uns das Filmduo Leiva/Schwitzer von drei jungen Menschen im Wiener Arbeiterbezirk Simmering. In Sick Building wiedersetzt sich der Künstler Bernd Oppl physikalischen Gesetzen und praktische Architektur kollidiert mit Sciene Fiction. Im Video Doors von Tobias Pichler mit der Musik von Zeta Primes treibt ein Problem zwei Freunde zur Verzweiflung.

Im Fokus Österreich können die Filmnacht-BesucherInnen mit dem Dokumentarfilm Hände zum Himmel gemeinsam mit Schlagerstar Hansi Hinterseer und Tausenden von Menschen auf dem Hahnenkamm singen und beten. In A new tractor is coming to town, the working class takes a break von Aleksey Lapin bricht ein vollautomatischer Traktor auf, um die Arbeiterklasse auf dem Lande gänzlich verzichtbar zu machen. Den Abschluss der Filmnacht macht der diesjährige Kurzspielfilmpreisträger der Diagonale in Graz, Erdbeerland von Florian Pochlatko, ein Film über den lauten, oftmals zornigen Alltag junger Teenager.

Eintritt: 5 Euro

Programm

Fokus Tirol

König der Welt



von Pablo Leiva & Mona Schwitzer, 2013, 29 min Arbeitwelten-Wettbewerb

Drei junge Menschen im Wiener Arbeiterbezirk Simmering: Sie haben keine Ausbildung, keine Arbeit und auch keine Lust zu arbeiten. Wovon träumen sie, worauf hoffen sie?

Drehbuch: Pablo Leiva, Mona Schwitzer. Regie, Fotografie, Schnitt: Pablo Leiva. Dramaturgie, Produktionsleitung: Mona Schwitzer. Farbkorrektur: Mario Seidl. Music Editing, Sound Design: Vinzenz Schwab. Darsteller: Klaus Windbichler, Stefanie Speta, Marius Antal, Mark Svadlena, Tobias Voigt, Martina Spitzer. Musik: Krach der Roboter und Abby Lee Tee. Förderungen: MA7, bm:ukk

Sick Building
von Bernd Oppl, 2012, 7 min

Bernd Oppls Objektwelt widersetzt sich der physikalischen Gesetzgebung, praktische Architektur kollidiert mit Science Fiction. Es spukt gewaltig im Sick Building!

Doors
von Tobias Pichler, 2013, 4 min

Der Weg zur Lösung eines Problems ist steil und schwer, er treibt zwei Freunde zur Verzweiflung. Doch dann macht alles Sinn und die Lösung ist zum Greifen nah. Musik: Zeta Primes.

Regie: Tobias Pichler. Konzept: Charles Harm, Lucas Riccabona, Matthias Helldoppler, Tobias Pichler. Cast: Charles Harm, Bene Unterberger (Band). DP: Matthias Helldoppler. Schnitt: Bernhard Holzhammer, Tobias Pichler. VFX: Lucas Riccabona, Martin Kohlert, Christian Kunwald. Kameraassistenten: Matteo Sanders, Victor Kössl. Grip: Felix Federer. PA: Max Raggl, Rachel Immler, Lucas Haller. Produktion: Wildruf.

Fokus Österreich

Hände zum Himmel
von Matthias van Baaren & Ulrike Putzer, 2013, 18 min

Hansi Hinterseer ruft und Tausende kommen. Gemeinsam wandern, singen und beten sie. Eine Pilgerreise auf den Hahnenkamm. Wettbewerbsbeitrag der Intl. Kurzfilmtage Oberhausen 2013.

Idee, Regie, Kamera, Ton, Schnitt: Ulrike Putzer und Matthias van Baaren. Aufführungen: Diagonale 2013.

A new tractor is coming to town, the working class takes a break
von Aleksey Lapin, 2012, 5 min Arbeitwelten-Wettbewerb

Felder, Bauernhöfe, Windräder… Ein GPS-kontrollierter Traktor fährt allein durch die niederösterreichische Landschaft. Die Maschine ist nicht mehr nur Produktionsmittel. Haben wir uns von der Arbeit endlich befreit?

Regie: Aleksey Lapin. Kamera: Markus Zizenbacher. Ton: Sascha Kató, Georg Vogler. Produktion: Aleksey Lapin, Filmakademie Wien. Schnitt: Aleksey Lapin

Erdbeerland
von Florian Pochlatko, 2012, 32 min

Teenager sein ist kompliziert. In Erdbeerland zeigen uns junge Menschen ihren lauten, oftmals zornigen Alltag – aber auch die leisen und sehnsüchtigen Momente. Kurzspielfilmpreisträger Diagonale 2013.

Regie und Buch: Florian Pochtlatko. Kamera: Serafin Spitzer. Schnitt: Roland Stöttinger. Ton: Simon Spitzer, Gerd Jochum. Sounddesign: Christian Obermayr. DarstellerInnen: Patrick Nistlberger, Resi Reiner, Patrick Fadinger u.a.. Produktion: Filmakademie Wien. Förderungen: bm:ukk/if, Land NÖ, CINE ART, VAM, Freunde der Filmakademie Wien, Stadt Wien MA7, FAMA. Verleih: sixpackfilm. Aufführungen: Viennale 2012, Diagonale 2013.
Filmnacht am 6. Juni im Cinematograph

Filmnacht

Innsbruck: Cinematograph, 6. Jun 2013 um 21:00 Uhr

Cinema Next Premiere am 14. Juni im Topkino

Bei den Cinema Next Premieren wird in regelmäßigen Abständen  jungen Filmschaffenden Raum gegeben, ihre neuen Arbeiten einem Publikum im Kino zu zeigen.

Am Freitagabend, 14. Juni 2013 geht es bei der Cinema Next Premiere mit Humor und leichter Tragik um Beziehungen und Sex:

MEINE LINKE HAND von David Wagner, 2013, 10 min

WICHSVORLAGE von Michael Podogil, 2013, 13 min

ICH HAB AUCH MIT SONJA von Paul Ploberger, 2013, 20 min

20 Uhr: Filmprogramm mit Gespräch mit den Filmemachern
22 Uhr: Wiederholung Filmprogramm

Eintritt frei!

Reservierung unter www.topkino.at empfohlen.

Programm

Meine linke Hand

ein Film von David Wagner, AT 2013, 10 min

Ein Mann findet unverhofft zu einer magischen Fähigkeit, mit der er – zumindest im Traum – jede Frau ins Bett kriegt. Er muss dafür nur die linke Hand schütteln, aber die ihres Partners …

1st Assistant Director: Roberto Gruber. Director of Photography: Harald Staudach. Script/Continuity: Yvy Rita Borbon. Cast: Johanna Withalm, Franziska Hetzel, Marcello de Nardo, Max Meyr, Nicolene Kowarzik, Rafael Wagner. Produced by: Daniel Dolinar, Roberto Gruber, Jodok Böhm, Yvy Rita Borbon. Co-Produced by: Magdalena Berger, Jens Buhr. Sound: Matthias Ermert, Daniel Mayer. Sound Editing & ADR: Franz Moritz. Sound Re-Recordist & ADR: Matthias Ermert. Editing: Florian Fessl. Production Design/ Art Direction: Johanna Thanheiser. Costume: Yeelen Sangare. Make Up: Sandy Charles, Steffi Lamm. Print Design: Jonathan Schaffer-Hans. music by: Harry Jen

Wichsvorlage

ein Film von Michael Podogil, AT 2013, 13 min

Nach einem missglückten Telefonat sucht eine junge Frau ihren Partner auf, um ihre Beziehung zu retten – und findet bei ihm zuhause eine etwas eigenartige Wichsvorlage. „Liebe ist erniedrigend.“

Regie: Michael Podogil. Drehbuch: Jasmin Baumgartner. Kamera: Michael Mrkvicka. Schnitt und Sounddesign: Melanie Ratz. Musik: Natalia Villanueva Garcia. Produktion: Rudi Takacs. Darstellerin: Eva Pröglhöf

Ich hab auch mit Sonja

ein Film von Paul Ploberger, AT 2013, 20 min

Hanna und Max leben in einer offenen Beziehung. Aber als sie sich nächtens mit einem anderen Mann verabredet, erlebt Max eine Achterbahnfahrt der Gedankenspiele und Gefühle.
Eine Geschichte über Sehnsucht nach Freiheit, einer Angst sich für jemanden zu entscheiden, weil man etwas versäumen könnte.

Cinema Next Premiere am 14. Juni im Topkino

Premiere

Wien: Topkino, 14. Jun 2013 um 20:00 Uhr

VAYA CON DIOS

von Manuel Johns, AT 2012, 5 min

Damit dem einstigen Kinderschlagerstar Mike Farino das große Comeback in der Schlagerbranche gelingen kann, benötigt er seinen ehemaligen Mentor Walter und ein ordentliches Musikvideo, das mit Bauch, Herz und Kopf gedreht wird. Leider laufen die Dinge selbst bei einem so professionellen Dreh wie diesem nicht immer so, wie sie sollten.

Diese improvisierte, vergnügliche Satire auf das Showgeschäft mit Schauspieler Michael Fuith wurde im Rahmen des instant36-Stegreiffilmfestivals 2012 innerhalb 36 Stunden gestaltet.

VAYA CON DIOS läuft ab 31. Mai als Vorfilm zu SCHLAGERSTAR von Marco Antoniazzi und Gregor Stadlober

wulfeniakino.at

VAYA CON DIOS

Vorfilm

Klagenfurt: Wulfenia Kino, Juni 2013

Filmnacht am 16. Mai im Moviemento

Die Zukunft des österreichischen Films

Wer wird großen Namen wie Michael Haneke und Ulrich Seidl einmal nachfolgen? Mögliche Antworten auf diese Frage geben die halbjährlich stattfindenden Filmnächten der Initiative Cinema Next – Junges Kinos aus Österreich. Bereits zum 4. Mal touren Kurzspiel- und dokumentarfilme, Animationen, Musikvideos und Experimentalfilme junger FilmemacherInnen durch ganz Österreich und geben konzentriert und fein sortiert einen Überblick über die aktuellen Talente und Vielfalt des heimischen Nachwuchsfilms.

Neu ist der Arbeitswelten-Förderpreis der Arbeiterkammer Salzburg, der einen Film mit 1.000 Euro honoriert, der sich auf besondere Weise mit dem Thema Arbeit beschäftigt.

Im Fokus Oberösterreich wird wie im vorherigen Jahr ein Best-of der Local-Artists-Sektion des diesjährigen Crossing Europe Filmfestivals gezeigt. Dass Linz und Region eine starke und lebendige Musik- und Musikvideoszene aufweist, beweisen Goodbye von Karin Fisslthaler, Speckbrot von Clemens Kogler und All Our Demons von Christian Koll. In Paul Plobergers humorvollem Kurzfilm Ich hab auch mit Sonja stellt sich einem jungen Mann in einer offenen Beziehung die Frage, ob er die Nacht, in der sich die Partnerin mit einem anderen Mann trifft, trotzdem genießen kann. 2×102m Ostseeblick genießen konnte man in den 997 Räumen eines Gebäudes, das Miguel José Gonzalez-Gonzalez fotografierte.

Im Fokus Österreich beobachtet Johann Lurf in RECONNAISSANCE eine still gelegte und gesperrte Militäranlage aus kilometerlanger Entfernung. Aus der Ferne steuern auch extraterrestrische Aggressoren die Menschen in Richard Wilhelmers Science-Fiction-Zombie-Film U.F.O.s above Berlin 2 – Last Resistance. Und wie Außerirdische verhalten und fühlen sich manchmal auch Teenager, die in ihren jugendlichen Gefühls- und Gewaltwelten gefangen sind: vom komplizierten Teenagerdasein berichtet Erdbeerland von Florian Pochlatko, Kurzspielfilm-preisträger der Diagonale 2013.

Eintritt: 5 Euro

Programm

Fokus Oberösterreich
Best of (Young) Local Artists – Crossing Europe 2013

Goodbye
von Karin Fisslthaler, 2013, 2:30 min

Das Ausgangsmaterial sind Filmszenen, in denen sich Berührungen voneinander lösen. Durch Splitscreen werden Körper, Bewegung und Zeitlichkeiten ineinander verwoben und agieren mit dem Bilder- und Leinwandraum. Musik: Cherry Sunkist.

Ich hab auch mit Sonja
von Paul Ploberger, 2012/13, 20 min

Eine offene Beziehung und trotzdem die Nacht genießen, in der sich die Partnerin mit wem anderen trifft? Ein junger Mann durchlebt eine Achterbahnfahrt der Gefühle und Gedankenspiele.

Regie, Buch: Paul Ploberger. Kamera: Patrick Wally. Schnitt: Wolfgang Auer. Produktion: PS Film Productions / Petra Stren, Simon Baumgartner.

Speckbrot
von Clemens Kogler, 2012, 4 min

Das Mysteriöse ist antörnend und anekelnd zugleich. Und das Elektro-Duo Julian & der Fux bittet emotionslos: Kannst du mal nachsehen, wo meine Unterhose ist?

All Our Demons
von Christian Koll, 2012, 5 min

Auf der Suche nach dem Postkartenmotiv startet ein kleiner Bub mit seinem Dreirad eine Reise durch’s Mühlviertel. Musik: Heiligenblut.

2×102m Ostseeblick
von Miguel José Gonzalez-Gonzalez, 2013, 6:30 min

Eine Reise durch ein Gebäude mit 997 Räumen.

Fokus Österreich:

RECONNAISSANCE
von Johann Lurf, 2012, 5 min

Eine Beobachtung einer still gelegten und gesperrten Militäranlage – aus kilometerlanger Entfernung. Was wahrnehmbar ist, entzieht sich einer klaren Deutung.

Konzept, Realisierung: Johann Lurf. Förderung: bm:ukk/if. Verleih: sixpackfilm. Aufführungen: Viennale 2012, Diagonale 2013.

U.F.O.s above Berlin 2 – Last Resistance
von Eros Manzoni & Richard Wilhelmer, 2013, 20 min

Die Welt wird von einem extraterrestrischen Aggressor in Schach gehalten. Nur Ron Fox und seine Warrior-Amazonen leisten Widerstand. Ob ihnen der fremdgesteuerte Marty helfen kann, das U.F.O. zu zerstören?

Regie: Eros Manzoni. Co-Regie: Richard Wilhelmer. Buch: Daniel Etessami. Kamera: Alexander Klein. Schnitt: Alexander Murygin. Ton: Scott Mecleod, Clemens Brix, Christian Schossig. Sounddesign: Christian Obermaier, Jochen Jezussek. Musik: Boris Mihatsch, Telonio. DarstellerInnen: Roman Snihurowych, Dominic Kran u.a.. Produzent: Björn Gerling. Produktion: Silverstar Studios. Aufführung: Diagonale 2013.

Erdbeerland
von Florian Pochlatko, 2012, 32 min

Teenager sein ist kompliziert. In Erdbeerland zeigen uns junge Menschen ihren lauten, oftmals zornigen Alltag – aber auch die leisen und sehnsüchtigen Momente. Kurzspielfilmpreisträger Diagonale 2013.

Regie und Buch: Florian Pochtlatko. Kamera: Serafin Spitzer. Schnitt: Roland Stöttinger. Ton: Simon Spitzer, Gerd Jochum. Sounddesign: Christian Obermayr. DarstellerInnen: Patrick Nistlberger, Resi Reiner, Patrick Fadinger u.a.. Produktion: Filmakademie Wien. Förderungen: bm:ukk/if, Land NÖ, CINE ART, VAM, Freunde der Filmakademie Wien, Stadt Wien MA7, FAMA. Verleih: sixpackfilm. Aufführungen: Viennale 2012, Diagonale 2013.
Filmnacht am 16. Mai im Moviemento

Filmnacht

Linz: Moviemento, 16. Mai 2013 um 21:00 Uhr

Filmnacht am 15. Mai im Schubertkino

Die Zukunft des österreichischen Films

Wer wird großen Namen wie Michael Haneke und Ulrich Seidl einmal nachfolgen? Mögliche Antworten auf diese Frage geben die halbjährlich stattfindenden Filmnächten der Initiative Cinema Next – Junges Kinos aus Österreich. Bereits zum 4. Mal touren Kurzspiel- und dokumentarfilme, Animationen, Musikvideos und Experimentalfilme junger FilmemacherInnen durch ganz Österreich und geben konzentriert und fein sortiert einen Überblick über die aktuellen Talente und Vielfalt des heimischen Nachwuchsfilms.

Neu ist der Arbeitswelten-Förderpreis der Arbeiterkammer Salzburg, der einen Film mit 1.000 Euro honoriert, der sich auf besondere Weise mit dem Thema Arbeit beschäftigt.

Die Filmnacht in Graz zeigt ein aktuelles Best-of des jungen Films aus der Steiermark. Als Steiermark-Premiere wird der leise Kurzfilm Herz Dame von Anne Bauchinger, Sabine Hattinger, Markus Lubej und Maximilian Wildmaier über eine alte Frau, die sich in einen jungen Mann verliebt, gezeigt. Dass Steiermark starke Animationskünstlerinnen vorweisen kann, beweisen die Musikvideos That’s the Beat von Karin Csernohorski und Question Mark von Gudrun Krebitz. Genauso sehenswert ist das Musikvideo und der Preisträgerfilm des Grazer Rockin’ Movies Festivals 2012, SAME OLD, von Samuel Traber. Den Abschluss der Filmnacht macht der Kurzspielfilmpreisträger der diesjährigen Diagonale, Erdbeerland von Florian Pochlatko, ein Film über den lauten, oftmals zornigen Alltag junger Teenager.

Eintritt: 5 Euro

Programm

Fokus Steiermark

Herz Dame
von Anne Bauchinger, Sabine Hattinger, Markus Lubej & Maximilian Widmaier, 2012, 30 min

Vergessen geglaubte Empfindungen verändern das einsame Dasein der alten Dame Paula, als ein junger Schauspieler in ihrem Dachboden kurzfristig Unterkunft findet.

Regie, Buch: Anne Bauchinger, Markus Lubej, Maximilian Widmaier, Sabine Hattinger. Kamera: Carmen Treichl. Schnitt: Tom Beyr, Zorica Vilotic. Ton: David Ritt, Andreas Haselbeck. Skript: Lisa Stolze. Aufnahmeleitung: Emanuel Ebner. Musik: Andreas Gröstlinger. Tonmischung: Christoph Phlohovich. DarstellerInnen: Julia Gschnitzer, Jan Hutter, Tülin Pektas.

That’s The Beat
von Karin Csernohorski, 2012, 2:30 min

Karin Csernohorski verlegt den 60’s-Garage-Rock’n’Roll der steirischen Band The Incredible Staggers in ein buntes Zirkuszelt.

U.F.O.s above Berlin 2 – Last Resistance
von Eros Manzoni & Richard Wilhelmer, 2013, 20 min

Die Welt wird von einem extraterrestrischen Aggressor in Schach gehalten. Nur Ron Fox und seine Warrior-Amazonen leisten Widerstand. Ob ihnen der fremdgesteuerte Marty helfen kann, das U.F.O. zu zerstören?

Regie: Eros Manzoni. Co-Regie: Richard Wilhelmer. Buch: Daniel Etessami. Kamera: Alexander Klein. Schnitt: Alexander Murygin. Ton: Scott Mecleod, Clemens Brix, Christian Schossig. Sounddesign: Christian Obermaier, Jochen Jezussek. Musik: Boris Mihatsch, Telonio. DarstellerInnen: Roman Snihurowych, Dominic Kran u.a.. Produzent: Björn Gerling. Produktion: Silverstar Studios. Aufführung: Diagonale 2013.

Aus dem Auge
von Matthias Zuder, 2013, 11 min Arbeitswelten-Wettbewerb

Das Seebad Prora auf Rügen war ein Prestigeobjekt der „Kraft-durch-Freude“-Bewegung der Nationalsozialisten. 20.000 deutsche Arbeiter sollten hier – auf 5 Kilometern Länge und alle Zimmer mit Meeresblick – Erholung finden.

Regie, Buch: Matthias Zuder. Kamera: Thomas Förster. Schnitt: Thomas Förster, Matthias Zuder, Jan Zischka. Ton, Sounddesign, Musik: Mario Dancso. Mit: Andrea Eckert. Produzenten: Matthias Zuder, Thomas Förster, Marie-Therese Thill. Produktion: Hamburg Media School. Aufführung: Diagonale 2013.

Question Mark
von Gudrun Krebitz, 2012, 4 min

Eine animierte Interpretation des Tracks von Terranova feat. Thomas Høffding. Nominiert für den MuVi-Award der Kurzfilmtage Oberhausen 2012.

SAME OLD
von Samuel Traber, 2012, 4 min

Eine Rockgruppe und viele Farbkübel. Preisträger des Rockin’ Movies Festivals 2012. Musik: Bluntmen and Tronic.

Erdbeerland
von Florian Pochlatko, 2012, 32 min

Teenager sein ist kompliziert. In Erdbeerland zeigen uns junge Menschen ihren lauten, oftmals zornigen Alltag – aber auch die leisen und sehnsüchtigen Momente. Kurzspielfilmpreisträger Diagonale 2013.

Regie und Buch: Florian Pochtlatko. Kamera: Serafin Spitzer. Schnitt: Roland Stöttinger. Ton: Simon Spitzer, Gerd Jochum. Sounddesign: Christian Obermayr. DarstellerInnen: Patrick Nistlberger, Resi Reiner, Patrick Fadinger u.a.. Produktion: Filmakademie Wien. Förderungen: bm:ukk/if, Land NÖ, CINE ART, VAM, Freunde der Filmakademie Wien, Stadt Wien MA7, FAMA. Verleih: sixpackfilm. Aufführungen: Viennale 2012, Diagonale 2013.
Filmnacht am 15. Mai im Schubertkino

Filmnacht

Graz: Schubertkino, 15. Mai 2013 um 21:00 Uhr

Filmnacht am 8. Mai im Wulfenia Kino

Die Zukunft des österreichischen Films

Wer wird großen Namen wie Michael Haneke und Ulrich Seidl einmal nachfolgen? Mögliche Antworten auf diese Frage geben die halbjährlich stattfindenden Filmnächten der Initiative Cinema Next – Junges Kinos aus Österreich. Bereits zum 4. Mal touren Kurzspiel- und dokumentarfilme, Animationen, Musikvideos und Experimentalfilme junger FilmemacherInnen durch ganz Österreich und geben konzentriert und fein sortiert einen Überblick über die aktuellen Talente und Vielfalt des heimischen Nachwuchsfilms.

Neu ist der Arbeitswelten-Förderpreis der Arbeiterkammer Salzburg, der einen Film mit 1.000 Euro honoriert, der sich auf besondere Weise mit dem Thema Arbeit beschäftigt.

Zum ersten Mal findet in Klagenfurt die Cinema Next Filmnacht im Wulfenia Arthouse-Kino statt. Im Fokus Kärnten werden vier Arbeiten von jungen FilmemacherInnen aus Kärnten gezeigt: der verstörend-unterhaltsame Dieser Film ist ein Zusammenschnitt von DV-Kassetten, die bei einer Online-Auktion ersteigert wurden von Patrick Vollrath über einen missglückten Fallschirmsprung, Rumor Macchina von Patrick Topitschnig über einen etwas wirren Wissenschaftler, die experimentelle Noise-Tapete Voidov~ von Manuel Knapp sowie das Musikvideo You’re Out von Max Liebich, der auf der Diagonale 2011 als bester Nachwuchsfilm ausgezeichnet wurde.

Der Fokus Österreich zeigt die schöne Animationsarbeit Plan B – die Schwester der Wunschvorstellung von Anges Miesenberger, die fünf Frauen zu ihrem Mutter- und Frausein interviewt. Tuppern von Vanessa Gräfingholt lädt an einem Samstagnachmittag zu einer Tupperparty und gleichzeitig zu einer Milieustudie ein, und im Dokumentarfilm Hände zum Himmel wandern, singen und beten Tausende von Menschen gemeinsam mit Schlagerstar Hansi Hinterseer. Beide Filme sind Wettbewerbsbeiträge der Anfang Mai stattfindenden Intl. Kurzfilmtage Oberhausen.

Eintritt: 5 Euro

Programm

Fokus Kärnten

Dieser Film ist ein Zusammenschnitt von DV-Kassetten, die bei einer Online-Auktion ersteigert wurden
von Patrick Vollrath, 2011, 8:30 min

Dieser Film ist (fast), was er zu sein vorgibt: ein Zusammenschnitt von DV-Kassetten, die bei einer Online-Auktion ersteigert wurden und deren Inhalt anscheinend nie gelöscht wurde.

Buch, Produktion: Patrick Vollrath. Kamera: Marie-Therese Zumtobel. Schnitt: Sebastian Schreiner. Produzent: Roland Töfferl. Visual Effects: Roland Stöttinger. Sound Mixing: Bernd Dormeyer. Förderung: Fachverband der Film- und Musikindustrie.

Rumor Macchina
von Patrick Topitschnig, 2010, 3 min

„Mit der Rumor Macchina könnte man in der Früh aufstehen, das Gerät anschreien und ein Ei zum Kochen bringen“, malt sich der etwas wirr wirkende Wissenschaftler eine bessere Energie-Welt aus.

Regie, Buch, Schnitt: Patrick Topitschnig. Produktion: Patrick Topitschnig, Pinar Dagdevir. Kamera: Mario Minichmayr. Ton: Florian Gruber. Darsteller: Werner Wultsch.

Voidov~
von Manuel Knapp, 2012, 14 min

Überlagerungen von weißem Licht, schwarzem Schatten, Struktur und Perspektive führen zu Verdoppelungen, Abweichungen, Fehlern und Auslöschungen auf verschiedenen Ebenen. Eine Noise-Tapete in Bild und Ton.

Konzept, Realisierung: Manuel Knapp. Förderung: bm:ukk/if. Verleih: sixpackfilm. Aufführungen: Diagonale 2013.

You’re Out
von Max Liebich, 2010, 5 min

Ein Mann wird zum sehnsüchtigen Beobachter, der die Übermacht der Natur erkennt und vom Tod nicht mehr beeindruckt ist. Musik: Ciao Merlin.

Regie, Buch, Sounddesign: Max Liebich. Kamera: Anselm Hartmann. Schnitt: Roland Stöttinger. Musik: Ciao Merlin. Szenenbild: Gudarz Moradi. Produktion: Anselm Hartmann, Max Liebich, Eva Hartl. Förderungen: Kultur Niederösterreich, Kärnten Kultur, Verein der Freunde der Filmakademie. Bester Nachwuchsfilm Diagonale 2011.

Fokus Österreich

Plan B – die Schwester der Wunschvorstellung
von Agnes Miesenberger, 2012, 11 min Arbeitwelten-Wettbewerb

In Plan B werden fünf Frauen, durch ein tierisches Äquivalent dargestellt, zu ihrem Mutter- bzw. Frausein interviewt. Sie sprechen über die gesellschaftlich definierte Mutterrolle, Öffentlichkeit und Privatheit, Arbeit, Schuldgefühle und ziehen Bilanz.

Zeichnungen, Animation: Agnes Miesenberger. Musik, Sound: Conny Kraus, Bert Zettelmeier. Mastering: Armin Lehner. Förderungen: ÖH Projektförderung. Gewinnerin des AK Kunstfilmpreises 2012.

Tuppern
von Vanessa Gräfingholt, 2013, 35 min

Samstagnachmittag, Gabi hat zur Tupperparty geladen. Eine Milieustudie inszeniert als fiktionales Kammerspiel. Wettbewerbsbeitrag der Intl. Kurzfilmtage Oberhausen 2013.

Regie: Vanessa Gräfingholt. Drehbuch: Vanessa Gräfingholt, Clara Trischler, Jakob Pretterhofer. Casting: Rita Waszilovics. Produktion: Rudolf Takacs. Kamera: Marie Thérèse Zumtobel. Montage: Sebastian Schreiner. Ton: Daniel Pazderka. Szenenbild: Denise Heschl, Sara Burchia. Kostüm: Monika Buttinger. Maske: Ricarda Blank. Compositing: David Teichert. Sounddesign: Bernhard Zorzi. Filmmusik: Rostislav Gilman. DarstellerInnen: Susi Stach, Patricia Hirschbichler, Margot Vuga, Valerie Pachner, Martina Spitzer, Karl Fischer, Inge Toifl. Förderungen: Stadt Wien MA7. Aufführungen: Diagonale 2013.

Hände zum Himmel
von Matthias van Baaren & Ulrike Putzer, 2013, 18 min

Hansi Hinterseer ruft und Tausende kommen. Gemeinsam wandern, singen und beten sie. Eine Pilgerreise auf den Hahnenkamm. Wettbewerbsbeitrag der Intl. Kurzfilmtage Oberhausen 2013.

Idee, Regie, Kamera, Ton, Schnitt: Ulrike Putzer und Matthias van Baaren. Aufführungen: Diagonale 2013.
Filmnacht am 8. Mai im Wulfenia Kino

Filmnacht

Klagenfurt: Wulfenia Kino, 8. Mai 2013 um 20:00 Uhr

Vorfilm Gartenbaukino April 2013

IMAGING MACHINE

von Karin Fisslthaler, AT 2008, 5:20 min

Eine Auseinandersetzung mit der Repräsentation von Körpern, Geschlechterrollen und Begehrensformen – und von Grenzen und Entgrenzungen physischer Nähe. Durch das schwarze Ausblenden der konkreten Körper bleibt undeutig und ungewiss, wie die Handlungen der Hände zu deuten sind: Beiläufige Berührung? Gewalt? Zärtlichkeit?

IMAGING MACHINE läuft ab 19. April als Vorfilm zu MEINE KEINE FAMILIE von Paul-Julien Robert

gartenbaukino.at

Vorfilm Gartenbaukino April 2013

Vorfilm

Wien: Gartenbaukino, April 2013

Filmnacht am 30. April im Cinema Paradiso

Die Zukunft des österreichischen Films

Wer wird großen Namen wie Michael Haneke und Ulrich Seidl einmal nachfolgen? Mögliche Antworten auf diese Frage geben die halbjährlich stattfindenden Filmnächten der Initiative Cinema Next – Junges Kinos aus Österreich. Bereits zum 4. Mal touren Kurzspiel- und dokumentarfilme, Animationen, Musikvideos und Experimentalfilme junger FilmemacherInnen durch ganz Österreich und geben konzentriert und fein sortiert einen Überblick über die aktuellen Talente und Vielfalt des heimischen Nachwuchsfilms.

Neu ist der Arbeitswelten-Förderpreis der Arbeiterkammer Salzburg, der einen Film mit 1.000 Euro honoriert, der sich auf besondere Weise mit dem Thema Arbeit beschäftigt.

Die Filmnacht in St. Pölten zeigt ein aktuelles Best-of des jungen Films aus Niederösterreich. Neben einer Auswahl der c-tv/Digital Shorts der Fachhochschule St. Pölten – darunter der neue Kurzfilm vom FH-Absolventen Lenny Leiter, I’M SORRY, wie auch das experimentelle Zeitraffer-Video Vienna Timelapse (von den FH-Studenten Thomas Pöcksteiner, Piotr Jablonowski und Fabian Orner), der online schon über 150.000 Views hat – sind als Niederösterreich-Premieren der Diagonale-Kurzspielfilmpreisträger Erdbeerland von Florian Pochlatko sowie das animierte Musikvideo Telefonbuchpolka von Benjamin Swiczinsky (Neuer österreichischer Trickfilm) zu sehen. Erdbeerland, der auf der Viennale 2012 seine Premiere feierte, erzählt vom lauten, oftmals zornigen Alltag junger Teenager. Telefonbuchpolka ist im Zuge des Internetprojekts „Kreislers musikalische Stolpersteine“ entstanden, für das 15 Lieder des Dichters und Komponisten Georg Kreisler verfilmt wurden. Nach dem Filmprogramm geben Studierende der FH. St. Pölten eine audiovisuelle Performance zum Besten.

Die Cinema Next Filmnacht findet im Rahmen der c-tv-Konferenz „Arbeiten für das Fernsehen“ der FH St. Pölten statt.

Eintritt: 5 Euro

Programm 

Lethargy
von Andreas Schinko, Mathias Kronfuss & Stephan Zenz, 2011, 4:30 min

Das Fenster zur Welt als ein Fenster zum eigenen Ich. Ein Fernsehkonsument verliert sich in der filmischen und eigenen Realität.

Vienna Timelapse
von Thomas Pöcksteiner, Piotr Jablonowski & Fabian Orner, 2013, 3 min

16.000 Fotos im Zeitraffer zusammengefügt geben der Stadt Wien einen wild schlagenden Puls.

I’M SORRY
von Lenny Leiter, 2012, 14 min

Ein Paar auf der Flucht. Sie agieren erst wortlos, dann wortreich, mal destruktiv, mal konstruktiv. Am Ende explodiert ein Auto.

No Matter What You Do
von Jennifer Schwartze, 2012, 2 min

Ein anachronistischer Ehe-Alltag: Smartphone und Grammophone sind gleichermaßen geeignet, um sich ein Lied anzuhören.

We the Living / Angst
von Angelika Schneider, Philip Aschauer & Esther Resch, 2012, 3 min

Im Kaffeehaus mit Brigitte Urbansky, die in dieser Momentaufnahme über Angst-Erfahrungen spricht.

Out on a Ledge
von David Durstberger, Laurenz Dullnigg, Ralf Berger & Christian Müller, 2012, 7 min

Cameron Tracey ist Englischlehrer… und Basejumper. Was bewegt einen Menschen dazu, sich immer wieder in Extremsituationen zu begeben?

Werbung
von Thomas Glänzel, 2013, 2 min

Motive und Codes von Kinowerbefilmen werden zu einer neuen sinnlichen Found-Footage-Werbung zusammengeschnitten.

Konzept, Realisierung: Thomas Glänzel. Sound Design: Tomas Karasek. Dolby Surround Mastering: Thomas Grill. Förderungen: bm:ukk, Land NÖ, Kulturverein Tannberg, Synchro Film

Telefonbuchpolka
von Benjamin Swiczinsky, 2013, 5 min

Im Zuge des Internetprojekts „Kreislers musikalische Stolpersteine“ wurden 15 Lieder des Dichters und Komponisten Georg Kreisler verfilmt. Der „Neue Trickfilmer“ Benjamin Swiczinsky nahm sich der Telefonbuchpolka an.

Tante Elfi bastelt. Der Kolibri
von Lia Juresch, 2012, 15 min

Eine skurrile Filmminiatur aus dem Haushaltsalltag: eine junge Frau entdeckt im Heizungskeller ein lockeres Ofenrohr und befürchtet einen Wohnungsbrand.

Konzept und Realisierung: Lia Juresch. Darstellerin: Clara Wannerer. Aufführungen: Viennale 2012, Diagonale 2013

Erdbeerland
von Florian Pochlatko, 2012, 32 min

Teenager sein ist kompliziert. In Erdbeerland zeigen uns junge Menschen ihren lauten, oftmals zornigen Alltag – aber auch die leisen und sehnsüchtigen Momente. Kurzspielfilmpreisträger Diagonale 2013.

Regie und Buch: Florian Pochtlatko. Kamera: Serafin Spitzer. Schnitt: Roland Stöttinger. Ton: Simon Spitzer, Gerd Jochum. Sounddesign: Christian Obermayr. DarstellerInnen: Patrick Nistlberger, Resi Reiner, Patrick Fadinger u.a.. Produktion: Filmakademie Wien. Förderungen: bm:ukk/if, Land NÖ, CINE ART, VAM, Freunde der Filmakademie Wien, Stadt Wien MA7, FAMA. Verleih: sixpackfilm. Aufführungen: Viennale 2012, Diagonale 2013.

im Anschluss: Konzert von der Konzeptband Sex on the Beach 

Filmnacht am 30. April im Cinema Paradiso

Filmnacht

St.Pölten: Cinema Paradiso, 30. Apr 2013 um 22:00 Uhr

Cinema Next Premiere am 17. April um 19 Uhr im Topkino

19 Uhr: Premiere Vakuum
21 Uhr: Nachspiel Maria muss packen 

Die Cinema Next Filmpremieren im Topkino gehen auch 2013 weiter! In regelmäßigen Abständen wird jungen Filmschaffenden Raum gegeben, ihre Arbeiten in Wien erstmals ihrem Team und einem Publikum im Kino zu zeigen.

Am Mittwoch, 17. April 2013 zeigen wir ein Doppelprogramm mit Dokumentarfilmen, in denen junge FilmemacherInnen ihren Großeltern auf der Spur sind. Was deren Lebensgeschichten verbindet: Im sehr hohen Alter ziehen sie – aus unterschiedlichen Gründen – aus der Wohnung, in der sie ihr Leben verbracht haben. Sie alle hinterlassen mit dem Auszug Lebens- und Familiengeschichten, die von den jungen FilmemacherInnen Judith Zdesar und Filip Antoni Malinowski festgehalten werden.

Beide Filme waren soeben auf der Diagonale 2013 in Graz  zu sehen. Vakuum wird im Rahmen der Cinema Next Premiere als Wien-Premiere gezeigt; Maria muss packen wird als Nachspiel gezeigt, nachdem der Film nun 2 Wochen im Topkino zu sehen war.

Eintritt frei!
Reservierung unter topkino.at empfohlen.

Mit anschließendem Gespräch mit der Filmemacherin und Videobotschaft des Filmemachers.

In der Bar: Hintergrundmusik very old school style mit public system beat department

Programm

Vakuum
ein Film von Judith Zdesar, AT 2013, dt. OV, 80 min

Kurz nach dem 60. Hochzeitsjubiläum von Eta und Franz stirbt Eta sehr plötzlich und unerwartet. Wenige Wochen nach diesem Schock beginnt FRANZ all ihre Kleider zu verschenken, ihre persönlichen Dinge wegzuwerfen und die Erinnerungen an sie zu entsorgen. Er zieht aus der gemeinsamen Wohnung aus und beschließt, mit 83 Jahren, noch einmal ein neues Leben zu beginnen.

Sein Weitergehen ist auch die Geschichte der Filmemacherin Judith Zdesar – denn Eta und Franz sind ihre Großeltern.

Ein filmisches Gedicht, ein Home-Movie, ein Dokument über das Verschwinden, das Festhalten, das Loslassen. Eine Geschichte über das Vakuum, das ein geliebter Mensch hinterlässt. Und über das Weiterleben.

Gestaltung/Kamera/Produktion: Judith Zdesar
Super 8mm Kamera: Peter Zdesar
Beratung: Peter Schreiner
Förderungen: Land Kärnten, Stadt Wien MA7, START Stipendium BM:UKK
Mit: Franz Balassa

Maria muss packen
ein Film von Filip Antoni Malinowski, AT 2012, poln. OV dt. UT, 72 min

Ein ungewöhnliches polnisches Ehepaar: Auf der einen Seite MARIA (81) mit zeitlos-lebendigem Humor und ungebrochenem Optimismus – auf der anderen ihr Ehemann TADEUSZ (80), ein stiller Wissenschaftler und Fatalist. Nachdem die beiden über 66 Jahre in ihrer Wohnung gelebt haben, werden sie nun dazu gezwungen auszuziehen. Für beide gilt es gegen ihre persönliche Katastrophe zu kämpfen, doch langsam dringen dadurch kaleidoskopartig vergangene Erlebnisse wieder hervor. Ihr Enkel Filip, zugleich der Regisseur des Films, kehrt aus Wien zurück um ihnen in dieser schwierigen Situation zu helfen.

MARIA MUSS PACKEN ist ein Film über Gerechtigkeit und Gleichheit aber auch über die Bewältigung von Schicksalsschlägen – mit ungebrochen positiver Lebenseinstellung und Humor. Eine Parabel über das Altwerden und Jungbleiben.

Realisierung: Filip Antoni Malinowski
Produktion: Filip Antoni Malinowski, Jürgen Karasek, Carlo Pisani
Schnitt: Filip Antoni Malinowski, Julia Pontiller
Kamera: Filip Antoni Malinowski
Musik: Thalija
Mit: Maria und Tadeusz Malinowski

www.mariamusspacken.at

Cinema Next Premiere am 17. April um 19 Uhr im Topkino

Premiere

Wien: Topkino, 17. Apr 2013 um 19:00 Uhr

Best-Of MuVis @ Filmakademie Wien Filmfestival

Sonntag, 14. April 2013, 15.00 Uhr im Stadtkino Wien

Musikvideos sind beliebte Festival-Programmpunkte, weil sie bunt daherkommen und unterhaltsam sind. Aber sie sind mehr als das: Kein anderes Genre vermag es, alle filmischen Zugänge – animiert, experimentell, fiktional, dokumentarisch – auf derart vielfältige Weise zuzulassen und gleichzeitig ein äußerst sensibles Zusammenspiel von Sound und Bild zu fordern. Daher bieten sie vor allem jungen FilmkünstlerInnen ein willkommenes Experimentierfeld, auf dem zwar vieles erlaubt ist, aber man dennoch nicht ziellos umherlaufen kann. Unser Musikvideo Best-of vereint mit 15 aktuellen Arbeiten gleich drei Behauptungen: 1.) Es gibt genug junge Leute, die das, was sie tun, richtig gut drauf haben. 2.) Diese Menschen gestalten Filme, die gekonnt Handschrift, Anspruch und Unterhaltung vereinen. Und 3.) die heimische Musikszene ist genauso spannend wie die derer, die ihre Musik über Bilder transportieren. Musikvideo-Programme sind also mehr als nur Festival-Schmuck: Sie lenken unsere Wahrnehmung direkt auf das, was in ihnen steckt: die Filme und ihre GestalterInnen.

Programm

MeTube von Daniel Moshel, 2013, 4 min
Sänger: August Schram

Countably Infinite von LasGafas (Christian Dietl & Luzi Katamay), 2012, 5 min
Musik: A.G.Trio

Superluminal von Leonard Leiter, 2012, 4:40 min
Musik: Sofa Surfers

Question Mark von Gudrun Krebitz, 2012, 3:40 min
Musik: Terranova feat. Thomas Høffding

The Princess von System Jaquelinde (Hanna Priemetzhofer & Franziska Thurner), 2012, 3 min
Musik: Parov Stelar

Fallin Down von Sinisa Vidovic, 2012, 4 min
Musik: the a.men

Lose Against You von Max von Lux, 2012, 5:20 min
Musik: Nana D.

That’s The Beat von Karin Csernohorski, 2012, 2:30 min
Musik: The Incredible Staggers

Cpt. Metal von LWZ (Martin Lorenz, Markus Wagner & Stefan Salcher), 2012, 4:30 min
Musik: Die Ärzte

SAME OLD von Samuel Traber, 2012, 3:40 min
Musik: Bluntmen and Tronic

Heat the Water von Florian Pochlatko, 2012, 6 min
Musik: koenigleopold

Satellite Sky von Richard Wilhelmer & Florian Pochlatko, 2012, 4 min
Musik: Bunny Lake

Time is a Habit von Sigmund Steiner, 2012, 4 min
Musik: Luise Pop

Speckbrot von Clemens Kogler, 2012, 4 min
Musik: Julian & der Fux

Goodbye von Karin Fisslthaler, 2013, 2:40 min
Musik: Cherry Sunkist

Best-Of MuVis @ Filmakademie Wien Filmfestival

Best-Of MuVis

Wien: Stadtkino, 14. Apr

Vorfilm März 2013 im Topkino

Rückruf
von Jakob Brossmann Finali
2010, 11 min

Mit dem Reisetagebuch seiner Urgroßmutter Gusti und einer Menge Fragen kehrt der Filmemacher von seiner ersten Israel-Reise zurück nach Österreich. Das Erste, was er macht, als er zuhause ist: Er ruft Gustis Tochter / seine Großmutter Eva an.

Regie: Jakob Brossmann Finali, Kamera: José Lorenzo Wasner, Jakob Brossman Finali, Farbkorrektur: Markus Weilguny, Sound Dubbing: Gregor Rasek, Studioaufnahmen: Ferdinand Frischlinger, Übersetzung: Lotte Kreissler

Rückruf läuft als Vorfilm zu Life in Stills von Tamar Tal

topkino.at

Vorfilm März 2013 im Topkino

Vorfilm

Wien: Topkino, März 2013

Vorfilm Gartenbaukino März 2013

Katzenjammer
von Kurdwin Ayub, 2011, 4:40 min

„Sie liebt ihn mit der Ausschließlichkeit der ersten Liebe und will ihn in aller Unschuld verführen“. So wird die junge Melanie in der Produktionsmitteilung zu Ulrich Seidls PARADIES: Hoffnung beschrieben. Der jungen Frau im Vorfilm Katzenjammer geht es ähnlich: Auch sie hat sich ihr Paradies ganz anders vorgestellt.

gartenbaukino.at

Vorfilm Gartenbaukino März 2013

Vorfilm

Wien: Gartenbaukino, März 2013

Best of Young Austrian Cinema @ Festival Imago in Havanna

Cinema Next wurde vom Filmfestival Imago in Havanna eingeladen, einen Querschnitt des Jungen Kinos Österreichs zu zeigen. Wir freuen uns, ein sehr feines Programm international präsentieren zu dürfen! Die Auswahl der Filme reicht vom sozialkritischen Kurzspielfilm Talleres Clandestinos von Catalina Molina über Jakob Kattners Dokumentation Calle Libre, ein Film über Street Art und Graffiti Künstler in Lateinamerika bis hin zum sehr atmosphärischen Animationsfilm The Back Room von Mirjam Baker und Mike Kren, der international schon zahlreiche Preise gewonnen hat.

Programm

Talleres Clandestinos von Catalina Molina, 40 min, 2012
Calle Libre von Jakob Kattner, 45 min, 2011
The Back Room von Mirjam Baker und Mike Kren, 5 min, 2011
tinamv 1 von Adnan Popovic, 4 min, 2011
Countably Infinite von LasGafas, 5 min, 2012
Berlin Recyclers von Nikki Schuster, 6 min, 2012
Das Labyrinth unter der Sonne von Maximilian Liebich, 15 min, 2012

Festival Imago

Best of Young Austrian Cinema @ Festival Imago in Havanna

Outside

Kuba: Filmfestival Imago, 27. bis 30. Mrz 2013

Cinema Next Premiere am 7. März 2013 im Hollywood Megaplex

Premiere von König der Welt

Mit den Cinema Next Premieren wird jungen Filmschaffenden in regelmäßigen Abständen Raum gegeben, ihre Arbeiten in Wien erstmals ihrem Team und einem Publikum im Kino zu zeigen.

Für die Premiere von König der Welt von Mona Schwitzer und Pablo Leiva am Donnerstag, 7. März 2013, haben wir einen besonderen Ort gewählt: Das Hollywood Megaplex in Simmering.
Der Arbeiterbezirk Simmering ist der Heimatbezirk der 3 ProtagonistInnen und gleichzeitig auch der Ort, an dem die Geschichte dieser drei jungen Menschen erzählt wird: Sie haben keine Ausbildung, keine Arbeit und auch keine Lust zu arbeiten. Wovon träumen sie, worauf hoffen sie?

Begleitprogramm:

Richmond von Christoph Rainer, 2009, 6 min
Twinni oder So von Lisa Weber, 2012, 12 min

Eintritt frei!
Beginn: 19:30 Uhr. Programmdauer ca. 50 Minuten.

Programm:

König der Welt

von Pablo Leiva und Mona Schwitzer, 2013, 29 min
Drei junge Menschen im Wiener Arbeiterbezirk Simmering: Sie haben keine Ausbildung, keine Arbeit und auch keine Lust zu arbeiten. Wovon träumen sie, worauf hoffen sie?

Mario lebt vom Arbeitslosengeld und auf Kosten seiner Freundin Steffi. Er gibt das wenige Geld, das er hat, beim Glücksspiel aus und trainiert seinen Körper, um stärker zu werden – als Reaktion auf ein System, das ihn zum Verlierer macht. Marius’ Traum ist es, professioneller Computerspieler zu werden. Er hat ein Kind mit seiner Ex-Frau, zahlt aber keine Alimente. Nur Steffi hat Arbeit und die Ambition, eines Tages eine Ausbildung als Krankenschwester zu machen.

Drehbuch: Pablo Leiva & Mona Schwitzer, Regie, Fotografie, Schnitt: Pablo Leiva, Dramaturgie, Produktionsleitung: Mona Schwitzer, Farbkorrektur: Mario Seidl, Music Editing, Sound Design: Vinzenz Schwab,
Darsteller: Klaus Windbichler, Stefanie Speta, Marius Antal, Mark Svadlena, Tobias Voigt, Martina Spitzer, Musik: Krach der Roboter und Abby Lee Tee
Förderungen: MA7, bm:ukk

 

Richmond

von Christoph Rainer, 2009, 6 min
Ein physisches Portrait eines Menschen und seines Kampfes für Anerkennung. Wrestling für immer: Geri K. Richmond.

Regie, Konzept, Schnitt: Christoph Rainer, Kamera: Florian Krügel, Fabian Rüdisser, Ton: Sarah Wassermair, Musik: David Furrer, Produktion: Claudia Wölfl, Darsteller: Gerhard Kopetzki

 

Twinni oder so

von Lisa Weber, 2012, 12 min
Sommer, Sonne, Sonnenschein draußen. Bibi, Claudia und Langeweile drinnen, im Hinterzimmer. Das Hinterzimmer gehört zur Buchhandlung und die Buchhandlung gehört Claudias Mama. Claudia hat einen Fetzen auf Mathe und darf nicht raus, Bibi hilft ihr beim Zeit totschlagen, die Mama ist grad nicht da und ein Kunde kommt. Kaufmannsladen spielen war schon mal lustiger, fad und heiß ist es noch immer, die Mama soll ein Eis mitbringen. Twinni oder so.

Buch: Lisa Weber. Kamera: Sebastian Mayr. Ton: Daniel Helmer.

Cinema Next Premiere am 7. März 2013 im Hollywood Megaplex

Premiere

Wien: Hollywood Megaplex, 7. Mrz 2013 um 19:30 Uhr

Vorfilm Moviemento Januar 2013

TSCHISAS!
von Petra Richar, 2010, 2 min

Als Vorfilm zu Seidls PARADIES: Glaube eine filmische Interpretation eines Satzes aus Friedrich Nietzsches Also sprach Zarathustra: „Ich würde nur an einen Gott glauben, der zu tanzen verstünde.“

moviemento.at

Vorfilm Moviemento Januar 2013

Vorfilm

Linz: Moviemento, Januar 2013

Vorfilm Leokino Januar 2012

TSCHISAS!
von Petra Richar, 2010, 2 min

Als Vorfilm zu Seidls PARADIES: Glaube eine filmische Interpretation eines Satzes aus Friedrich Nietzsches Also sprach Zarathustra: „Ich würde nur an einen Gott glauben, der zu tanzen verstünde.“

leokino.at

Vorfilm Leokino Januar 2012

Vorfilm

Innsbruck: Leokino, Januar 2013

Vorfilm Cinema Paradiso Januar 2013

TSCHISAS!
von Petra Richar, 2010, 2 min

Als Vorfilm zu Seidls PARADIES: Glaube eine filmische Interpretation eines Satzes aus Friedrich Nietzsches Also sprach Zarathustra: „Ich würde nur an einen Gott glauben, der zu tanzen verstünde.“

cinema-paradiso.at

Vorfilm Cinema Paradiso Januar 2013

Vorfilm

St.Pölten: Cinema Paradiso, Januar 2013

Vorfilm Gartenbaukino Januar 2013

TSCHISAS!
von Petra Richar, 2010, 2 min

Als Vorfilm zu Seidls PARADIES: Glaube eine filmische Interpretation eines Satzes aus Friedrich Nietzsches Also sprach Zarathustra: „Ich würde nur an einen Gott glauben, der zu tanzen verstünde.“

gartenbaukino.at

Vorfilm Gartenbaukino Januar 2013

Vorfilm

Wien: Gartenbaukino, Januar 2013

Best-Of Junges Kino 2012 bei der Langen Nacht der Programmkinos

Die Filmhoffnungen des Landes – am 25. Jänner in ganz Österreich im Kino! Zwei Tage nach der Verleihung des Österreichischen Filmpreises präsentiert die Initiative Cinema Next zusammen mit der IG Programmkino zur „Nacht der Programmkinos“ am Freitag, 25. Januar 2013 ein aktuelles Best-of des jungen Films. Gezeigt werden fünf Kurzfilme junger Talente, die schon international auffallen und von denen auch in Zukunft großes Kino erwartet werden darf. Die vorgestellten Filmhoffnungen des Landes sind: Michael Rittmannsberger, dem mit Abgestempelt einer der derzeit erfolgreichsten narrativen Kurzfilme Österreichs gelang (u.a. Kandidat für den Kurzfilm-Oscar 2014); Dominik Hartl, der sich mit Spitzendeckchen ins Grusel-Genre wagte und soeben im Wettbewerb des renommierten Nachwuchs-Filmfestivals Max-Ophüls-Preis vertreten ist; Conrad Tambour mit dem international sehr erfolgreichen (u.a. Filmfestspiele Cannes) und charmant österreichischen Trickfilm Der Besuch; Lisa Weber, die uns mit Twinni oder soeinen Einblick in die Welt gelangweilter Mädchen gewährt und mit ihren eigenwilligen Kurzfilmen ein Lichtblick der Filmakademie Wien ist; und Catalina Molina, die mitUnser Lied bereits auf der Diagonale 2012 in Graz den Kurzfilmpreis erhielt und soeben beim Österreichischen Filmpreis für den Besten Kurzfilm nominiert war.

Programm:

Abgestempelt

von Michael Rittmannsberger, 2012, 11 min
Ein junger Vater arabischer Herkunft wird Ziel einer Polizeikontrolle. Er weiß nicht, wie er die Situation seinem Sohn erklären soll – und er weiß nicht, dass die unerklärbarsten Ereignisse dieser Nacht noch bevorstehen.

Buch: Michael Rittmannsberger, Kamera: Andreas Daxer, Schnitt: Wolfgang Auer, Michael Rittmannsberger, Ton: Gregor Rasek, Produktion: Simon Baumgartner

Unser Lied

von Catalina Molina, 2012, 29 min

Ein junger Reggae-Musiker erzieht seine kleine Tochter alleine. Finanziell kommen die beiden irgendwie zurecht; endlich verliebt er sich neu. Ausgerechnet jetzt taucht die Mutter des Kindes wieder auf. Als sei nichts gewesen. Wie lange lässt sich das Glück festhalten?

Buch: Catalina Molina. Kamera: Klemens Hufnagl. Schnitt: Matthias Halibrand. Ton: Laura Endres. Produktion: David Bohun, Senad Halibasic.

Twinni oder so

von Lisa Weber, 2012, 12 min
Sommer, Sonne, Sonnenschein draußen. Bibi, Claudia und Langeweile drinnen, im Hinterzimmer. Das Hinterzimmer gehört zur Buchhandlung und die Buchhandlung gehört Claudias Mama. Claudia hat einen Fetzen auf Mathe und darf nicht raus, Bibi hilft ihr beim Zeit totschlagen, die Mama ist grad nicht da und ein Kunde kommt. Kaufmannsladen spielen war schon mal lustiger, fad und heiß ist es noch immer, die Mama soll ein Eis mitbringen. Twinni oder so.

Buch: Lisa Weber. Kamera: Sebastian Mayr. Ton: Daniel Helmer.

Spitzendeckchen

von Dominik Hartl, 26 min, 2012

Nach der Trennung von ihrem Freund Daniel will Anna sich nur irgendwo verkriechen und heilen. Allerdings hätte sie sich ihren neuen Mietvertrag ein wenig genauer anschauen sollen, denn die Wiener Altbauwohnung ist ein Geschöpf mit unersättlichem Appetit: sie ernährt sich von der Jugend ihrer Bewohner. Als Anna plötzlich einer Greisin im Spiegel entgegenblickt, ist an Flucht nicht mehr zu denken. Es sei denn natürlich, sie liefert der Wohnung ein neues Opfer …

Buch: Sarah Wassermaier. Kamera: Leni Lauritsch. Schnitt: Fabian Rüdisser. Produktion: Diego Breit, Filmakademie Wien.

Der Besuch

von Conrad Tambour, 2011, 9 min
Eine tragisch-komische Geschichte über eine alte Frau, die mitten in der Nacht sehr zum Entsetzen ihres herbeigerufenen Sohnes für ihre längst verstorbenen Freunde kocht. Phantasie, Traum oder Wirklichkeit? Wenn Menschen alt werden…

 

Best-Of Junges Kino 2012 bei der Langen Nacht der Programmkinos

Best-Of 2012

Linz: Moviemento, 25. Jan 2013 um 23:55 Uhr

Best-Of Junges Kino 2012 bei der Langen Nacht der Programmkinos

Die Filmhoffnungen des Landes – am 25. Jänner in ganz Österreich im Kino! Zwei Tage nach der Verleihung des Österreichischen Filmpreises präsentiert die Initiative Cinema Next zusammen mit der IG Programmkino zur „Nacht der Programmkinos“ am Freitag, 25. Januar 2013 ein aktuelles Best-of des jungen Films. Gezeigt werden fünf Kurzfilme junger Talente, die schon international auffallen und von denen auch in Zukunft großes Kino erwartet werden darf. Die vorgestellten Filmhoffnungen des Landes sind: Michael Rittmannsberger, dem mit Abgestempelt einer der derzeit erfolgreichsten narrativen Kurzfilme Österreichs gelang (u.a. Kandidat für den Kurzfilm-Oscar 2014); Dominik Hartl, der sich mit Spitzendeckchen ins Grusel-Genre wagte und soeben im Wettbewerb des renommierten Nachwuchs-Filmfestivals Max-Ophüls-Preis vertreten ist; Conrad Tambour mit dem international sehr erfolgreichen (u.a. Filmfestspiele Cannes) und charmant österreichischen Trickfilm Der Besuch; Lisa Weber, die uns mit Twinni oder soeinen Einblick in die Welt gelangweilter Mädchen gewährt und mit ihren eigenwilligen Kurzfilmen ein Lichtblick der Filmakademie Wien ist; und Catalina Molina, die mitUnser Lied bereits auf der Diagonale 2012 in Graz den Kurzfilmpreis erhielt und soeben beim Österreichischen Filmpreis für den Besten Kurzfilm nominiert war.

Programm:

Abgestempelt

von Michael Rittmannsberger, 2012, 11 min
Ein junger Vater arabischer Herkunft wird Ziel einer Polizeikontrolle. Er weiß nicht, wie er die Situation seinem Sohn erklären soll – und er weiß nicht, dass die unerklärbarsten Ereignisse dieser Nacht noch bevorstehen.

Buch: Michael Rittmannsberger, Kamera: Andreas Daxer, Schnitt: Wolfgang Auer, Michael Rittmannsberger, Ton: Gregor Rasek, Produktion: Simon Baumgartner

Unser Lied

von Catalina Molina, 2012, 29 min

Ein junger Reggae-Musiker erzieht seine kleine Tochter alleine. Finanziell kommen die beiden irgendwie zurecht; endlich verliebt er sich neu. Ausgerechnet jetzt taucht die Mutter des Kindes wieder auf. Als sei nichts gewesen. Wie lange lässt sich das Glück festhalten?

Buch: Catalina Molina. Kamera: Klemens Hufnagl. Schnitt: Matthias Halibrand. Ton: Laura Endres. Produktion: David Bohun, Senad Halibasic.

Twinni oder so

von Lisa Weber, 2012, 12 min
Sommer, Sonne, Sonnenschein draußen. Bibi, Claudia und Langeweile drinnen, im Hinterzimmer. Das Hinterzimmer gehört zur Buchhandlung und die Buchhandlung gehört Claudias Mama. Claudia hat einen Fetzen auf Mathe und darf nicht raus, Bibi hilft ihr beim Zeit totschlagen, die Mama ist grad nicht da und ein Kunde kommt. Kaufmannsladen spielen war schon mal lustiger, fad und heiß ist es noch immer, die Mama soll ein Eis mitbringen. Twinni oder so.

Buch: Lisa Weber. Kamera: Sebastian Mayr. Ton: Daniel Helmer.

Spitzendeckchen

von Dominik Hartl, 26 min, 2012

Nach der Trennung von ihrem Freund Daniel will Anna sich nur irgendwo verkriechen und heilen. Allerdings hätte sie sich ihren neuen Mietvertrag ein wenig genauer anschauen sollen, denn die Wiener Altbauwohnung ist ein Geschöpf mit unersättlichem Appetit: sie ernährt sich von der Jugend ihrer Bewohner. Als Anna plötzlich einer Greisin im Spiegel entgegenblickt, ist an Flucht nicht mehr zu denken. Es sei denn natürlich, sie liefert der Wohnung ein neues Opfer …

Buch: Sarah Wassermaier. Kamera: Leni Lauritsch. Schnitt: Fabian Rüdisser. Produktion: Diego Breit, Filmakademie Wien.

Der Besuch

von Conrad Tambour, 2011, 9 min
Eine tragisch-komische Geschichte über eine alte Frau, die mitten in der Nacht sehr zum Entsetzen ihres herbeigerufenen Sohnes für ihre längst verstorbenen Freunde kocht. Phantasie, Traum oder Wirklichkeit? Wenn Menschen alt werden…

 

Best-Of Junges Kino 2012 bei der Langen Nacht der Programmkinos

Best-Of 2012

St.Pölten: Cinema Paradiso, 25. Jan 2013 um 22:30 Uhr

Best-Of Junges Kino 2012 bei der Langen Nacht der Programmkinos

Die Filmhoffnungen des Landes – am 25. Jänner in ganz Österreich im Kino! Zwei Tage nach der Verleihung des Österreichischen Filmpreises präsentiert die Initiative Cinema Next zusammen mit der IG Programmkino zur „Nacht der Programmkinos“ am Freitag, 25. Januar 2013 ein aktuelles Best-of des jungen Films. Gezeigt werden fünf Kurzfilme junger Talente, die schon international auffallen und von denen auch in Zukunft großes Kino erwartet werden darf. Die vorgestellten Filmhoffnungen des Landes sind: Michael Rittmannsberger, dem mit Abgestempelt einer der derzeit erfolgreichsten narrativen Kurzfilme Österreichs gelang (u.a. Kandidat für den Kurzfilm-Oscar 2014); Dominik Hartl, der sich mit Spitzendeckchen ins Grusel-Genre wagte und soeben im Wettbewerb des renommierten Nachwuchs-Filmfestivals Max-Ophüls-Preis vertreten ist; Conrad Tambour mit dem international sehr erfolgreichen (u.a. Filmfestspiele Cannes) und charmant österreichischen Trickfilm Der Besuch; Lisa Weber, die uns mit Twinni oder soeinen Einblick in die Welt gelangweilter Mädchen gewährt und mit ihren eigenwilligen Kurzfilmen ein Lichtblick der Filmakademie Wien ist; und Catalina Molina, die mitUnser Lied bereits auf der Diagonale 2012 in Graz den Kurzfilmpreis erhielt und soeben beim Österreichischen Filmpreis für den Besten Kurzfilm nominiert war.

Programm:

Abgestempelt

von Michael Rittmannsberger, 2012, 11 min
Ein junger Vater arabischer Herkunft wird Ziel einer Polizeikontrolle. Er weiß nicht, wie er die Situation seinem Sohn erklären soll – und er weiß nicht, dass die unerklärbarsten Ereignisse dieser Nacht noch bevorstehen.

Buch: Michael Rittmannsberger, Kamera: Andreas Daxer, Schnitt: Wolfgang Auer, Michael Rittmannsberger, Ton: Gregor Rasek, Produktion: Simon Baumgartner

Unser Lied

von Catalina Molina, 2012, 29 min

Ein junger Reggae-Musiker erzieht seine kleine Tochter alleine. Finanziell kommen die beiden irgendwie zurecht; endlich verliebt er sich neu. Ausgerechnet jetzt taucht die Mutter des Kindes wieder auf. Als sei nichts gewesen. Wie lange lässt sich das Glück festhalten?

Buch: Catalina Molina. Kamera: Klemens Hufnagl. Schnitt: Matthias Halibrand. Ton: Laura Endres. Produktion: David Bohun, Senad Halibasic.

Twinni oder so

von Lisa Weber, 2012, 12 min
Sommer, Sonne, Sonnenschein draußen. Bibi, Claudia und Langeweile drinnen, im Hinterzimmer. Das Hinterzimmer gehört zur Buchhandlung und die Buchhandlung gehört Claudias Mama. Claudia hat einen Fetzen auf Mathe und darf nicht raus, Bibi hilft ihr beim Zeit totschlagen, die Mama ist grad nicht da und ein Kunde kommt. Kaufmannsladen spielen war schon mal lustiger, fad und heiß ist es noch immer, die Mama soll ein Eis mitbringen. Twinni oder so.

Buch: Lisa Weber. Kamera: Sebastian Mayr. Ton: Daniel Helmer.

Spitzendeckchen

von Dominik Hartl, 26 min, 2012

Nach der Trennung von ihrem Freund Daniel will Anna sich nur irgendwo verkriechen und heilen. Allerdings hätte sie sich ihren neuen Mietvertrag ein wenig genauer anschauen sollen, denn die Wiener Altbauwohnung ist ein Geschöpf mit unersättlichem Appetit: sie ernährt sich von der Jugend ihrer Bewohner. Als Anna plötzlich einer Greisin im Spiegel entgegenblickt, ist an Flucht nicht mehr zu denken. Es sei denn natürlich, sie liefert der Wohnung ein neues Opfer …

Buch: Sarah Wassermaier. Kamera: Leni Lauritsch. Schnitt: Fabian Rüdisser. Produktion: Diego Breit, Filmakademie Wien.

Der Besuch

von Conrad Tambour, 2011, 9 min
Eine tragisch-komische Geschichte über eine alte Frau, die mitten in der Nacht sehr zum Entsetzen ihres herbeigerufenen Sohnes für ihre längst verstorbenen Freunde kocht. Phantasie, Traum oder Wirklichkeit? Wenn Menschen alt werden…

 

Best-Of Junges Kino 2012 bei der Langen Nacht der Programmkinos

Best-Of 2012

Graz: KIZ RoyalKino, 25. Jan 2013 um 23:20 Uhr

Best-Of Junges Kino 2012 bei der Langen Nacht der Programmkinos

Die Filmhoffnungen des Landes – am 25. Jänner in ganz Österreich im Kino! Zwei Tage nach der Verleihung des Österreichischen Filmpreises präsentiert die Initiative Cinema Next zusammen mit der IG Programmkino zur „Nacht der Programmkinos“ am Freitag, 25. Januar 2013 ein aktuelles Best-of des jungen Films. Gezeigt werden fünf Kurzfilme junger Talente, die schon international auffallen und von denen auch in Zukunft großes Kino erwartet werden darf. Die vorgestellten Filmhoffnungen des Landes sind: Michael Rittmannsberger, dem mit Abgestempelt einer der derzeit erfolgreichsten narrativen Kurzfilme Österreichs gelang (u.a. Kandidat für den Kurzfilm-Oscar 2014); Dominik Hartl, der sich mit Spitzendeckchen ins Grusel-Genre wagte und soeben im Wettbewerb des renommierten Nachwuchs-Filmfestivals Max-Ophüls-Preis vertreten ist; Conrad Tambour mit dem international sehr erfolgreichen (u.a. Filmfestspiele Cannes) und charmant österreichischen Trickfilm Der Besuch; Lisa Weber, die uns mit Twinni oder soeinen Einblick in die Welt gelangweilter Mädchen gewährt und mit ihren eigenwilligen Kurzfilmen ein Lichtblick der Filmakademie Wien ist; und Catalina Molina, die mitUnser Lied bereits auf der Diagonale 2012 in Graz den Kurzfilmpreis erhielt und soeben beim Österreichischen Filmpreis für den Besten Kurzfilm nominiert war.

Programm:

Abgestempelt

von Michael Rittmannsberger, 2012, 11 min
Ein junger Vater arabischer Herkunft wird Ziel einer Polizeikontrolle. Er weiß nicht, wie er die Situation seinem Sohn erklären soll – und er weiß nicht, dass die unerklärbarsten Ereignisse dieser Nacht noch bevorstehen.

Buch: Michael Rittmannsberger, Kamera: Andreas Daxer, Schnitt: Wolfgang Auer, Michael Rittmannsberger, Ton: Gregor Rasek, Produktion: Simon Baumgartner

Unser Lied

von Catalina Molina, 2012, 29 min

Ein junger Reggae-Musiker erzieht seine kleine Tochter alleine. Finanziell kommen die beiden irgendwie zurecht; endlich verliebt er sich neu. Ausgerechnet jetzt taucht die Mutter des Kindes wieder auf. Als sei nichts gewesen. Wie lange lässt sich das Glück festhalten?

Buch: Catalina Molina. Kamera: Klemens Hufnagl. Schnitt: Matthias Halibrand. Ton: Laura Endres. Produktion: David Bohun, Senad Halibasic.

Twinni oder so

von Lisa Weber, 2012, 12 min
Sommer, Sonne, Sonnenschein draußen. Bibi, Claudia und Langeweile drinnen, im Hinterzimmer. Das Hinterzimmer gehört zur Buchhandlung und die Buchhandlung gehört Claudias Mama. Claudia hat einen Fetzen auf Mathe und darf nicht raus, Bibi hilft ihr beim Zeit totschlagen, die Mama ist grad nicht da und ein Kunde kommt. Kaufmannsladen spielen war schon mal lustiger, fad und heiß ist es noch immer, die Mama soll ein Eis mitbringen. Twinni oder so.

Buch: Lisa Weber. Kamera: Sebastian Mayr. Ton: Daniel Helmer.

Spitzendeckchen

von Dominik Hartl, 26 min, 2012

Nach der Trennung von ihrem Freund Daniel will Anna sich nur irgendwo verkriechen und heilen. Allerdings hätte sie sich ihren neuen Mietvertrag ein wenig genauer anschauen sollen, denn die Wiener Altbauwohnung ist ein Geschöpf mit unersättlichem Appetit: sie ernährt sich von der Jugend ihrer Bewohner. Als Anna plötzlich einer Greisin im Spiegel entgegenblickt, ist an Flucht nicht mehr zu denken. Es sei denn natürlich, sie liefert der Wohnung ein neues Opfer …

Buch: Sarah Wassermaier. Kamera: Leni Lauritsch. Schnitt: Fabian Rüdisser. Produktion: Diego Breit, Filmakademie Wien.

Der Besuch

von Conrad Tambour, 2011, 9 min
Eine tragisch-komische Geschichte über eine alte Frau, die mitten in der Nacht sehr zum Entsetzen ihres herbeigerufenen Sohnes für ihre längst verstorbenen Freunde kocht. Phantasie, Traum oder Wirklichkeit? Wenn Menschen alt werden…

 

Best-Of Junges Kino 2012 bei der Langen Nacht der Programmkinos

Best-Of 2012

Innsbruck: Cinematograph, 25. Jan 2013 um 21:25 Uhr

Best of Junges Kino 2012 bei der langen Nacht der Programmkinos

Die Filmhoffnungen des Landes – am 25. Jänner in ganz Österreich im Kino! Zwei Tage nach der Verleihung des Österreichischen Filmpreises präsentiert die Initiative Cinema Next zusammen mit der IG Programmkino zur „Nacht der Programmkinos“ am Freitag, 25. Januar 2013 ein aktuelles Best-of des jungen Films. Gezeigt werden fünf Kurzfilme junger Talente, die schon international auffallen und von denen auch in Zukunft großes Kino erwartet werden darf. Die vorgestellten Filmhoffnungen des Landes sind: Michael Rittmannsberger, dem mit Abgestempelt einer der derzeit erfolgreichsten narrativen Kurzfilme Österreichs gelang (u.a. Kandidat für den Kurzfilm-Oscar 2014); Dominik Hartl, der sich mit Spitzendeckchen ins Grusel-Genre wagte und soeben im Wettbewerb des renommierten Nachwuchs-Filmfestivals Max-Ophüls-Preis vertreten ist; Conrad Tambour mit dem international sehr erfolgreichen (u.a. Filmfestspiele Cannes) und charmant österreichischen Trickfilm Der Besuch; Lisa Weber, die uns mit Twinni oder so einen Einblick in die Welt gelangweilter Mädchen gewährt und mit ihren eigenwilligen Kurzfilmen ein Lichtblick der Filmakademie Wien ist; und Catalina Molina, die mit Unser Lied bereits auf der Diagonale 2012 in Graz den Kurzfilmpreis erhielt und soeben beim Österreichischen Filmpreis für den Besten Kurzfilm nominiert war.

Programm:

Abgestempelt

von Michael Rittmannsberger, 2012, 11 min
Ein junger Vater arabischer Herkunft wird Ziel einer Polizeikontrolle. Er weiß nicht, wie er die Situation seinem Sohn erklären soll – und er weiß nicht, dass die unerklärbarsten Ereignisse dieser Nacht noch bevorstehen.

Buch: Michael Rittmannsberger, Kamera: Andreas Daxer, Schnitt: Wolfgang Auer, Michael Rittmannsberger, Ton: Gregor Rasek, Produktion: Simon Baumgartner

Unser Lied

von Catalina Molina, 2012, 29 min

Ein junger Reggae-Musiker erzieht seine kleine Tochter alleine. Finanziell kommen die beiden irgendwie zurecht; endlich verliebt er sich neu. Ausgerechnet jetzt taucht die Mutter des Kindes wieder auf. Als sei nichts gewesen. Wie lange lässt sich das Glück festhalten?

Buch: Catalina Molina. Kamera: Klemens Hufnagl. Schnitt: Matthias Halibrand. Ton: Laura Endres. Produktion: David Bohun, Senad Halibasic.

Twinni oder so

von Lisa Weber, 2012, 12 min
Sommer, Sonne, Sonnenschein draußen. Bibi, Claudia und Langeweile drinnen, im Hinterzimmer. Das Hinterzimmer gehört zur Buchhandlung und die Buchhandlung gehört Claudias Mama. Claudia hat einen Fetzen auf Mathe und darf nicht raus, Bibi hilft ihr beim Zeit totschlagen, die Mama ist grad nicht da und ein Kunde kommt. Kaufmannsladen spielen war schon mal lustiger, fad und heiß ist es noch immer, die Mama soll ein Eis mitbringen. Twinni oder so.

Buch: Lisa Weber. Kamera: Sebastian Mayr. Ton: Daniel Helmer.

Spitzendeckchen

von Dominik Hartl, 26 min, 2012

Nach der Trennung von ihrem Freund Daniel will Anna sich nur irgendwo verkriechen und heilen. Allerdings hätte sie sich ihren neuen Mietvertrag ein wenig genauer anschauen sollen, denn die Wiener Altbauwohnung ist ein Geschöpf mit unersättlichem Appetit: sie ernährt sich von der Jugend ihrer Bewohner. Als Anna plötzlich einer Greisin im Spiegel entgegenblickt, ist an Flucht nicht mehr zu denken. Es sei denn natürlich, sie liefert der Wohnung ein neues Opfer …

Buch: Sarah Wassermaier. Kamera: Leni Lauritsch. Schnitt: Fabian Rüdisser. Produktion: Diego Breit, Filmakademie Wien.

Der Besuch

von Conrad Tambour, 2011, 9 min
Eine tragisch-komische Geschichte über eine alte Frau, die mitten in der Nacht sehr zum Entsetzen ihres herbeigerufenen Sohnes für ihre längst verstorbenen Freunde kocht. Phantasie, Traum oder Wirklichkeit? Wenn Menschen alt werden…

 

Best of Junges Kino 2012 bei der langen Nacht der Programmkinos

Best-Of 2012

Klagenfurt: Volkskino, 25. Jan 2013 um 20:50 Uhr

Best-Of Junges Kino 2012 bei der Langen Nacht der Programmkinos

Die Filmhoffnungen des Landes – am 25. Jänner in ganz Österreich im Kino! Zwei Tage nach der Verleihung des Österreichischen Filmpreises präsentiert die Initiative Cinema Next zusammen mit der IG Programmkino zur „Nacht der Programmkinos“ am Freitag, 25. Januar 2013 ein aktuelles Best-of des jungen Films. Gezeigt werden fünf Kurzfilme junger Talente, die schon international auffallen und von denen auch in Zukunft großes Kino erwartet werden darf. Die vorgestellten Filmhoffnungen des Landes sind: Michael Rittmannsberger, dem mit Abgestempelt einer der derzeit erfolgreichsten narrativen Kurzfilme Österreichs gelang (u.a. Kandidat für den Kurzfilm-Oscar 2014); Dominik Hartl, der sich mit Spitzendeckchen ins Grusel-Genre wagte und soeben im Wettbewerb des renommierten Nachwuchs-Filmfestivals Max-Ophüls-Preis vertreten ist; Conrad Tambour mit dem international sehr erfolgreichen (u.a. Filmfestspiele Cannes) und charmant österreichischen Trickfilm Der Besuch; Lisa Weber, die uns mit Twinni oder soeinen Einblick in die Welt gelangweilter Mädchen gewährt und mit ihren eigenwilligen Kurzfilmen ein Lichtblick der Filmakademie Wien ist; und Catalina Molina, die mitUnser Lied bereits auf der Diagonale 2012 in Graz den Kurzfilmpreis erhielt und soeben beim Österreichischen Filmpreis für den Besten Kurzfilm nominiert war.

Programm:

Abgestempelt

von Michael Rittmannsberger, 2012, 11 min
Ein junger Vater arabischer Herkunft wird Ziel einer Polizeikontrolle. Er weiß nicht, wie er die Situation seinem Sohn erklären soll – und er weiß nicht, dass die unerklärbarsten Ereignisse dieser Nacht noch bevorstehen.

Buch: Michael Rittmannsberger, Kamera: Andreas Daxer, Schnitt: Wolfgang Auer, Michael Rittmannsberger, Ton: Gregor Rasek, Produktion: Simon Baumgartner

Unser Lied

von Catalina Molina, 2012, 29 min

Ein junger Reggae-Musiker erzieht seine kleine Tochter alleine. Finanziell kommen die beiden irgendwie zurecht; endlich verliebt er sich neu. Ausgerechnet jetzt taucht die Mutter des Kindes wieder auf. Als sei nichts gewesen. Wie lange lässt sich das Glück festhalten?

Buch: Catalina Molina. Kamera: Klemens Hufnagl. Schnitt: Matthias Halibrand. Ton: Laura Endres. Produktion: David Bohun, Senad Halibasic.

Twinni oder so

von Lisa Weber, 2012, 12 min
Sommer, Sonne, Sonnenschein draußen. Bibi, Claudia und Langeweile drinnen, im Hinterzimmer. Das Hinterzimmer gehört zur Buchhandlung und die Buchhandlung gehört Claudias Mama. Claudia hat einen Fetzen auf Mathe und darf nicht raus, Bibi hilft ihr beim Zeit totschlagen, die Mama ist grad nicht da und ein Kunde kommt. Kaufmannsladen spielen war schon mal lustiger, fad und heiß ist es noch immer, die Mama soll ein Eis mitbringen. Twinni oder so.

Buch: Lisa Weber. Kamera: Sebastian Mayr. Ton: Daniel Helmer.

Spitzendeckchen

von Dominik Hartl, 26 min, 2012

Nach der Trennung von ihrem Freund Daniel will Anna sich nur irgendwo verkriechen und heilen. Allerdings hätte sie sich ihren neuen Mietvertrag ein wenig genauer anschauen sollen, denn die Wiener Altbauwohnung ist ein Geschöpf mit unersättlichem Appetit: sie ernährt sich von der Jugend ihrer Bewohner. Als Anna plötzlich einer Greisin im Spiegel entgegenblickt, ist an Flucht nicht mehr zu denken. Es sei denn natürlich, sie liefert der Wohnung ein neues Opfer …

Buch: Sarah Wassermaier. Kamera: Leni Lauritsch. Schnitt: Fabian Rüdisser. Produktion: Diego Breit, Filmakademie Wien.

Der Besuch

von Conrad Tambour, 2011, 9 min
Eine tragisch-komische Geschichte über eine alte Frau, die mitten in der Nacht sehr zum Entsetzen ihres herbeigerufenen Sohnes für ihre längst verstorbenen Freunde kocht. Phantasie, Traum oder Wirklichkeit? Wenn Menschen alt werden…

 

Best-Of Junges Kino 2012 bei der Langen Nacht der Programmkinos

Best-Of 2012

Wien: Gartenbaukino, 25. Jan 2013 um 01:00 Uhr

Cinema Next Premiere am 17. Januar 2013 im Topkino

Doppelpremiere von FLUCHt.punkt und Dressed As A Girl

Ein neues Format im Topkino: Die Cinema Next Filmpremieren! In regelmäßigen Abständen wird jungen Filmschaffenden Raum gegeben, ihre Arbeiten in Wien erstmals ihrem Team und einem Publikum im Kino zu zeigen.

Am Donnerstag, 17. Jänner 2013 zeigen wir als Doppelpremiere Filme von Laura Linde und Thomas C. Tröger: FLUCHT.punkt, ein experimenteller Filmessay über eine Begegnung mitten im (N)Irgendwo einer Landschaft, und Dressed As A Girl, ein Kurzfilm über einen jungen Mann, der sich danach sehnt, anders sein zu können.

Eintritt frei!

Reservierung unter www.topkino.at empfohlen.
Beginn: 19 Uhr. Programmdauer ca. 60 Minuten.

Programm:

Dressed As A Girl

von Thomas C. Tröger, AT 2013, 21 min
Alex ist ein Tagträumer. Tief im Inneren sehnt er sich danach anders zu sein. Doch im wahren Leben fehlt ihm dazu der Mut. Somit verbringt er jeden freien Moment damit, in seine geheime Welt zu flüchten. Denn nur hier darf er sein, wovon er nur träumen kann. Nur hier kann er dieser bestimmte Mensch sein, der mit seiner Stimme andere verzaubert und sie mit seinem Auftreten in seine Welt entführt.
Doch eines Tages fängt die im verborgenen gelebte Welt an ihn langsam einzuholen.

Regie/Drehbuch: Thomas C. Tröger, Produktion: Nina V. Hanel, Produktionskoordination: Björn Franck, Anita Luttenberger, Kamera: Alexander Korec, Kameraassistenz: Patrick Maurer, Kamera Studio & Fotografien: Susanne Einzenberger, Videoeffekte: Edin Karadza, Colorgrading: Alexander Wappel, Licht: Boryana „Bobi“ Markova, Matthias Zöllner, Ton: Gerlad Rauscher, Gregor Dietz, Maske: Ricarda Blank, Kostüm: Saskia Rasmussen, Requisite: Sophie Fasching, Regieassistenz: Tanja Högl, Schnitt: Thomas Tröger, Sounddesign/Tonschnitt/Mischung: Peter Priemer, Daniel Oberlechner, Musik: Peter Priemer, Manuel Pineider, David Rubin, Darsteller: Gintas Jocius, Laura Linde, Walter Ludwig, Michael Pöllmann. Karim Rahoma, Pascal Groß, Matthias Tuzar, Peter Marton, Judtih Bourdillion, Dorothea Koniszewski, Gerald Pribek, Anita Luttenberger, Birgit Biber

 

FLUCHt.punkt

von Laura Linde, AT 2012, 8:30 min
FLUCHt.punkt basiert auf einer Strichfassung des Textes „Undine geht“ von Ingeborg Bachmann und macht die Bewegung der Sprache mit der Kamera sichtbar. Text und Bildmaterial haben denselben Stellenwert und fügen sich ineinander zu einem Tanz der Sinne:
Mitten im (N)irgendwo einer Landschaft findet eine Begegnung statt. Eine, stellvertretend für alle in einem Leben. Diese Begegnung läuft in einem immer gleichen Muster ab, das schon lange durchschaut wurde, das sich trotzdem immer wieder wiederholt. Weil an seinem Anfang die Neugier und Hoffnung auf eine neue Variante steht – die nie stattfindet.
Der Film nähert sich dem Niemandsland, in dem Begegnung möglich wird. Alles kreist um die Möglichkeit der Erkenntnis des eigenen Musters. Man verflucht dieses Muster mit dem immer gleichen Ende und beginnt es doch immer wieder von vorne.

Deine Einsamkeit werde ich nie teilen, weil da die meine ist, von länger her noch lange hin – Ingeborg Bachmann.

Buch/Regie/Darstellung: Laura Linde
Kamera/Ton/Schnitt: Thomas C. Tröger
Produktion: Social Art Forms

Cinema Next Premiere am 17. Januar 2013 im Topkino

Premiere

Wien: Topkino, 17. Jan 2013 um 19:00 Uhr

Vorfilm Gartenbaukino Dezember 2012

Langsam Reiten Cowboy
von Kurdwin Ayub, 2011, 1 min

Zu Seidls PARADIES: Liebe passend ein kurzes filmisches Vorspiel, in dem die Annäherung des Mannes der Frau dann doch ein bisschen zu schnell geht. Der Mann sucht den Sex, die Frau sucht die Liebe: Langsam reiten, Cowboy!

Langsam Reiten Cowboy läuft ab 30. November als Vorfilm zu PARADIES: Liebe von Ulrich Seidl.

gartenbaukino.at

Vorfilm Gartenbaukino Dezember 2012

Vorfilm

Wien: Gartenbaukino, Dezember 2012

Vorfilm Cinema Paradiso Dezember 2012

Langsam Reiten Cowboy
von Kurdwin Ayub, 2011, 1 min

Zu Seidls PARADIES: Liebe passend ein kurzes filmisches Vorspiel, in dem die Annäherung des Mannes der Frau dann doch ein bisschen zu schnell geht. Der Mann sucht den Sex, die Frau sucht die Liebe: Langsam reiten, Cowboy!

Langsam Reiten Cowboy läuft ab 30. November als Vorfilm zu PARADIES: Liebe von Ulrich Seidl.

cinema-paradiso.at

Vorfilm Cinema Paradiso Dezember 2012

Vorfilm

St.Pölten: Cinema Paradiso, Dezember 2012

Vorfilm Leokino Dezember 2012

Langsam Reiten Cowboy
von Kurdwin Ayub, 2011, 1 min

Zu Seidls PARADIES: Liebe passend ein kurzes filmisches Vorspiel, in dem die Annäherung des Mannes der Frau dann doch ein bisschen zu schnell geht. Der Mann sucht den Sex, die Frau sucht die Liebe: Langsam reiten, Cowboy!

Langsam Reiten Cowboy läuft ab 1. Dezember als Vorfilm zu PARADIES: Liebe von Ulrich Seidl.

leokino.at

Vorfilm Leokino Dezember 2012

Vorfilm

Innsbruck: Leokino, Dezember 2012

Vorfilm Moviemento Dezember 2012

Langsam Reiten Cowboy
von Kurdwin Ayub, 2011, 1 min

Zu Seidls PARADIES: Liebe passend ein kurzes filmisches Vorspiel, in dem die Annäherung des Mannes der Frau dann doch ein bisschen zu schnell geht. Der Mann sucht den Sex, die Frau sucht die Liebe: Langsam reiten, Cowboy!

Langsam Reiten Cowboy läuft ab 30. November als Vorfilm zu PARADIES: Liebe von Ulrich Seidl.

moviemento.at

Vorfilm Moviemento Dezember 2012

Vorfilm

Linz: Moviemento, Dezember 2012

Vorfilm Gartenbaukino Dezember 2012

We Won’t Break

von Mirjam Baker & Mike Kren, AT 2007, 3:30 min

Der Film Museum Hours verweilt immer wieder im Bruegel-Saal des Kunsthistorischen Museums Wien und zeigt uns Kunstwerke, die tägliche Erfahrungen – von früher wie auch heute – reflektieren und formen. Die Lesart von Mirjam Baker und Mike Kren im Jahr 2007 den Bildern von Hieronymus Bosch und Pieter Bruegel gegenüber ist genauso profan: Die Figuren wollen nur zur selben Party. Party like it’s 1542!

Das Musikvideo wurde, nachdem es auf YouTube hochgeladen wurde, nachträglich von der britischen Band Zoot Woman zum offiziellen Musikvideo ihres Tracks We Won’t Break und ist bis dato auch ihr erfolgreichstes.

We Won’t Break läuft als Vorfilm zu Museum Hours ab 14. Dezember 2012

gartenbaukino.at

Vorfilm Gartenbaukino Dezember 2012

Vorfilm

Wien: Gartenbaukino, Dezember 2012

Cinema Next Filmnacht im Programmkino im MKH am 21. Dezember 2012

Kino von Morgen!

Cinema Next zeigt junges Kino aus Österreich. Mit Vorfilmen, Filmpremieren und Filmnächten wird die Qualität und Vielfalt des heimischen Nachwuchsfilms und damit Filmformate abseits des üblichen Kinospielprogramms präsentiert: Kurz- und Experimentalfilme, Animationen und Musikvideos. Einen abwechslungsreichen Querschnitt durch das Junge Kino Österreichs gibt es bei den zum dritten Mal stattfindenden Cinema Next Filmnächten im KIZ RoyalKino in Graz, im Kino im Kesselhaus in Krems, im Das Kino in Salzburg, im Cinematograph in Innsbruck, im Moviemento in Linz und im Programmkino im MKH in Wels zu sehen. Mit über vierzig aktuellen Arbeiten junger Talente ist der österreichische Nachwuchsfilm landesweit präsent wie nie zuvor.

Erstmals wird die Cinema Next Filmnacht auch in Wels Halt machen. Gemeinsam mit dem dort verankerten Internationalen Jugend Medien Festival YOUKI wird ein Musikvideo-Programm präsentiert, das sowohl musikalisch als auch visuell Highlights der lokalen und österreichischen Musik- und Musikvideoszene zusammenfasst.

Programm:

Fokus Oberösterreich / Musikvideos aus Wels

YOUKI 12 Trailer von kon.txt, 2010, 1 min, Musik: Lampe

Ois in Butter von Felix Huber und David Hochgatterer, 2012, 5 min, Musik: Andi&Alex

High Tech Spades von Cristóbal Hornito, 2012, 3 min, Musik: Likewise

Truth von Jonas Strœher, 2012, 2:30 min, Musik: Loving.the.Alien

Atomic Fusion von Erli Grünzweil und Tobias Köttl, 2012, 5 min, Musik: Clains

bulbul – daddy was a girl i liked von BulBul, 2008, 4 min, Musik: BulBul

Bilderbuch Album-Release-Party von Erli Grünzweil, 2012, 2 min, Musik: Bilderbuch

Protector von Roh Lex, 2011, 5 min, Musik: Roh Lex

 

Fokus Österreich / Musikvideo Best-Of

tinamv1 von Adnan Popovic, 2011, 4 min, Musik: KILO

Glass von Martin Music, 2011, 4 min, Musik: Cherry Sunkist

Countably Infinite von LasGafas, 2012, 5 min, Musik: A.G.Trio

Pentagonia von Karin Hammer, 2012, 4 min, Musik: Elektro Guzzi

Time is a Habit von Sigmund Steiner, 2012, 4 min, Musik: Luise Pop

Satellite Sky von Richard Wilhelmer und Florian Pochlatko, 2012, 4 min, Musik: BunnyLake

Track To The Crux von Andi Winter, 2012, 3:30 min, Musik: Killed by 9V Batteries

Galaxy von Mirjam Baker und Mike Kren, 2011, 5 min, Musik: I AM CEREALS

Die Dramaturgie der Ereignisse von LasGafas, 2011, 5:30 min, Musik: TEXTA

Heat the Water von Florian pochlatko, 2012, 6 min, Musik: koenigleopold

Boulevard von Nora Kurzweil, Daniel Massow und Wolfgang Tragseiler, 2011, 4 min Musik: Martin & the evil eyes of Nur

Eintritt 5 Euro, freier Eintritt für MKH-Mitglieder

Cinema Next Filmnacht im Programmkino im MKH am 21. Dezember 2012

Filmnacht

Wels: Kino im MKH, 21. Dez 2012 um 20:00 Uhr

Cinema Next Filmnacht im Moviemento am 20. Dezember 2012

Kino von Morgen!

Cinema Next zeigt junges Kino aus Österreich. Mit Vorfilmen, Filmpremieren und Filmnächten wird die Qualität und Vielfalt des heimischen Nachwuchsfilms und damit Filmformate abseits des üblichen Kinospielprogramms präsentiert: Kurz- und Experimentalfilme, Animationen und Musikvideos. Einen abwechslungsreichen Querschnitt durch das Junge Kino Österreichs gibt es bei den zum dritten Mal stattfindenden Cinema Next Filmnächten im KIZ RoyalKino in Graz, im Kino im Kesselhaus in Krems, im Das Kino in Salzburg, im Cinematograph in Innsbruck, im Moviemento in Linz und im Programmkino im MKH in Wels zu sehen. Mit über vierzig aktuellen Arbeiten junger Talente ist der österreichische Nachwuchsfilm landesweit präsent wie nie zuvor.

Im Fokus Oberösterreich feiert Gregor Schmidingers Homophobia seine Linzpremiere. Der Kurzspielfilm erzählt die Geschichte des Soldaten Michael, der sich in seiner Zeit beim Bundesheer seinen Gefühlen stellen muss. Schmidingers Film wurde hauptsächlich über Crowd-Funding im Internet finanziert und zählt dort schon weit mehr als 100.000 Views! Neben den Musikvideos Countably Infinite von LasGafas, Häutung von Herwig Kerschner, Fallin Down von Sinisa Vidovic und Open Your Mind von Klaus Mayr werden die beiden Animationsfilme Am Schnürchen gelaufen von Michael Liszt und Christiane Hapt sowie Plan B – die Schwester der Wunschvorstellung von Agnes Miesenberger, die für ihren Film Frauen zu ihrem Mutter- bzw. Frausein interviewt und soeben den Kunstpreis der AK Oberösterreich erhalten hat, erstmals in Oberösterreich im Kino zu sehen sein. Der Dokumentarfilm State of Revolution von Agnes Aistleitner, der bei der Ars Electronica 2012 den u19 – CREATE YOUR WOLRD Award gewonnen hat, gibt einen weiteren Einblick in das vielfältige junge Filmschaffen aus Oberösterreich.

Im Fokus Österreich wird neben dem Kurzfilm-Preisträger der Diagonale 2012, Unser Lied von Catalina Molina, ein berührender Film über eine ungewöhnliche Vater-Tochter-Beziehung, eine Entdeckung der heurigen Viennale präsentiert: adele1 von Kurdwin Ayub, die in ihrer Video-Miniatur auf erfrischende Weise mit den Homevideos im youtube-Style spielt. Abgeschlossen wird das Programm mit Dieser Film ist ein Zusammenschnitt von DV-Kassetten, die bei einer Online-Auktion ersteigert wurden von Patrick Vollrath und dem Musikvideo Heat the Water von Florian Pochlatko.

Eintritt 5 Euro

Programm:

Am Schnürchen gelaufen

von Michael Liszt und Christiane Hapt, 2011, 1:30 min
Einfache Ideen umgesetzt in spontane Aktionen laufen doch meist wie am Schnürchen, oder?

Unterstützt von: Sebastian Berger, Maria Porsch, Ronya Ropponen, Glenn Bristol und Tatia Skhirtladze

Fallin Down

von Sinisa Vidovic, 2012, 4 min
Kamera: Fritz Steipe. Schnitt: Fritz Steipe, Sinisa Vidovic. SFX: Heinz Sambs, BE.STE/ Büro für Werbung und visuelle Gestaltung. Produktion: CASAMEDIA filmproduktion GmbH. Musik: the a.men

Open Your Mind

von wannafuckyourart (Zsanett Huszar Mayr und Klaus Mayr), 2012, 4 min
Musik: BIG J feat. M-Force

State of Revolution

von Agnes Aistleitner, 2012, 15 min
Reale Konfrontation trifft auf Internet-Recherche. Im Jänner 2012, fast ein Jahr nach den größten Protesten in Ägypten, befindet sich die Filmemacherin auf einer Reise durch Kairo – auf den Spuren der Revolution. In einer Gesprächsrunde und in Begegnungen auf offener Straße versucht sie, Aspekte der politischen Ereignisse, des sogenannten „Arabischen Frühlings“ in Ägypten, zu ermitteln.

Häutung

von Herwig Kerschner, 2012, 4:30 min
Leere Räume, Licht, Schatten und ein Schmetterling. Veränderung ist immer und überall. Auch in der Isolation, gefangen in sich selbst, im Kokon, der Bewegung unterbindet um Flügel zu verleihen.

Musik: Polifame (Paul Jauker)

Countably Infinite

von Las Gafas (Christian Dietl, Luzi Katamay), 2012, 5 min

Musik: A.G.Trio

Homophobia

von Gregor Schmidinger, 2012, 23:30 min

An der Schwelle zum Erwachsenwerden, isoliert von Familie und Freunden und in einer Umgebung ohne Privatsphäre entwickelt der Soldat Michael Gefühle für seinen Kameraden Raphael. Michaels Sehnsüchte und Ängste resultieren in Alpträumen, die seinem Körper jegliche Energie entziehen. Dünn, blass und dunkle Ringe unter den Augen sind die physischen Auswirkungen seines inneren Kampfs. Die sieben Wochen an der burgenländischen Grenze werden zu einer mentalen Belastungsprobe. Um dies zu überleben müssen sich sowohl Michael als auch Raphael über sich selbst hinaus entwickeln.

Buch, Schnitt, Produktion: Gregor Schmidinger. Kamera: Nino Leitner AAC. Sounddesign: Jakob Wolf. Produktion: Julian Wiehl. Executive Producers: Alois Ecker, Heldentaten Werbeagentur. Förderungen: Kulturland Oberösterreich, Linz Kultur, Wiener Antidiskriminierungsstelle für Gleichgeschlechtliche Lebensweisen.

Dieser Film ist ein Zusammenschnitt von DV-Kassetten, die bei einer Online-Auktion ersteigert wurden

von Patrick Vollrath, 2012, 8:30 min
Dieser Film ist ein Zusammenschnitt von DV-Kassetten, die bei einer Online-Auktion ersteigert wurden.

Buch und Produktion: Patrick Vollrath. Kamera: Marie-Therese Zumtobel. Schnitt: Sebastian Schreiner. Produzent: Roland Töfferl. Visual Effects: Roland Stöttinger. Sound Mixing: Bernd Dormeyer. Förderung: Fachverband der Film- und Musikindustrie.

adele1

von Kurdwin Ayub, 2011, 5 min

Die Filmemacherin wird ein Lied singen, das gerade zu ihrer Lebenssituation passt…

Plan B – die Schwester der Wunschvorstellung

von Agnes Miesenberger, 2012, 11 min

In der Animation Plan B – die Schwester der Wunschvorstellung werden fünf Frauen zu ihrem Mutter- bzw. Frausein interviewt. Sie sprechen über den Entschluss zum Kind, die gesellschaftlich definierte Mutterrolle, Öffentlichkeit und Privatheit, Arbeit, Schuldgefühle uvm. und ziehen Bilanz über die Anfangszeit ihrer Mutterschaft mit ihren ganzen Ambivalenzen.
Durch ein tierisches Äquivalent dargestellt, bleiben sie anonym, ihre Aussagen bekommen dadurch eine allgemeine Gültigkeit und der Biologismus hinter gesellschaftlichen Familienrollen wird thematisiert.

Zeichnungen, Animation: Agnes Miesenberger. Musik, Sound: Conny Kraus, Bert Zettelmeier. Mastering: Armin Lehner. Förderungen: ÖH Projektförderung.

Heat the Water

von Florian Pochlatko, 2012, 6 min

Ein Zugvogel verlässt gegen Sommerende oder im Herbst sein Brutgebiet. Die Tiere wandern, um gute Bedingungen zum Überleben zu haben.
Schon Aristoteles hat vor mehr als 2000 Jahren beobachtet, dass sich die Vögel im Herbst sammeln, um vor der Kälte fortzuziehen, und dass sie erst im Frühjahr zurückkommen, um zu brüten. Der Vogelzug birgt noch immer viele Geheimnisse. Wie orientieren sich die Vögel? Wie finden sie ihren Weg hin und zurück? Man nimmt an, dass sich manche an den Sternen, manche an nach der Sonne und andere am Magnetfeld der Erde orientieren.

Regie, Konzept: Florian Pochlatko. Regie Assistenz: Samuel Traber. Kamera: David Wagner. Kameraassistent: Ralph Voltron. Postproduktion: Roland Stöttinger. Tonaufnahmeleiter, Mischen and Mastered: Peter Tomic. Produktion, Musik, Konzept: Leo Riegler. Drumset, Bass, Synt. Vocals: Lukas König.

Unser Lied

von Catalina Molina, 2012, 29 min

Ein junger Reggae-Musiker erzieht seine kleine Tochter alleine. Finanziell kommen die beiden irgendwie zurecht; endlich verliebt er sich neu. Ausgerechnet jetzt taucht die Mutter des Kindes wieder auf. Als sei nichts gewesen. Wie lange lässt sich das Glück festhalten?

Buch: Catalina Molina. Kamera: Klemens Hufnagl. Schnitt: Matthias Halibrand. Ton: Laura Endres. Produktion: David Bohun, Senad Halibasic.

Cinema Next Filmnacht im Moviemento am 20. Dezember 2012

Filmnacht

Linz: Moviemento, 20. Dez 2012 um 21:00 Uhr

Cinema Next Premiere am 19. Dezember 2012 im Topkino

Teampremieren von [da]sein und Treibstoff

Ein neues Format im Topkino: Die Cinema Next Filmpremieren! In regelmäßigen Abständen wird jungen Filmschaffenden Raum gegeben, ihre Arbeiten in Wien erstmals ihrem Team und einem Publikum im Kino zu zeigen.

Am Mittwoch, 19. Dezember 2012 zeigen wir als Teampremieren zwei Dokumentarfilme über das mögliche und unmögliche Leben in der vermeintlichen Weltstadt Wien: [da]sein, ein Film über Migration und Integration, und Treibstoff, ein Film über nicht vorhandene Wagen- und Lebensplätze in Wien.

Eintritt frei! Reservierung unter www.topkino.at empfohlen.

Im Anschluss in der Top Bar: Hintergrundmusik von public system beat department

Programm:

Treibstoff

ein Film von Birgit Bergmann, Stefanie Franz und Oliver Werani AT 2012, 73 min

„Wir sind der Wagenplatz Treibstoff! Wir leben in Bauwägen, in Wohnwägen, in LKWs! Unser Ziel ist es, selbstverwaltetes Wagenleben in Wien zu ermöglichen!“, ruft Vali vor dem Wiener Rathaus in kämpferischer Laune ins Mikrophon.
Die Räder rollen und ein Grundstücksverwalter telefoniert: „Herr Doktor, wir sind besetzt worden!“

Ein Jahr lang zieht das Filmteam, alles Studierende der Filmakademie Wien, mit der rund 20-köpfigen Gruppe auf der Suche nach einem längerfristigen Stellplatz gleich einer Odyssee quer durch die Stadt, von Brachfläche zu Brachfläche, in der Hoffnung diese zwischennutzen bzw. mieten zu können.

Die Grundstückseigentümer wollen von dieser alternativen Lebensform zumeist nichts wissen und nennen alle denselben Grund, warum der Wagenplatz nicht bleiben kann: Hier wird gebaut!

Die Räder rollen und die Zukunft bleibt offen…

Treibstoff hatte soeben beim this human world seine Festivalpremiere. Am 19. Dezember lädt das Filmteam nachträglich zur Teampremiere ein.

Regie: Birgit Bergmann, Stefanie Franz
Kamera: Stefanie Franz, Oliver Werani, Birgit Bergmann
Ton/ Tonschnitt: Birgit Bergmann
Schnitt: Birgit Bergmann, Oliver Werani, Stefanie Franz
Farbkorrektur/Compositing: Oliver Werani
Tonmischung: Blautöne, Michael Ploederl

 

[da]sein

ein Film von Frank Greber, Michael Logar, Christian Pfabigan, Jakob Plattner und Leopold Singh, AT 2012, 13 min

Was haben hetzerische Medienausschnitte, eine satirische Castingshow, ein Gedicht über Vorurteile und ein Migranten-Streiktag miteinander gemeinsam? Sie alle spiegeln – auf subtile, konkrete oder überzeichnete Weise – verschiedene Facetten unserer Gesellschaft bezüglich der Thematik Migration und Integration wider.

Der Kurzdokumentarfilm [da]sein vereint Sichtweisen und existenzielle Fragen des Daseins und Zusammenlebens. Beginnend mit einem Gedicht des Sozialarbeiters Nana-Gyan Ackwonu, welches seine eigene persönliche Erfahrung reflektiert, begibt sich der Film auf eine Reise durch die vorherrschenden Standpunkte zu Migration und Integration.

Die Filmemacher sind Absolventen des Multimedia Kollegs der Graphischen in Wien. [da]sein ist ihr Diplomfilm und war zum ersten Mal im September beim schuleigenen Festival Graphinale zu sehen. Am 19. Dezember lädt das Filmteam nachträglich zur Teampremiere ein.

Regie: Frank Greber, Michael Logar, Christian Pfabigan, Jakob Plattner, Leopold Singh
Kamera: Michael Logar, Christian Pfabigan, Jakob Plattner
Schnitt: Christian Pfabigan, Jakob Plattner
Produktionsleitung: Leopold Singh
Ton: Frank Greber, Christian Pfabigan
Animationen: Frank Greber, Michael Logar
FoundFootage: Leopold Singh
Musik: David Sporrer

Cinema Next Premiere am 19. Dezember 2012 im Topkino

Premiere

Wien: Topkino, 19. Dez 2012 um 21:00 Uhr

Cinema Next Filmnacht im Cinematograph am 14. Dezember

Kino von Morgen!

Cinema Next zeigt junges Kino aus Österreich. Mit Vorfilmen, Filmpremieren und Filmnächten wird die Qualität und Vielfalt des heimischen Nachwuchsfilms und damit Filmformate abseits des üblichen Kinospielprogramms präsentiert: Kurz- und Experimentalfilme, Animationen und Musikvideos. Einen abwechslungsreichen Querschnitt durch das Junge Kino Österreichs gibt es bei den zum dritten Mal stattfindenden Cinema Next Filmnächten im KIZ RoyalKino in Graz, im Kino im Kesselhaus in Krems, im Das Kino in Salzburg, im Cinematograph in Innsbruck, im Moviemento in Linz und im Programmkino im MKH in Wels zu sehen. Mit über vierzig aktuellen Arbeiten junger Talente ist der österreichische Nachwuchsfilm landesweit präsent wie nie zuvor.

Bei der Cinema Next Filmnacht in Innsbruck erwartet die Zuschauer im Fokus Tirol ein sehr abwechslungsreiches Programm. Im Animationsfilm Fraktale Versuchsanordnung # 14 kreierten Lukas Ladner, Kino Lanzmaier und Phillipp Witsch aus Draht und Latex ihr Hauptfiguren, die sie im Sinne des Absurden Theaters inszenieren. Neben den Musikvideos One Step Forward von Robert Gander und Amodium von Veronika Beringer wird die titelgebende Animation LusTiger von Stefan Holaus präsentiert. Der Horrorkurzfilm Vadim von Peter Hengl, der beim heuer erstmals abgehaltenen Tyrolean Independent Film Festival den Preis für den Best Tyrolean Film gewonnen hat, wird nochmals in Innsbruck zu sehen sein. Victor Kössls Film Brennholz 1: Elsa ist der erste Teil einer Serie von Kurzfilmen, welche sich mit der Bedrohung des Mittelstandes beschäftigen, und feiert im Rahmen von Cinema Next seine Kinopremiere.

Der Fokus Österreich präsentiert neben Spitzendeckchen, eine aufwändig produzierte Gruselkomödie von Dominik Hartl, auch Lisa Webers eigenwilligen Teeniefilm Twinni oder so. Der Animationsfilm Plan B – die Schwester der Wunschvorstellung von Agnes Miesenberger, die Video-Miniatur adele1 von Kurdwin Ayub und Dieser Film ist ein Zusammenschnitt von DV-Kassetten, die bei einer Online-Auktion ersteigert wurden von Patrick Vollrath geben weitere Einblicke in das vielfältige junge Filmschaffen Österreichs.

Eintritt 5 Euro

Programm:

Amodium

von Veronika Beringer, 2011, 5:30 min
„Musikvideo – Abstumpfung der Sinne oder sinnliche Ästhetik“. In ihrem audiovisuellen Gesamtkunstwerk versucht Veronika Beringer Musik und Bild eine gleichwertige Rolle zuzuschreiben.

Kamera, Schnitt und Klavier: Veronika Beringer. Kamera: Gabriel Hyden. Drums: Sergio Salvemini. Postproduktion: brennweit medienproduktion.

Brennholz 1: Elsa

von Victor Kössl, 2012, 5:40 min

Die junge Modedesignerin Elsa befindet sich in fnanziellen Schwierigkeiten. Da niemand von ihrer prekären Situation erfahren soll, schläft sie aus Stolz unter einer Brücke und beginnt dort ihr Leben neu zu ordnen.
Brennholz 1: Elsa ist der erste Teil einer Serie von Kurzflmen, welche sich mit der Bedrohung des europäischen Mittelstandes beschäftigen. In laborhaften, utopischen Szenarien fnden sich Menschen unterschiedlicher sozialer Herkunft in existenzgefährdenden Situationen wieder und und werden gezwungen individuell mit diesem Umstand umzugehen.

Buch und Schnitt: Victor Kössl. Kamera: Sonja Aufderklamm. Sounddesign: Iva Zabkar. Mischung: Matthias Ermert.

One Step Forward

von Robert Gander, 2012, 5:40 min

Regie und Schnitt: Robert Gander. Kamera: Tobias Pichler. Bodypainter: Johannes Stötter. Model: Nadine Mair. Produzent und Musik: Sisyphos | The Alpine Reggae System.

LusTiger

von Stefan Holaus, 2011, 3 min

Na Super! Jetzt ists so weit! LusTiger hat endlich seine eigene Sendung. Auch wenn niemand darauf gewartet hat!

Buch, Animation, Schnitt, Stimmen, Foley, Compositing: Stefan Holaus. Sounddesign: Thomas Gassmann. Musik: smartsound.com

Fraktale Versuchsanordnung # 14

von Lukas Ladner, Lino Lanzmaier und Pillipp Witsch, 2011, 11 min

Eine Gestalt, verloren in einer scheinbar unbewohnten Einöde, auf der Suche nach Anschluss. Einem Ort, an dem sie sich sicher fühlen kann, an dem die Suche zu Ende ist. Auf ihrem Weg trifft sie auf die verschiedensten Gestalten, selbst auf der Suche, gänzlich in sich gekehrt. Eine Selbstfindung, inszeniert im Sinne des “Absurden Theaters”.
Individuum und Kollektiv, freier Wille und Anpassung, ein Versuch der (Gegen-) Darstellung.

Buch, Konzept, Charakterdesign und Animationen: Lukas Ladner, Lino Lanzmaier, Phillipp Witsch. Regie und Schnitt: Lukas Ladner. Kamera: Lukas Ladner, Phillipp Witsch. Ton und Musik: Phillipp Witsch. Szenenbild: Lino Lamzmaier. Animationen: Fabian Lanzmaier, Peter Raffler.

Vadim

von Peter Hengl, 2012, 16 min

Katja und Andreas, ein junges Paar, haben eine heruntergekommene Wiener Altbauwohnung gemietet. Beim Einzug bemerken sie die vom Vormieter zurückgelassene alte Truhe – das alte Zirkusrequisit weckt ihre Neugierde und inneren Ängste. In der ersten Nacht bewahrheiten sich Katjas Befürchtungen, dass in der Wohnung etwas nicht stimmt: die Wohnungstür steht offen und als dann auch noch ihr Freund verschwunden ist, ist Katja auf sich allein gestellt. Was hat es mit der Wohnung auf sich? Schon bald erfährt Katja, was tatsächlich in der unheimlichen Truhe ist – und wird ein Opfer von Vadim, der noch immer ein Teil der Wohnung zu sein scheint.

Buch: Peter Hengl. Kamera: Gabriel Krajanek. Schnitt: Sebastian Schreiner. Produktion: Lola Basara, Sebastian Schreiner. Sounddesign: Danilo Wimmer. Förderungen: Wien Kultur MA7, Kultur Land Salzburg.

Dieser Film ist ein Zusammenschnitt von DV-Kassetten, die bei einer Online-Auktion ersteigert wurden

von Patrick Vollrath, 2012, 8:30 min
Dieser Film ist ein Zusammenschnitt von DV-Kassetten, die bei einer Online-Auktion ersteigert wurden.

Buch und Produktion: Patrick Vollrath. Kamera: Marie-Therese Zumtobel. Schnitt: Sebastian Schreiner. Produzent: Roland Töfferl. Visual Effects: Roland Stöttinger. Sound Mixing: Bernd Dormeyer. Förderung: Fachverband der Film- und Musikindustrie.

adele1

von Kurdwin Ayub, 2011, 5 min

Die Filmemacherin wird ein Lied singen, das gerade zu ihrer Lebenssituation passt…

Plan B – die Schwester der Wunschvorstellung

von Agnes Miesenberger, 2012, 11 min

In der Animation Plan B – die Schwester der Wunschvorstellung werden fünf Frauen zu ihrem Mutter- bzw. Frausein interviewt. Sie sprechen über den Entschluss zum Kind, die gesellschaftlich definierte Mutterrolle, Öffentlichkeit und Privatheit, Arbeit, Schuldgefühle uvm. und ziehen Bilanz über die Anfangszeit ihrer Mutterschaft mit ihren ganzen Ambivalenzen.
Durch ein tierisches Äquivalent dargestellt, bleiben sie anonym, ihre Aussagen bekommen dadurch eine allgemeine Gültigkeit und der Biologismus hinter gesellschaftlichen Familienrollen wird thematisiert.

Zeichnungen, Animation: Agnes Miesenberger. Musik, Sound: Conny Kraus, Bert Zettelmeier. Mastering: Armin Lehner. Förderungen: ÖH Projektförderung.

Twinni oder so

von Lisa Weber, 2012, 12 min
Sommer, Sonne, Sonnenschein draußen. Bibi, Claudia und Langeweile drinnen, im Hinterzimmer. Das Hinterzimmer gehört zur Buchhandlung und die Buchhandlung gehört Claudias Mama. Claudia hat einen Fetzen auf Mathe und darf nicht raus, Bibi hilft ihr beim Zeit totschlagen, die Mama ist grad nicht da und ein Kunde kommt. Kaufmannsladen spielen war schon mal lustiger, fad und heiß ist es noch immer, die Mama soll ein Eis mitbringen. Twinni oder so.

Buch: Lisa Weber. Kamera: Sebastian Mayr. Ton: Daniel Helmer.

Spitzendeckchen

von Dominik Hartl, 26 min, 2012

Nach der Trennung von ihrem Freund Daniel will Anna sich nur irgendwo verkriechen und heilen. Allerdings hätte sie sich ihren neuen Mietvertrag ein wenig genauer anschauen sollen, denn die Wiener Altbauwohnung ist ein Geschöpf mit unersättlichem Appetit: sie ernährt sich von der Jugend ihrer Bewohner. Als Anna plötzlich einer Greisin im Spiegel entgegenblickt, ist an Flucht nicht mehr zu denken. Es sei denn natürlich, sie liefert der Wohnung ein neues Opfer …

Buch: Sarah Wassermaier. Kamera: Leni Lauritsch. Schnitt: Fabian Rüdisser. Produktion: Diego Breit, Filmakademie Wien.

Cinema Next Filmnacht im Cinematograph am 14. Dezember

Filmnacht

Innsbruck: Cinematograph, 14. Dez 2012 um 22:00 Uhr

Cinema Next Filmnacht im Das Kino am 13. Dezember 2012

Kino von Morgen!

Cinema Next zeigt junges Kino aus Österreich. Mit Vorfilmen, Filmpremieren und Filmnächten wird die Qualität und Vielfalt des heimischen Nachwuchsfilms und damit Filmformate abseits des üblichen Kinospielprogramms präsentiert: Kurz- und Experimentalfilme, Animationen und Musikvideos. Einen abwechslungsreichen Querschnitt durch das Junge Kino Österreichs gibt es bei den zum dritten Mal stattfindenden Cinema Next Filmnächten im KIZ RoyalKino in Graz, im Kino im Kesselhaus in Krems, im Das Kino in Salzburg, im Cinematograph in Innsbruck, im Moviemento in Linz und im Programmkino im MKH in Wels zu sehen. Mit über vierzig aktuellen Arbeiten junger Talente ist der österreichische Nachwuchsfilm landesweit präsent wie nie zuvor.

Im Fokus Salzburg werden der Horrorkurzfilm Vadim von Peter Hengl sowie Stalemate, ein aufwändig produzierter Endzeitfilm von Sebastian Mayr und Andre Mayerhofer, erstmals in Salzburg zu sehen sein. Neben dem Dokumentarfilm Whisper Down the Lane von Sebastian Frisch über HIV-infizierte Frauen in Kenia findet wastecooking – die kritische Koch-Show, eine für das Internet konzipierte Serie, ihren Platz auf der Kinoleinwand. Knuffige Kniffe mit Tante Thomas von Frederik Götz und Tim Hupfauer schließen das Bundeslandprogramm ab.

Im Fokus Österreich feiert Gregor Schmidingers Homophobia seine Salzburgpremiere. Der Film erzählt die Geschichte des Soldaten Michael, der sich in seiner Zeit beim Bundesheer seinen Gefühlen stellen muss. Schmidingers Film wurde hauptsächlich über Crowd-Funding im Internet finanziert und zählt dort schon weit mehr als 100.000 Views! Weitere Einblicke in das vielseitige Filmschaffen des Landes geben das Musikvideo Countably Infinite von LasGafas sowie die heurige Viennale-Entdeckung adele1 von Kurdwin Ayub, die in ihrer Video-Miniatur auf erfrischende Weise mit den Homevideos im youtube-Style spielt.

Eintritt 5 Euro

Programm:

Countably Infinite

von Las Gafas (Christian Dietl, Luzi Katamay), 2012, 5 min

Musik: A.G.Trio

Homophobia

von Gregor Schmidinger, 2012, 23:30 min

An der Schwelle zum Erwachsenwerden, isoliert von Familie und Freunden und in einer Umgebung ohne Privatsphäre entwickelt der Soldat Michael Gefühle für seinen Kameraden Raphael. Michaels Sehnsüchte und Ängste resultieren in Alpträumen, die seinem Körper jegliche Energie entziehen. Dünn, blass und dunkle Ringe unter den Augen sind die physischen Auswirkungen seines inneren Kampfs. Die sieben Wochen an der burgenländischen Grenze werden zu einer mentalen Belastungsprobe. Um dies zu überleben müssen sich sowohl Michael als auch Raphael über sich selbst hinaus entwickeln.

Buch, Schnitt, Produktion: Gregor Schmidinger. Kamera: Nino Leitner AAC. Sounddesign: Jakob Wolf. Produktion: Julian Wiehl. Executive Producers: Alois Ecker, Heldentaten Werbeagentur. Förderungen: Kulturland Oberösterreich, Linz Kultur, Wiener Antidiskriminierungsstelle für Gleichgeschlechtliche Lebensweisen.

wastecooking – die kritische Koch-Show

von David Gross, 2012, 25 min

Ein Drittel aller weltweit produzierten Lebensmittel landen im Müll, das sind 1,3 Milliarden Tonnen im Jahr. Mit wastecooking wurde im Mai 2012 eine konsumkritische Web-Serie geboren, die gegen diese Lebensmittelverschwendung protestiert. Die Serie kombiniert Waste-Diving-Sessions mit dem üblichen Kochshow-Format und zeigt, wie man mit Lebensmitteln aus dem Müll kreativ kochen kann.

Kamera: Daniel Samer. Schnitt: Chrsitopher Eberle, Martin Hasenöhrl. Musik: Cilly Kar.

Knuffige Kniffe mit Tante Thomas – Teil 1 & 2

von Tim Hupfauer und Frederik Götz, 2012, 1:50 min

Manchmal brauchst du einfach Unterstützung um im Leben weiterzukommen. Tante Thomas ist für dich da – mit der neuen Sendung Knuffige Kniffe. Hier gibt es praktische Tipps für ein besseres Leben.

Kamera und Postproduktion: Tim Hupfauer. Produktion: shufflefilm.

Vadim

von Peter Hengl, 2012, 16 min

Katja und Andreas, ein junges Paar, haben eine heruntergekommene Wiener Altbauwohnung gemietet. Beim Einzug bemerken sie die vom Vormieter zurückgelassene alte Truhe – das alte Zirkusrequisit weckt ihre Neugierde und inneren Ängste. In der ersten Nacht bewahrheiten sich Katjas Befürchtungen, dass in der Wohnung etwas nicht stimmt: die Wohnungstür steht offen und als dann auch noch ihr Freund verschwunden ist, ist Katja auf sich allein gestellt. Was hat es mit der Wohnung auf sich? Schon bald erfährt Katja, was tatsächlich in der unheimlichen Truhe ist – und wird ein Opfer von Vadim, der noch immer ein Teil der Wohnung zu sein scheint.

Buch: Peter Hengl. Kamera: Gabriel Krajanek. Schnitt: Sebastian Schreiner. Produktion: Lola Basara, Sebastian Schreiner. Sounddesign: Danilo Wimmer. Förderungen: Wien Kultur MA7, Kultur Land Salzburg.

adele1

von Kurdwin Ayub, 2011, 5 min

Die Filmemacherin wird ein Lied singen, das gerade zu ihrer Lebenssituation passt…

Whisper Down the Lane

von Sebastian Frisch, 2012, 45 min

Ein Dorf in Kenia. Vier Frauen erzählen aus ihrem Leben. Nicht alle sind infiziert, doch sie haben Erfahrungen mit HIV/Aids gemacht, die ihr Leben geprägt haben. Es wird begreiflich, dass HIV nicht nur als Virus in Erscheinung tritt, sondern auch in der Angst der Menschen.
In der Gegend kursieren Gerüchte und viele Menschen glauben an sie. Legenden und Mythen, Halbwahrheiten und Vorurteile haben negative Auswirkungen auf die Gesellschaft. Tabuisierung, Stigmatisierung und Gewalt sind die Folgen, mit denen die Frauen konfrontiert werden.

Regie: Sebastian Frisch. Drehbuch: Victoria Preuer, Christina Schmölz. Kamera: Martin Keindl, Andreas Steger. Schnitt: Julia Zisser. Ton und Musik: Sebastian Frisch. Produktion: Sebastian Frisch, Julia Zisser, Julia-Pia Huemer.

Stalemate

von Sebastian Mayr und Andre Mayerhofer, AT 2012, 9 min
2017. Nach der Umweltkatastrophe von 2012 wurden die Städte durch eine giftige Wolke unterhalb von 30 Metern Höhe unbewohnbar. Der synthetische Organismus, der die Umwelt retten sollte, wurde zu einer Bedrohung für die Menschheit. Oberhalb der Wolke leben die Menschen reich an Sonne und Energie. Unterhalb überleben sie gerade mal so. Oben sei nicht genug Platz für alle, sagen die oben. Unten bildet sich währenddessen ein gewaltiger Aufstand.

Regie: Sebastian Mayr, Andre Mayerhofer. Kamera: Matthias Pötsch. Schnitt: Daniel Helmer. Produktion: Florian Krügel. Ausstattung: Christoph Fischer, Winnie Küchl, Iva Galova. Ton: Sam Irl, Lisa Hildebrandt.

Cinema Next Filmnacht im Das Kino am 13. Dezember 2012

Filmnacht

Salzburg: Das Kino, 13. Dez 2012 um 21:00 Uhr

Cinema Next Filmnacht im Kino im Kesselhaus am 6. Dezember 2012

Kino von Morgen!

Cinema Next zeigt junges Kino aus Österreich. Mit Vorfilmen, Filmpremieren und Filmnächten wird die Qualität und Vielfalt des heimischen Nachwuchsfilms und damit Filmformate abseits des üblichen Kinospielprogramms präsentiert: Kurz- und Experimentalfilme, Animationen und Musikvideos. Einen abwechslungsreichen Querschnitt durch das Junge Kino Österreichs gibt es bei den zum dritten Mal stattfindenden Cinema Next Filmnächten im KIZ RoyalKino in Graz, im Kino im Kesselhaus in Krems, im Das Kino in Salzburg, im Cinematograph in Innsbruck, im Moviemento in Linz und im Programmkino im MKH in Wels zu sehen. Mit über vierzig aktuellen Arbeiten junger Talente ist der österreichische Nachwuchsfilm landesweit präsent wie nie zuvor.

Im Rahmen der Cinezone (Film & Konzert) ist die Cinema Next Filmnacht erstmals im Kino im Kesselhaus in Krems zu Gast. Das Programm zeigt ein aktuelles Best-Of von Filmen aus Niederösterreich. Neben zwei Arbeiten des preisgekrönten „Neuen Österreichischen Trickfilms“ werden auch der Kurzfilm-Preisträger der Diagonale 2012, Unser Lied von Catalina Molina, sowie Lebensretter Konstantin von Mark Gerstorfer, der auf der Viennale 2011 zu sehen war, gezeigt. Das Musikvideo mia schmeckt da mü so guad von Donau-Uni-Krems-Absolvent David Gross, als Teil einer neuen konsumkritischen Kochshow beim Frequency-Festival entstanden, bildet den perfekten Übergang zu den ironisch-kritischen Liedern von Christoph & Lollo, die im Anschluss an das Screening ein Konzert geben werden.

Eintritt 13 Euro (Kombi-Ticket, 11 Euro im Vorverkauf)

Programm:

mia schmeckt da mü so guad

von David Gross, 2012, 5 min

Cilly Kar alias Wastequeen featuring Restmüll, ein wastecooking-special vom Frequency 2012….

Kamera: Daniel Samer. Schnitt: Christopher Eberle, Martin Hasenöhrl. Musik: Cilly Kar.

Lebensretter Konstantin

von Mark Gerstorfer, 2011, 30 min
Konstantins Leben spielt sich zwischen Medizinstudium, freiwilligen Sanitätsdiensten und Stammlokal ab. Blödschwätzende Kumpels hat er, eine Freundin hat er nicht. Bis er eines Nachts eine sturzbetrunkene junge Frau bei sich aufnimmt. Ihr exhibitionistisches Auftreten und ihr selbstdestruktiver Gestus lösen in Konstantin etwas aus, das über die Bedienung seines Helfersyndroms hinausgeht. Will er mit ihr seine Verklemmung überwinden? Der Film erzählt von zwei Menschen, die schwer zu verstehen sind. Und er erzählt von Nähe, die vielleicht nur in einem bestimmten Moment möglich ist.

Buch: Severin Fiala. Kamera: Anna Manhardt. Schnitt: Thomas Wider. Ton: David Seitz. Produktion: Dominik Brauweiler, Filmakademie Wien. Förderungen: Niederösterreich Kultur, Wien Kultur MA7.

Heldenkanzler

von Benjamin Swiczinsky, 2011, 13 min

Es war einmal im Jahre 1933 ein kleiner schnauzbärtiger Österreicher, dessen größter Traum es war, faschistischer Diktator zu werden. Nein, nicht in Deutschland sondern in Österreich. Dieser kleine Mann hieß Engelbert Dollfuß…

Buch: Benjamin Swiczinsky. Ton: Alexander Zlamal, Martin Kerschbaum. Musik, Sounddesign: Alexander Zlamal. Animation: Benjamin Swiczinsky, Bin-Han To, Kim Ngujen, Deborah Kompanitsak. Produktion: Hanna Kaesemann, Filmakademie Baden-Württemberg.

366 Tage

von Johannes Schiehsl, 2011, 12 min

366 Tage Zivildienst als Rettungssanitäter: Grantige, scheinbar gefühlsarme Kollegen, Schikanen, Hilflosigkeit. Wie soll das Jahr bloß überstanden, das Erlebte verarbeitet werden? Oft benötigt es ein erstes traumatisches Erlebnis oder eine kleine Geste der Kollegen, bevor sich das Rettungsmilieu von seiner märchenhaften Seite zeigt. Ein Animationsfilm im Rhythmus des Radetzkymarschs.

Buch: Johannes Schiehsl. Ton: Martin Kerschbaum. Musik, Sounddesign: Alexander Zlamal. Animation: Johannes Schiehsl, Jacob Frey, Julia Ocker, Michael Schulz, Conrad Tambour u.a. Produktion: Filmakademie Baden-Württemberg.

Unser Lied

von Catalina Molina, 2012, 29 min

Ein junger Reggae-Musiker erzieht seine kleine Tochter alleine. Finanziell kommen die beiden irgendwie zurecht; endlich verliebt er sich neu. Ausgerechnet jetzt taucht die Mutter des Kindes wieder auf. Als sei nichts gewesen. Wie lange lässt sich das Glück festhalten?

Buch: Catalina Molina. Kamera: Klemens Hufnagl. Schnitt: Matthias Halibrand. Ton: Laura Endres. Produktion: David Bohun, Senad Halibasic.

Cinema Next Filmnacht im Kino im Kesselhaus am 6. Dezember 2012

Filmnacht

Krems: Kino im Kesselhaus, 6. Dez 2012 um 20:00 Uhr

Best of Young Austrian Cinema @ KINOPROBA Festival

Cinema Next wurde von KINOBROBA – International Film School Festival in Russland eingeladen, einen Querschnitt des Jungen Kinos Österreichs zu zeigen. Wir sind stolz, dieses sehr feine Programm international präsentieren zu dürfen! Die Auswahl der Filme reicht vom sehr einfühlsam inszenierten Kurzspielfilm Unser Lied von Catalina Molina über die aufwändig produzierte Horror-Komödie Spitzendeckchen von Dominik Hartl bis hin zum Animationsfilm Der Besuch von Conrad Tambour, der international schon zahlreiche Preise gewonnen hat.

Programm:

tinamv1
Adnan Popovic, 2011, 4 min (animated music video, Academy of Fine Arts Vienna)

Die und der von da und dort / He and She From Here and There
Lisa Weber, 2011, 7 min (short documentary, Film Academy Vienna)

Der Besuch / The Visit
Conrad Tambour, 2011, 9 min (animation, Film Academy Baden-Württemberg)

Unser Lied / Our Song
Catalina Molina, 2012, 29 min (short fiction, Filmacademy Vienna)

Spitzendeckchen / Vienna Waits For You
Dominik Hartl, 2012, 26 min (short fiction, Film Academy Vienna)

The Back Room
Mirjam Baker and Mike Kren, 2011, 5 min (animation, Royal College of Art, London / University of Applied Sciences, St. Pölten)

Heat the Water
Florian Pochlatko, 2012, 6 min (music video, Film Academy Vienna)

kinoprobafest.com

Best of Young Austrian Cinema @ KINOPROBA Festival

Outside

Russland: Kinoproba Filmfestival, 1. bis 4. Dez 2012

Cinema Next Premiere am 1. Dezember 2012 im Topkino

wastecooking
wastefood und Kochshow

Ein Drittel aller weltweit produzierten Lebensmittel landen im Müll, das sind 1,3 Milliarden Tonnen im Jahr. Mit wastecooking wurde im Mai 2012 eine konsumkritische Web-Serie geboren, die gegen diese Lebensmittel-verschwendung protestiert. Die Serie kombiniert Waste-Diving-Sessions mit dem üblichen Kochshow-Format und zeigt, wie man mit Lebensmitteln aus dem Müll kreativ kochen kann.

Am Samstag, 1. Dezember laden this human world, Topkino, Cinema Next und das wastecooking-Team nachdenklich zu Tisch! Die in der Nacht zuvor aus dem Müll geholten Lebensmittel werden am Abend ab 22 Uhr im Topkino verkocht und verkostet und die Episoden der kritischen Kochshow (ca. 50 Min) im Kino gezeigt. Ein kulinarischer Genuss mit bitterem Beigeschmack!

Team wastecooking: David Gross (Regie), Tobias Judmaier (Waste-Koch), Daniel Samer (Kamera), Chris Eberle und Martin Hasenöhrl (Schnitt).

wastefood: ab 22 Uhr in der Topkino Bar
wastecooking Serie: ab 23 Uhr im Saal 1

Eintritt frei!

Cinema Next Premiere am 1. Dezember 2012 im Topkino

Premiere

Wien: Topkino, 1. Dez 2012 um 22:00 Uhr

Vorfilm Cinema Paradiso November 2012

Programm:

Satellite Sky

von Richard Wilhelmer und Florian Pochlatko, AT 2012, 4 min

Zur Einstimmung zum Dokumentarfilm Oh Yeah, She Performs! passend ein Musikvideo mit Teresa Rotschopf, eine der vier im Film portraitierten Musikerinnen. Satellite Sky ist das aktuelle, aber gleichzeitig auch letzte Video der Band Bunny Lake, die sich im Herbst 2012 aufgelöst hat.

Regie: Richard Wilhelmer. Co-Regie, Schnitt: Florian Pochlatko. Produktionsleitung: Sigi Steiner. Kamera: Andi Winter.  Musik: Bunny Lake.

Satellite Sky läuft ab 9. November als Vorfilm zu Oh Yeah, She Performs! von Mirjam Unger.

Vorfilm Cinema Paradiso November 2012

Vorfilm

St.Pölten: Cinema Paradiso, November 2012

Vorfilm Cinema Paradiso November 2012

Programm:

Rumor Macchina

von Patrick Topitschnig, AT 2009, 3 min

In nicht allzu ferner Zukunft soll es möglich sein, sich mittels eines Geräts Energie zu erschreien. „Mit der Rumor Macchina könnte man in der Früh aufstehen, das Gerät anschreien und ein Ei zum Kochen bringen“, malt sich der etwas wirr wirkende Wissenschaftler eine bessere Welt aus. Eine unterhaltsame Fake-Doku!

Regie, Buch, Schnitt: Patrick Topitschnig. Produktion: Patrick Topitschnig, Pinar Dagdevir. Kamera: Mario Minichmayr. Ton: Florian Gruber. Darsteller: Werner Wultsch.

Rumor Macchina läuft ab 2. November als Vorfilm zu Die Vermessung der Welt

Vorfilm Cinema Paradiso November 2012

Vorfilm

St.Pölten: Cinema Paradiso, November 2012

Vorfilm Moviemento November 2012

Programm:

Satellite Sky

von Richard Wilhelmer und Florian Pochlatko, AT 2012, 4 min

Zur Einstimmung zum Dokumentarfilm Oh Yeah, She Performs! passend ein Musikvideo mit Teresa Rotschopf, eine der vier im Film portraitierten Musikerinnen. Satellite Sky ist das aktuelle, aber gleichzeitig auch letzte Video der Band Bunny Lake, die sich im Herbst 2012 aufgelöst hat.

Regie: Richard Wilhelmer. Co-Regie, Schnitt: Florian Pochlatko. Produktionsleitung: Sigi Steiner. Kamera: Andi Winter.  Musik: Bunny Lake.

Satellite Sky läuft ab 6. November als Vorfilm zu Oh Yeah, She Performs! von Mirjam Unger.

Vorfilm Moviemento November 2012

Vorfilm

Linz: Moviemento, November 2012

Cinema Next Filmnacht im KIZ RoyalKino am 28.November 2012

Kino von Morgen!

Cinema Next zeigt junges Kino aus Österreich. Mit Vorfilmen, Filmpremieren und Filmnächten wird die Qualität und Vielfalt des heimischen Nachwuchsfilms und damit Filmformate abseits des üblichen Kinospielprogramms präsentiert: Kurz- und Experimentalfilme, Animationen und Musikvideos. Einen abwechslungsreichen Querschnitt durch das Junge Kino Österreichs gibt es bei den zum dritten Mal stattfindenden Cinema Next Filmnächten im KIZ RoyalKino in Graz, im Kino im Kesselhaus in Krems, im Das Kino in Salzburg, im Cinematograph in Innsbruck, im Moviemento in Linz und im Programmkino im MKH in Wels zu sehen. Mit über vierzig aktuellen Arbeiten junger Talente ist der österreichische Nachwuchsfilm landesweit präsent wie nie zuvor.

Bei der Filmnacht im KIZ RoyalKino in Graz feiert der Dokumentarfilm Whisper Down The Lane von Sebastian Frisch seine Graz-Premiere. Der Filmemacher begleitet HIV-infizierte Frauen in Kenia, beleuchtet Legenden und Mythen, Halbwahrheiten und Vorurteile, vor allem aber die Stigmatisierung und Gewalt, mit denen die Frauen konfrontiert werden. Der Kurzspielfilm zuhause von Anna-Katharina Wohlgenannt, der ebenfalls erstmals in Graz zu sehen ist, erzählt von der Rückkehr zweier Schwestern in ihr Elternhaus, von früheren Begegnungen, von Loslösung und Aufbruch. Die Musikvideos Exhale von Agnes Miglbauer und Lisa Schmölzer, Time is a Habit von Sigmund Steiner und Heat the Water von Florian Pochlatko geben weitere Einblicke in das vielfältige junge Filmschaffen der Steiermark.

Der Fokus Österreich präsentiert neben dem Animationsfilm Plan B – die Schwester der Wunschvorstellung von Agnes Miesenberger und Dieser Film ist ein Zusammenschnitt von DV-Kassetten, die bei einer Online-Auktion ersteigert wurden von Patrick Vollrath eine Entdeckung der heurigen Viennale: adele1 von Kurdwin Ayub, die in ihrer Video-Miniatur auf erfrischende Weise mit den Homevideos im youtube-Style spielt.

Eintritt 5 Euro

Programm:

Dieser Film ist ein Zusammenschnitt von DV-Kassetten, die bei einer Online-Auktion ersteigert wurden

von Patrick Vollrath, 2012, 8:30 min
Dieser Film ist ein Zusammenschnitt von DV-Kassetten, die bei einer Online-Auktion ersteigert wurden.

Buch und Produktion: Patrick Vollrath. Kamera: Marie-Therese Zumtobel. Schnitt: Sebastian Schreiner. Produzent: Roland Töfferl. Visual Effects: Roland Stöttinger. Sound Mixing: Bernd Dormeyer. Förderung: Fachverband der Film- und Musikindustrie.

adele1

von Kurdwin Ayub, 2011, 5 min

Die Filmemacherin wird ein Lied singen, das gerade zu ihrer Lebenssituation passt…

Plan B – die Schwester der Wunschvorstellung

von Agnes Miesenberger, 2012, 11 min

In der Animation Plan B – die Schwester der Wunschvorstellung werden fünf Frauen zu ihrem Mutter- bzw. Frausein interviewt. Sie sprechen über den Entschluss zum Kind, die gesellschaftlich definierte Mutterrolle, Öffentlichkeit und Privatheit, Arbeit, Schuldgefühle uvm. und ziehen Bilanz über die Anfangszeit ihrer Mutterschaft mit ihren ganzen Ambivalenzen.
Durch ein tierisches Äquivalent dargestellt, bleiben sie anonym, ihre Aussagen bekommen dadurch eine allgemeine Gültigkeit und der Biologismus hinter gesellschaftlichen Familienrollen wird thematisiert.

Zeichnungen, Animation: Agnes Miesenberger. Musik, Sound: Conny Kraus, Bert Zettelmeier. Mastering: Armin Lehner. Förderungen: ÖH Projektförderung.

zuhause

von Anna-Katharina Wohlgenannt, 2012, 17 min
zuhause erzählt von der Rückkehr zweier Schwestern in ihr Elternhaus, von ihrer Begegnung mit einer früheren Freundin, von Loslösung und Aufbruch:
Die schwangere Sonja (30) möchte sich von altem Ballast lösen, um Platz für Neues zu schaffen. Ihre Schwester Greta (25) jedoch hält an den Dingen aus der Kindheit fest. Und dann ist da noch Conny (29), die vor dem Vergangenen flüchtet und nach dem heilsamen Neuen sucht.

Buch: Anna Katharina Wohlgenannt. Kamera: Lisa Peer. Schnitt: Sebastian Schreiner. Produktion: Caroline Bobek. Förderung: Land Steiermark Kultur

Heat the Water

von Florian Pochlatko, 2012, 6 min

Ein Zugvogel verlässt gegen Sommerende oder im Herbst sein Brutgebiet. Die Tiere wandern, um gute Bedingungen zum Überleben zu haben.
Schon Aristoteles hat vor mehr als 2000 Jahren beobachtet, dass sich die Vögel im Herbst sammeln, um vor der Kälte fortzuziehen, und dass sie erst im Frühjahr zurückkommen, um zu brüten. Der Vogelzug birgt noch immer viele Geheimnisse. Wie orientieren sich die Vögel? Wie finden sie ihren Weg hin und zurück? Man nimmt an, dass sich manche an den Sternen, manche an nach der Sonne und andere am Magnetfeld der Erde orientieren.

Regie, Konzept: Florian Pochlatko. Regie Assistenz: Samuel Traber. Kamera: David Wagner. Kameraassistent: Ralph Voltron. Postproduktion: Roland Stöttinger. Tonaufnahmeleiter, Mischen and Mastered: Peter Tomic. Produktion, Musik, Konzept: Leo Riegler. Drumset, Bass, Synt. Vocals: Lukas König.

Time is a Habit

von Sigmund Steiner, 2012, 4 min

Idee & Schnitt: Sigmund Steiner. Recherche: Vera Kropf. Musik: Luise Pop

Exhale

von Agnes Miglbauer und Lisa Schmölzer, 2012, 6 min
Können wir den Erinnerungen unserer Kindheit entfliehen? Sie aus uns herauslösen? Endgültig herausatmen? Oder werden wir doch immer wieder von ihnen eingeholt? Zurück an einem zur Ruine verfallenen Ort seiner Kindheit tanzt sich ein junger Mann frei und wird in der Trance des Tanzes wieder von seiner Vergangenheit eingeholt.

Kamera: Agnes Miglbauer, Lisa Schmölzer und Gerulf Dösinger. Schnitt: Agnes Miglbauer. Visual Effects: Lisa Schmölzer. Tanz und Choreografie: Tom Smithson. Musik: mefjus & kung. Förderung: Land Steiermark

Whisper Down the Lane

von Sebastian Frisch, 2012, 45 min

Ein Dorf in Kenia. Vier Frauen erzählen aus ihrem Leben. Nicht alle sind infiziert, doch sie haben Erfahrungen mit HIV/Aids gemacht, die ihr Leben geprägt haben. Es wird begreiflich, dass HIV nicht nur als Virus in Erscheinung tritt, sondern auch in der Angst der Menschen.
In der Gegend kursieren Gerüchte und viele Menschen glauben an sie. Legenden und Mythen, Halbwahrheiten und Vorurteile haben negative Auswirkungen auf die Gesellschaft. Tabuisierung, Stigmatisierung und Gewalt sind die Folgen, mit denen die Frauen konfrontiert werden.

Regie: Sebastian Frisch. Drehbuch: Victoria Preuer, Christina Schmölz. Kamera: Martin Keindl, Andreas Steger. Schnitt: Julia Zisser. Ton und Musik: Sebastian Frisch. Produktion: Sebastian Frisch, Julia Zisser, Julia-Pia Huemer.

Cinema Next Filmnacht im KIZ RoyalKino am 28.November 2012

Filmnacht

Graz: KIZ RoyalKino, 28. Nov 2012 um 21:00 Uhr

Premiere am 7. November 2012 um 19 Uhr im Leokino, Innsbruck

Premiere von Alte Heimat/Schnitt/Neue Heimat
plus: Rückruf und Seashells and Milk

Der Dokumentarfilm Alte Heimat/Schnitt/Neue Heimat von Vinzenz Mell und Emir Handžo hält Erinnerungen emigrierter Innsbrucker Jüdinnen und Juden fest, die auf der Flucht vor der nationalsozialistischen Verfolgungs- und Vernichtungspolitik in England und Israel eine neue Heimat gefunden haben. Der Film wird von zwei weiteren Filmen junger FilmemacherInnen begleitet: In Rückruf ruft Jakob Brossmann seine Großmutter an, als er von seiner ersten Israel-Reise zurückkehrt. Clara Trischler fragt in Seashells and Milk palästinensische Kinder über ihr Bild von Israel, das sie nur aus Erzählungen kennen.

Im Anschluss Diskussion mit den FilmemacherInnen.
EINTRITT FREI!

Programm:

Seashells and Milk

von Clara Trischler, IL/PAL 2012, 6 min, OmeU
Wie stellst Du Dir Israel vor? Zerrbilder und Vorstellungen palästinensischer Kinder über ein Land, das sie nur aus Erzählungen kennen.

Regie: Clara Trischler
Kamera: Jakob Fuhr
Set Aufnahmeleitung: Elisabeth Weydt
Schnitt: Clara Trischler
Musik: Christian Mrazek
Setfotografie: Agnes Prammer
Übersetzungen: Mustafa Moneir, Nassar Abujabal, Guy Liechtenstein, Ophir Kagan, Gil Librowski

 

Rückruf

von Jakob Brossmann Finali, AT 2010, 11 min, dt. OV
Mit dem Reisetagebuch seiner Urgroßmutter Gusti und einer Menge Fragen kehrt der Filmemacher von seiner ersten Israel-Reise zurück nach Österreich. Das Erste, was er macht, als er zuhause ist: Er ruft Gustis Tochter / seine Großmutter Eva an.

Regie: Jakob Brossmann Finali
Kamera: José Lorenzo Wasner, Jakob Brossman Finali
Farbkorrektur: Markus Weilguny
Sound Dubbing: Gregor Rasek
Studioaufnahmen: Ferdinand Frischlinger
Übersetzung: Lotte Kreissler

 

Alte Heimat / Schnitt / Neue Heimat

von Vinzenz Mell und Emir Handžo, AT/IL/GB 2011, 25 min, dt./engl. OV
Alte Heimat/Schnitt/Neue Heimat hält Erinnerungen emigrierter Innsbrucker Jüdinnen und Juden fest, die auf der Flucht vor der nationalsozialistischen Verfolgungs- und Vernichtungspolitik in England und Israel eine neue Heimat gefunden haben. Ihre Erinnerungen an die alte Heimat, an Flucht und Vertreibung und das Leben in der neuen Heimat schildern sie uns in Interviews.

Regie und Schnitt: Emir Handžo
Kamera: Vinzenz Mell
Soundbearbeitung: Kenneth Winkler
Musik: Michael Graubart
Projektteam: Christoph W. Bauer, Irmgard Bibermann, Horst Schreiber

Premiere am 7. November 2012 um 19 Uhr im Leokino, Innsbruck

Premiere

Innsbruck: Leokino, 7. Nov 2012 um 19:00 Uhr

Vorfilm Moviemento Oktober 2012

Programm:

The Bumblebee Fur Coat

Agnes Miesenberger, AT 2007, 2:30 min

Im Animationsmärchen The Bumblebee Fur Coat von Agnes Miesenberger, aktuelle Preisträgerin des Kunstpreises der Arbeiterkammer Oberösterreich, kommen Bienen auch der kleinen Helga zu Hilfe, die sich einen luxuriösen Mantel wünscht. Mehr als ein Glas Honig braucht sie dafür aber nicht.

Idee & Realisierung: Agnes Miesenberger. Musik/Ton: Conny Kraus, Berthold Zettelmeier. Darsteller: 1 Mädchen, 19378 Hummeln, 1 Vogel

The Bumblebee Fur Coat läuft ab 14. Oktober als Vorfilm zu More than Honey

Vorfilm Moviemento Oktober 2012

Vorfilm

Linz: Moviemento, Oktober 2012

Vorfilm Gartenbaukino Oktober 2012

Programm:

You’re Out

Max Liebich, AT, 2010, 6 min

Im Gegensatz zu Die Wand wird im Musikvideo You’re Out ein Mensch zum freiwilligen Aussteiger. Abgeschieden von dem, was er bisher kannte, wird er zum sehnsüchtigen Beobachter, der die Übermacht der Natur wieder erkennt und auch vom Tod nicht mehr beeindruckt ist. You’re Out wurde auf der Diagonale 2011 als „Bester Nachwuchsfilm“ ausgezeichnet.

Regie, Buch, Sounddesign: Max Liebich. Kamera: Anselm Hartmann. Schnitt: Roland Stöttinger. Musik: Ciao Merlin. Szenenbild: Gudarz Moradi. Produktion: Anselm Hartmann, Max Liebich, Eva Hartl. Förderungen: Kultur Niederösterreich, Kärnten Kultur, Verein der Freunde der Filmakademie.

You’re Out läuft ab 5. Oktober als Vorfilm zu Die Wand.

Vorfilm Gartenbaukino Oktober 2012

Vorfilm

Wien: Gartenbaukino, Oktober 2012

Premiere am 17. Oktober um 19 und 21 Uhr im Topkino, Wien

Ein neues Format im Topkino: Die Cinema Next Filmpremieren! In regelmäßigen Abständen wird jungen Filmschaffenden Raum gegeben, ihre Arbeiten in Wien erstmals ihrem Team und einem Publikum im Kino zu zeigen.

Am Mittwoch, 17. Oktober 2012 präsentieren wir Alexandra Makarovás Film An einem anderen Tag als Österreich-Premiere, nachdem er im Wettbewerb des Filmfestivals Max-Ophüls-Preis in Saarbrücken die internationale Premiere feierte. Als Wien-Premieren werden Christóbal Hornitos Essay 9. Studie zu ‚Ein Film ist ein Film ist ein Film’, der bereits beim diesjährigen Crossing Europe Filmfestival in Linz zu sehen war, sowie Stalemate von Sebastian Mayr und Andre Mayerhofer gezeigt. Dieser aufwändige Endzeitfilm, der im Rahmen des Night-of-the-Light-Wettbewerbs von Wien Energie produziert wurde, ist nun erstmals in voller Länge zu sehen.

Eintritt frei! Reservierung empfohlen:http://www.topkino.at/jart/projects/top-kino/main.jart?rel=de&reserve-mode=&content-id=1107195251358&verid=1346677402058
Das Programm wird um 19:00 und 21:00 Uhr gezeigt. Dauer: 90 Minuten.
Im Anschluss in der Top Bar: Hintergrundmusik von public system beat department.

Programm:

9. Studie zu ‘Ein Film ist ein Film ist ein Film’

Christóbal Hornito, AT 2012, 12 min

9.Studie zu ‚Ein Film ist ein Film ist ein Film’ ist Teil einer zwölfteiligen Kurzfilmreihe. Er handelt von einer Beziehung: dem Kennenlernen, der Phase des Verliebtseins, dem Schlussmachen, dem zufälligen Wiedersehen und dem Vergessen. Also nichts, was diese Beziehung besonders auszeichnen würde. Nur: der Filmemacher erzählt sie hier aus der Sicht der StatistInnen.

Buch/Kamera/Regie/Schnitt: Cristóbal Hornito, Darsteller: Theresa Gusenleitner, Dominik Heizmann, Evelyn Loschy, Pen Chenches, Josephine Ahnelt, Lisa Kulmer, Yolanda Puschkin, Barbara Wiesinger, Leopold Himmelfahrtspointner, Musik: DAWA.

 

Stalemate

von Sebastian Mayr und Andre Mayerhofer, AT 2012, 9 min
2017. Nach der Umweltkatastrophe von 2012 wurden die Städte durch eine giftige Wolke unterhalb von 30 Metern Höhe unbewohnbar. Der synthetische Organismus, der die Umwelt retten sollte, wurde zu einer Bedrohung für die Menschheit. Oberhalb der Wolke leben die Menschen reich an Sonne und Energie. Unterhalb überleben sie gerade mal so. Oben sei nicht genug Platz für alle, sagen die oben. Unten bildet sich währenddessen ein gewaltiger Aufstand.

Regie: Sebastian Mayr, Andre Mayerhofer. Kamera: Matthias Pötsch. Schnitt: Daniel Helmer. Produktion: Florian Krügel. Ausstattung: Christoph Fischer, Winnie Küchl, Iva Galova. Ton: Sam Irl, Lisa Hildebrandt.

An einem anderen Tag

Alexandra Makarová, AT, 2012, 30 min
Nachdem die impulsive Mutter die junge Patchwork-Familie verlassen hat, sind die 16-jährige Dana und ihr Stiefvater Alexander mit der neuen Konstellation auf sich alleine gestellt. Als sie dann gemeinsam ins Sommerhaus fahren, finden sich beide in einer noch nie dagewesenen Situation aus erotischer Anziehung, gegenseitiger Fürsorge und Freundschaft wieder. Dana und Alexander werden vor eine Entscheidung gestellt, die sie beide eines Tages bereuen könnten.

Produktion & Regie: Alexandra Makarová, Buch: Sebastian Schmidl, Alexandra Makarová, Kamera: Georg Weiss, Schnitt: Lisa Geretschläger, Darsteller: Andreas Patton, Melanie Mezzina, Ariane Swoboda, Oswald Fuchs, Béla Baptiste, Ausstattung: Alexandra Makarová, Georg Weiss, Ton: Martin Winter, Sound Design: Elisabeth Hildebrandt, Mischung: Alexander Koller, Dramaturgische Beratung: Robert Buchschwenter, Produktionsleitung: Magdalena Pokieser, Regieassistenz: Stefan Langthaler, Kameraassitent: Phillip Topolsky, Oberbeleuchter: Martin Nefe, Förderung: bm:ukk Innovative Film.

 

Premiere am 17. Oktober um 19 und 21 Uhr im Topkino, Wien

Premiere

Wien: Topkino, 17. Okt 2012 um 19:00 Uhr

Premiere am 11. Oktober 2012 um 20 Uhr im Schubertkino, Graz

Programm:

Genosse Waditschki

Samuel Stuhlpfarrer & Colette M. Schmidt, AUT, 2012, 55 min

10. Dezember 2009: Willi Gaisch beginnt seinen Tag, wie so oft, bei einer Melange im Café Weitzer. Gaisch war einst Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime, der als Kommunist und Sohn einer russischen Jüdin die Nazi-Diktatur in der steirischen Landeshauptstadt Graz überlebte. Im Laufe des Tages besucht er die Stationen seines Lebens im Arbeiterviertel Gries: das Haus seiner Eltern, die wieder errichtete Grazer Synagoge und schließlich das Volkshaus Graz, in dem die steirische KPÖ ihren Sitz hat – hier sollte Gaisch nach dem Krieg Karriere machen.

Während er am Abend vor Studierenden an der Uni Graz über seine Erfahrungen im Widerstand spricht, bricht der 87-jährige am Podium zusammen, erleidet einen Schlaganfall und stirbt am darauffolgenden Morgen.

Gaischs Geschichte erzählen nunmehr andere zu Ende:  Seine Frau Hilde und die gemeinsame Tochter Lore, die Weggefährten Max Schneider, Ernest Kaltenegger und Werner Murgg, die Journalisten Gerfried Sperl und Christa Zöchling u.a.m. Am Ende steht das Portrait eines bewegten Lebens entlang der Wegmarken des 20. Jahrhunderts. Eine Geschichte von Verfolgung und Widerstand, Aufbruch und Hoffnung, Widersprüchen und Verrenkungen. Eine Geschichte vom Versuch, aufrecht durchs Leben zu gehen -  und vom Scheitern daran.

Buch & Regie: Samuel Stuhlpfarrer & Colette M. Schmidt
Kamera & Schnitt: Sigmund Steiner
Dramaturgische Beratung: Stefan Hafner
Aufnahmeleitung & Recherche: Hanno Wisiak
Ton: Pieter Bird
Tonassistenz: Monique Fessl
Digitale Farborrektur: Andreas Winter
Sprecher: Sigmund Steiner
Wissenschaftliche Beratung: Heimo Halbrainer

gefördert von:
Cinestyria Filmkunst, Stadt Graz Kultur, Bildungsverein der KPÖ Steiermark

Premiere am 11. Oktober 2012 um 20 Uhr im Schubertkino, Graz

Premiere

Graz: Schubertkino, 11. Okt 2012 um 20:00 Uhr

Vorfilm Gartenbaukino September 2012

Programm:

Die und der von da und dort

Lisa Weber, Österreich, 2011, 7 min
Vorfilm zu Samsara von Ron Fricke und Mark Magidson (21 Uhr Vorstellung)

Das Gegenstück zu Samsara, dem Reisefilm von Welt. Die junge Filmemacherin Lisa Weber reist nicht in die Welt hinaus, sondern holt diese nach Wien. Dort finden die gefilmten TouristInnen das Bermudadreieck gut, wünschen sich besseres Wetter oder warten darauf, dass sie ein Raumschiff abholt und an den nächsten Ort bringt. Zeigt Samsara unser Dasein mit großem Gestus, so macht das Die und der von da und dort mit scheinbarer Leichtigkeit im Kleinen und auf Augenhöhe.

 

Vorfilm Gartenbaukino September 2012

Vorfilm

Wien: Gartenbaukino, September 2012

Cinema Next Filmnacht Poolbar, 22. Juli 2012

Die Cinema Next Filmnächte, die heuer zum zweiten Mal im Votivkino in Wien, im Moviemento in Linz, im Leokino in Innsbruck, im Das Kino in Salzburg und im Cinema Paradiso in St. Pölten stattfinden, präsentieren einen abwechslungsreichen Querschnitt durch das vielfältige junge Kino Österreichs. Mit den neu gewonnenen Partnerkinos Schubertkino in Graz, Volkskino in Klagenfurt und dem Poolbar-Festival in Feldkirch ist bei den Cinema Next Filmnächten der österreichische Nachwuchsfilm landesweit präsent wie nie zuvor.

In Feldkirch werden im Fokus Vorarlberg zwei Arbeiten der Experimtalfilmerin Veronika Schubert zu sehen sein. In Dominik Hartls aufwändig gestalteter Komödie Spitzendeckchen fällt eine junge Frau einer Wiener Altbauwohnung zum Opfer, die sich sprichwörtlich von ihren Mieter ernährt. Der Experimentalfilm Empty Rooms von Claudia Larcher und Constantin Popp sowie Harald Schwarzmanns Der Angriff geben weitere Einblicke in das vielfältige junge Filmschaffen des Landes. Im Fokus Österreich wird ein Musikvideo Best-Of präsentiert, das sowohl musikalisch als auch visuell Highlights der österreichischen Musik- und Musikvideoszene zusammenfasst.

Programm:

Fokus Österreich: Musikvideo Best – Of

tinamv1 von Adnan Popovic, 4 min, Musik: KILO
Glass von Martin Music, 2011, 4 min, Musik: Cherry Sunkist
Countably Infinite von LasGafas, 2012, 5 min, Musik: A.G.Trio
Pentagonia von Karin Hammer, 2011, 4 min, Musik: Elektro Guzzi
Time is a Habit von Sigmund Steiner, 2012, 4 min, Musik: Luise Pop
Satelite Sky von Richard Wilhelmer und Florian Pochlatko, 2012, 4 min, Musik: Bunny Lake
Galaxy von Mirjam Baker und Mike Kren, 20122, 5 min, Musik: I AM CEREAL
Die Dramaturgie der Ereignisse von LasGafas, 2011, 5:30 min, Musik: TEXTA
Heat the Water von Florian Pochlatko, 2012, 6 min, Musik: koenigleopold
Boulevard, 2011, 4 min, Musik: Martin & The evil eyes of Nur

Fokus Vorarlberg

Die Themen des Tages von Veronika Schubert, 2012, 4 min
Der Angriff von Harald Schwarzmann, 2012, 7 min
Spitzendeckchen von Dominik Hartl, 2012, 26 min
Empty Rooms von Claudia Larcher und Constantin Popp, 2011, 10 min
Calle San Francisco von Veronika Schubert, 2011, 4 min

Cinema Next Filmnacht Poolbar, 22. Juli 2012

Filmnacht

Feldkirch: Poolbar, 22. Jul 2012 um 20:30 Uhr

Vorfilm Moviemento Juni 2012

Programm:

Die Dramaturgie der Ereignisse

LasGafas: Luzi Katamai & Christian Dietl, 2011, 5:30 min

Unter dem Namen LasGafas realisierten Christian Dietl und Luzi Katamay, beide Absolventen der Kunstuniversität Linz, schon viele Videos für Musiker und Bands aus Oberösterreich. Für die Linzer HipHop-Formation TEXTA visualisieren sie Die Dramaturgie der Ereignisse als großen Fall vor dem Neuanfang: „Nichts ist für immer, warum sollt es auch … Wenn das eine beginnt, hört was anderes auf.“

Vorfilm Moviemento Juni 2012

Vorfilm

Linz: Moviemento, Juni 2012

Vorfilm Salzburg Juni 2012

Programm:

fünf minuten zwanzig

Chantal Albert, Michael Heckel, Pia Wunderl, 2012, 5 min

In fünf Minunten öffnet sich uns die Welt des Postverteilerzentrums Wals-Siezenheim, in der Briefe und Pakete von Maschinen und Geisterhänden geordnet werden – dazwischen sind Postarbeiter, die der Maschinenwelt ein bisschen menschlichen Charme verleihen. Der Beitrag ist an der Universität Salzburg im Rahmen der Lehrverstaltung Dokumentarische Miniaturen entstanden.

Vorfilm Salzburg Juni 2012

Vorfilm

Salzburg: Das Kino, Juni 2012

Vorfilm Cinema Paradiso Juni 2012

Programm:

Die Dramaturgie der Ereignisse

LasGafas: Luzi Katamai & Christian Dietl, 2011, 5:30 min

Unter dem Namen LasGafas realisierten Christian Dietl und Luzi Katamay, beide Absolventen der Kunstuniversität Linz, schon viele Videos für Musiker und Bands aus Oberösterreich. Für die Linzer HipHop-Formation TEXTA visualisieren sie Die Dramaturgie der Ereignisse als großen Fall vor dem Neuanfang: „Nichts ist für immer, warum sollt es auch … Wenn das eine beginnt, hört was anderes auf.“

Vorfilm Cinema Paradiso Juni 2012

Vorfilm

St.Pölten: Cinema Paradiso, Juni 2012

Vorfilm Gartenbaukino Juni 2012

Programm:

TINAMV1

Adnan Popovic, 2011, 4 min

tinamv – „this is not a music video“ – soll also kein Musikvideo im herkömmlichen Sinne sein. Trickmeister Popovic übersetzt die Struktur des Musikstücks „Melody“ vom Wiener Elektronikduo KILO (Florian Bogner und Markus Urban) in bewegte Bilder. Fast ein Jahr lang wurden farbenfroh und ideenreich Objekte animiert, um das zu erreichen, was ein Musikvideo eben oft nicht zustande bringt: die Synästhesie von Audio und Video.

Ab 15. Juni vor Ai Weiwei: Never Sorry von Alison Klayman

Vorfilm Gartenbaukino Juni 2012

Vorfilm

Wien: Gartenbaukino, Juni 2012

Cinema Next Filmnacht im Cinema Paradiso am 15. Juni 2012

Die Cinema Next Filmnächte, die heuer zum zweiten Mal im Votivkino in Wien, im Moviemento in Linz, im Leokino in Innsbruck, im Das Kino in Salzburg und im Cinema Paradiso in St. Pölten stattfinden, präsentieren einen abwechslungsreichen Querschnitt durch das vielfältige junge Kino Österreichs. Mit den neu gewonnenen Partnerkinos Schubertkino in Graz und Volkskino in Klagenfurt ist bei den Cinema Next Filmnächten der österreichische Nachwuchsfilm landesweit präsent wie nie zuvor.

In St. Pölten werden im Fokus Niederösterreich zwei Arbeiten des preisgekrönten „Neuen Österreichischen Trickfilms“ präsentiert. Johannes Schiehsls Film 366 Tage erzählt aus dem Alltag eines Zivildieners, Benjamin Swiczinsky bereitet in Heldenkanzler den Aufstieg und Fall von Engelbert Dollfuß sehr unkonventionell aus einer Mischung von Archivaufnahmen und Animationen auf. Neben dem Kurzfilm-Preisträger der Diagonale 2012, Unser Lied von Catalina Molina, ein berührender Film über eine ungewöhnliche Vater-Tochter-Beziehung, wird erstmals auch Lebensretter Konstantin von Mark Gerstorfer, der auf der Viennale 2011 zu sehen war, in Niederösterreich gezeigt. Das neue Musikvideo von LasGafas zu Textas Lied Die Dramaturgie der Ereignisse, Katharina Gruzeis Experimentalfilm Die ArbeiterInnen verlassen die Fabrik sowie Berlin Recyclers von Nikki Schuster, die in ihrer „Recycler“-Reihe gefundene Objekte aus verschiedensten Städten ebendort animiert und in spannende Geschichten verpackt, geben weitere Einblicke in das vielfältige junge Filmschaffen des Landes.

Programm:

Lebensretter Konstantin

von Mark Gerstorfer, 2011, 30 min
Konstantins Leben spielt sich zwischen Medizinstudium, freiwilligen Sanitätsdiensten und Stammlokal ab. Blödschwätzende Kumpels hat er, eine Freundin hat er nicht. Bis er eines Nachts eine sturzbetrunkene junge Frau bei sich aufnimmt. Ihr exhibitionistisches Auftreten und ihr selbstdestruktiver Gestus lösen in Konstantin etwas aus, das über die Bedienung seines Helfersyndroms hinausgeht. Will er mit ihr seine Verklemmung überwinden? Der Film erzählt von zwei Menschen, die schwer zu verstehen sind. Und er erzählt von Nähe, die vielleicht nur in einem bestimmten Moment möglich ist.

Buch: Severin Fiala. Kamera: Anna Manhardt. Schnitt: Thomas Wider. Ton: David Seitz. Produktion: Dominik Brauweiler, Filmakademie Wien. Förderungen: Niederösterreich Kultur, Wien Kultur MA7.

Heldenkanzler

von Benjamin Swiczinsky, 2011, 13 min

Es war einmal im Jahre 1933 ein kleiner schnauzbärtiger Österreicher, dessen größter Traum es war, faschistischer Diktator zu werden. Nein, nicht in Deutschland sondern in Österreich. Dieser kleine Mann hieß Engelbert Dollfuß…

Buch: Benjamin Swiczinsky. Ton: Alexander Zlamal, Martin Kerschbaum. Musik, Sounddesign: Alexander Zlamal. Animation: Benjamin Swiczinsky, Bin-Han To, Kim Ngujen, Deborah Kompanitsak. Produktion: Hanna Kaesemann, Filmakademie Baden-Württemberg.

366 Tage

von Johannes Schiehsl, 2011, 12 min

366 Tage Zivildienst als Rettungssanitäter: Grantige, scheinbar gefühlsarme Kollegen, Schikanen, Hilflosigkeit. Wie soll das Jahr bloß überstanden, das Erlebte verarbeitet werden? Oft benötigt es ein erstes traumatisches Erlebnis oder eine kleine Geste der Kollegen, bevor sich das Rettungsmilieu von seiner märchenhaften Seite zeigt. Ein Animationsfilm im Rhythmus des Radetzkymarschs.

Buch: Johannes Schiehsl. Ton: Martin Kerschbaum. Musik, Sounddesign: Alexander Zlamal. Animation: Johannes Schiehsl, Jacob Frey, Julia Ocker, Michael Schulz, Conrad Tambour u.a. Produktion: Filmakademie Baden-Württemberg.

Das Labyrinth unter der Sonne

Maximilian Liebich, 2012, 15 min

Die Spielereien eines Kindes am üppigen Wildbach werden zu einem Ausflug in die natürlichen Formen und Verwirrungen von Mikrokulturen, einem gedanklichen Labyrinth zwischen Schönheit und Angst.

Buch: Maximilian Liebich, Kamera: Anselm Hartmann, Schnitt: Roland Stöttinger, Musik: Corina Kuhs, Millian, Produktion: Florian Brüning

Die ArbeiterInnen verlassen die Fabrik

Katharina Gruzei, 2011/12, 11 min

1895 waren es in der deutschen Übersetzung des Filmtitels der Lumières noch Arbeiter, die die Fabrik verließen, obgleich deutlich mehr Frauen zu erkennen waren. Katharina Gruzei verunmöglicht in ihrer Neu-Interpretation die Geschlechterzuschreibungen in Titel und Bild. Im Flackern ihrer Lichtinstallation filmt die Kamera Silhouetten und schwimmt mit der Masse hinaus aus den Tabak Werken. Erst am Ende wird die Originaleinstellung nachempfunden, diesmal mit geschärfter Wahrnehmung.

Konzept, Schnitt & Sound: Katharina Gruzei, Kamera: Renate Bauer

Die Dramaturgie der Ereignisse

LasGafas: Luzi Katamai & Christian Dietl, 2011, 5:30 min

Unter dem Namen LasGafas realisierten Christian Dietl und Luzi Katamay, beide Absolventen der Kunstuniversität Linz, schon viele Videos für Musiker und Bands aus Oberösterreich. Für die Linzer HipHop-Formation TEXTA visualisieren sie Die Dramaturgie der Ereignisse als großen Fall vor dem Neuanfang: „Nichts ist für immer, warum sollt es auch … Wenn das eine beginnt, hört was anderes auf.“

Unser Lied

von Catalina Molina, 2012, 29 min

Ein junger Reggae-Musiker erzieht seine kleine Tochter alleine. Finanziell kommen die beiden irgendwie zurecht; endlich verliebt er sich neu. Ausgerechnet jetzt taucht die Mutter des Kindes wieder auf. Als sei nichts gewesen. Wie lange lässt sich das Glück festhalten?

Buch: Catalina Molina. Kamera: Klemens Hufnagl. Schnitt: Matthias Halibrand. Ton: Laura Endres. Produktion: David Bohun, Senad Halibasic.

Berlin Recyclers

Nikki Schuster, 2012, 6 min

Die Stadt hat Augen, Ohren und ihren eigenen Rhythmus. In jeder Nische Berlins steckt eine Kreatur, die zum Leben erwacht. Zusammengesetzt aus Gefundenem wie Schuhsohlen, Metallstückchen, Cups von Spraydosen oder Einweg-Zahnreiniger interagieren diese Müllkreaturen mit der urbanen Klangkulisse Berlins: Technobeats, Sounds einer Tätowiermaschine, Drehorgelmusik, Demonstrations-Slogans, Baulärm, Hämmern von Pflastersteinen. Ein Hörbild Berlins wird portraitiert.

Animation & Ton: Nikki Schuster, Tonmischung: Sebastian Müller, Produktion: Fiesfilm

Cinema Next Filmnacht im Cinema Paradiso am 15. Juni 2012

Filmnacht

St.Pölten: Cinema Paradiso, 15. Jun 2012 um 21:00 Uhr

Cinema Next Filmnacht im Das Kino am 14. Juni 2012

Die Cinema Next Filmnächte, die heuer zum zweiten Mal im Votivkino in Wien, im Moviemento in Linz, im Leokino in Innsbruck, im Das Kino in Salzburg und im Cinema Paradiso in St. Pölten stattfinden, präsentieren einen abwechslungsreichen Querschnitt durch das vielfältige junge Kino Österreichs. Mit den neu gewonnenen Partnerkinos Schubertkino in Graz und Volkskino in Klagenfurt ist bei den Cinema Next Filmnächten der österreichische Nachwuchsfilm landesweit präsent wie nie zuvor.

In Salzburg werden im Fokus Salzburg die Preisträgerfilme des kürzlich abgehaltenen Stegreif Film Festivals instant36, zwei Dokumentarische Miniaturen der Universität Salzburg sowie der Animationsfilm Blood, Sweat & Gingerbread von Regina Reisinger und Martin Mayrhofer-Reinhartshuber, der bereits am diesjährigen Tricky Women Festival gezeigt wurde, präsentiert. Lebensretter Konstantin von Mark Gerstorfer, der seine Premiere bei der Viennale 2011 feierte, sowie Karin Fisslthalers Satellites, ein Film, der in atmosphärischen Bildern ein rätselhaftes, auf Youtube verbreitetes Ohnmacht-Ritual unter Jugendlichen aufgreift, sind erstmals in Salzburg zu sehen.
Im Fokus Österreich werden neben dem Kurzfilm-Preisträger der Diagonale 2012, Unser Lied von Catalina Molina, ein berührender Film über eine ungewöhnliche Vater-Tochter-Beziehung, neue Arbeiten von Bernhard Riener (Der Sohn und sein Vater) und Clara Stern (Die Inseln, die wir sind) gezeigt. Rainer Kohlbergers und Wilm Thobens White Light/White Heat, ein reduktionistisches Bewegungsspiel mit einem Laserstrahl, und Nikki Schusters Berlin Recyclers aus ihrem Recycler-Zyklus, in dem gefundene Objekte der Stadt zum Leben erweckt werden, sind ebenfalls erstmals in Salzburg zu sehen und geben einen Einblick in das junge Experimentalfilmschaffen Österreichs.

Verleihung spec_script Award 2011

Im Rahmen der Cinema Next Filmnacht verleiht die Drehbuchwerkstatt Salzburg bereits zum vierten Mal den beliebten spec_script Award für das beste unverfilmte Drehbuch. Der Preis ist mit 1000 Euro dotiert und wird von einer prominenten Jury vergeben.
232 Stoffe von jungen AutorInnen bis 35 Jahre wurden eingereicht.
www.drehbuchwerkstatt.eu 

Programm:

Die Inseln, die wir sind

Clara Stern, 2011, 12 min

Anna kehrt auf Drängen ihrer Freundin Liza für ein Wochenende zurück nach Amsterdam. Anna ist glücklich wieder hier zu sein, die Stadt, die Wohnung und vor allem Lisa wieder zu sehen, mit ihr zu reden, mit ihr am Balkon in der Nacht zu tanzen. Doch Anna beobachtet auch, wie Liza sich verhält, um endlich zu wissen, ob nicht doch mehr als Freundschaft zwischen ihnen möglich ist.

Buch: Clara Stern, Kamera: Sebastian Thaler, Schnitt: Svenja Plaas, Ton: Sergey Martynyuk, Sounddesign: Samuel Irl, Produktion: Lixi Frank

Lebensretter Konstantin

von Mark Gerstorfer, 2011, 30 min
Konstantins Leben spielt sich zwischen Medizinstudium, freiwilligen Sanitätsdiensten und Stammlokal ab. Blödschwätzende Kumpels hat er, eine Freundin hat er nicht. Bis er eines Nachts eine sturzbetrunkene junge Frau bei sich aufnimmt. Ihr exhibitionistisches Auftreten und ihr selbstdestruktiver Gestus lösen in Konstantin etwas aus, das über die Bedienung seines Helfersyndroms hinausgeht. Will er mit ihr seine Verklemmung überwinden? Der Film erzählt von zwei Menschen, die schwer zu verstehen sind. Und er erzählt von Nähe, die vielleicht nur in einem bestimmten Moment möglich ist.

Buch: Severin Fiala. Kamera: Anna Manhardt. Schnitt: Thomas Wider. Ton: David Seitz. Produktion: Dominik Brauweiler, Filmakademie Wien. Förderungen: Niederösterreich Kultur, Wien Kultur MA7.

Dokumentarische Miniaturen

400 : 20 von Kathrin Brandstetter, Theresa Bogensperger, David Weise, 2012, 3:30 min

“Man muss über Dinge lachen können – über sich selber, über Situationen. Für Kinder ist das ganz einfach und natürlich” – Erwachsene müssen Lachen oft erst wieder lernen und trainieren. Der Film zeigt eine Gruppe von Salzburgern, die sich diese Aufgabe zu Herzen genommen haben.

fünf minuten zwanzig von Chantal Albert, Michael Heckel, Pia Wunderl

Der Film zeigt eine Momentaufnahme aus den Maschinenhallen der Post. Wie von Geisterhand werden täglich tausende Briefe und Pakete im Postverteilerzentrum Wals-Siezenheim ihrem Bestimmungsort zugeführt. Doch zwischen den kontinuierlich vor sich hin arbeitenden Maschinen gibt es auch ruhige Momente – etwa früh morgens oder bei bestimmten Tätigkeiten. Innerhalb der Maschinerie gibt es dennoch vereinzelt Menschen, ohne die das Getrieberad der Post sich nicht drehen würde.

Blood, Sweat and Gingerbread

Regina Reisinger & Martin Mayrhofer-Reinhartshuber, 2011, 6:30 min

Obwohl Halloween der Lieblingstag aller Kinder ist, hat es den kleinen Adam
übel erwischt: zuerst bekommt er wegen seines klapprigen, selbst gebastelten
 Kostüms keine Süßigkeiten, und dann legt er sich auch noch versehentlich
 mit den schlimmsten Rabauken der Nachbarschaft an. Erst ein im wahrsten 
Sinne des Wortes zauberhaftes Zuckerl verspricht das Schicksal zu seinen
 Gunsten zu wenden…

Buch: Michael Fuchs, Verena Puhm, Kamera & Schnitt: Verena Puhm, Sounddesign: David Philipp, Animation: Regina Reisinger, Michael Fuchs, Peter Pokorny, Martin Kenzel, Anja Prax, Clemens Stangl, u.a., Produktion: Sophie Müller, FH Salzburg

Preisträgerfilme instant36

Die drei Siegerfilme sind innerhalb von 36 Stunden im Rahmen des offenen Stegreif Film Festivals instant36 entstanden.

www.instant36.at

White Light/White Heat

Rainer Kohlberger & Wilm Thoben, 2011, 7 min

(Ab)Gelenkt von zwei Reflektoren oszilliert ein weißer Laserstrahl vor schwarzem Hintergrund. Vom scheinbaren Ruhezustand ausgehend, zeichnet das Lichtbündel alsbald geometrische Formen und Wellen – resultierend aus Geschwindigkeitsreduktion und somit gesteigertem Laser-Flackern. Zu Computer generierten Sounds entsteht ein hochgradig reduktionistisches Bewegungsspiel entlang der Grenzen menschlicher Wahrnehmung.

Satellites

Karin Fisslthaler, 2011/12, 7 min


Satellites zeigt Bilder eines rätselhaften, auf der Videoplattform Youtube verbreiteten Ohnmacht–Rituals unter Jugendlichen. Im Mittelpunkt steht die Pose, Geste und Berührungen. Körper werden aus dem „entkörperlichten“ Raum des Internets herausgelöst und in den sozialen Kontext des Kinos eingebettet um Fragen nach aktuellen medialen Darstellung von Körpern zu stellen, der Kluft zwischen dem Selbst und der Welt, des Privaten und des Öffentlichen.

Abgestempelt

von Michael Rittmannsberger, 2012, 11 min
Ein junger Vater arabischer Herkunft wird Ziel einer Polizeikontrolle. Er weiß nicht, wie er die Situation seinem Sohn erklären soll – und er weiß nicht, dass die unerklärbarsten Ereignisse dieser Nacht noch bevorstehen.

Buch: Michael Rittmannsberger, Kamera: Andreas Daxer, Schnitt: Wolfgang Auer, Michael Rittmannsberger, Ton: Gregor Rasek, Produktion: Simon Baumgartner

Unser Lied

von Catalina Molina, 2012, 29 min

Ein junger Reggae-Musiker erzieht seine kleine Tochter alleine. Finanziell kommen die beiden irgendwie zurecht; endlich verliebt er sich neu. Ausgerechnet jetzt taucht die Mutter des Kindes wieder auf. Als sei nichts gewesen. Wie lange lässt sich das Glück festhalten?

Buch: Catalina Molina. Kamera: Klemens Hufnagl. Schnitt: Matthias Halibrand. Ton: Laura Endres. Produktion: David Bohun, Senad Halibasic.

Der Sohn und sein Vater

Bernhard Riener, 2011, 6 min

Der Sohn und sein Vater vertreiben sich die Zeit in ihrer schäbigen Einzimmerwohnung mit einem lustig, anmutenden Spiel. Oder dienen diese einstudierten Züge mehr als nur einem Spiel? Ein kurzes Drama ohne Worte.

Buch, Schnitt & Produktion: Bernhard Riener, Kamera: Alexander Dirninger, Licht, Ton & Farbkorrektur: Rainer Antesberger, Sounddesign: Schwaermer & Kopfhaenger feat. Markus Egger

Berlin Recyclers

Nikki Schuster, 2012, 6 min

Die Stadt hat Augen, Ohren und ihren eigenen Rhythmus. In jeder Nische Berlins steckt eine Kreatur, die zum Leben erwacht. Zusammengesetzt aus Gefundenem wie Schuhsohlen, Metallstückchen, Cups von Spraydosen oder Einweg-Zahnreiniger interagieren diese Müllkreaturen mit der urbanen Klangkulisse Berlins: Technobeats, Sounds einer Tätowiermaschine, Drehorgelmusik, Demonstrations-Slogans, Baulärm, Hämmern von Pflastersteinen. Ein Hörbild Berlins wird portraitiert.

Animation & Ton: Nikki Schuster, Tonmischung: Sebastian Müller, Produktion: Fiesfilm

Cinema Next Filmnacht im Das Kino am 14. Juni 2012

Filmnacht

Salzburg: Das Kino, 14. Jun 2012 um 21:00 Uhr

Cinema Next Filmnacht im Leokino am 6. Juni 2012

Die Cinema Next Filmnächte, die heuer zum zweiten Mal im Votivkino in Wien, im Moviemento in Linz, im Leokino in Innsbruck, im Das Kino in Salzburg und im Cinema Paradiso in St. Pölten stattfinden, präsentieren einen abwechslungsreichen Querschnitt durch das vielfältige junge Kino Österreichs. Mit den neu gewonnenen Partnerkinos Schubertkino in Graz und Volkskino in Klagenfurt ist bei den Cinema Next Filmnächten der österreichische Nachwuchsfilm landesweit präsent wie nie zuvor.

Im Fokus Tirol werden die beiden Kurzdokumentationen Die Welt sehen – Der Fotokünstler Paul Albert Leitner von Tristan Zahornicky und Konrad Zuse und die Erfindung des Computers von Judith Holzer und Rosa Eidelpes sowie die experimentelle Arbeit Hotel Room von Bernd Oppl erstmals in Innsbruck gezeigt. St. Martin von Clemens Purner, ein Film, der Tirol von seiner schönsten Seite zeigt, feiert im Rahmen der Cinema Next Filmnacht seine Kinopremiere.
Im Fokus Österreich wird neben dem Kurzfilm-Preisträger der Diagonale 2012, Unser Lied von Catalina Molina, ein berührender Film über eine ungewöhnliche Vater-Tochter-Beziehung auch der Animationsfilm 366 Tage von Johannes Schiehsl aus der Schmiede des preisgekrönten „Neuen Österreichischen Trickfilms“ präsentiert. Die experimentelle Arbeit von Rainer Kohlberger und Wilm Thoben White Light/White Heat sowie Berlin Recyclers von Nikki Schuster, die in ihrer „Recycler“-Reihe gefundene Objekte aus verschiedensten Städten ebendort animiert und in spannende Geschichten verpackt, geben weitere Einblicke in das vielfältige junge Filmschaffen des Landes.

Das Programm wird am Samstag, 9. Juni um 15:00 Uhr nochmals wiederholt!

Programm:

St. Martin

Clemens Purner, 2012, 14 min

Ein griechischer Jung-Regisseur versucht in einem Hotel in den Tiroler Bergen den Wirren des großstädtischen Mediengeschäfts zu entkommen. Eine finnische Brautjungfer feiert im selben Hotel die Hochzeit ihrer Schwester. Ein gemeinsamer Abend bringt die beiden einander nahe.

Buch & Schnitt: Clemens Purner, Kamera: Christopher Boyes, Ton: Peter Roesner, Produktion: Andreas Hofmann, Clemens Purner, Christopher Boyes, Musik: Brasstronaut

Hotel Room

Bernd Oppl, 2011, 6 min

Ein leeres Hotelzimmer, inklusive des darin befindlichen Interieurs, wird von einer Eisdecke eingehüllt. Der Blick der Kamera ist auf Details gerichtet, bis ein langsamer Zoom den Blick auf den gesamten Raum freigibt. Der leere Raum ist in Hotel Room der Hauptdarsteller, der mit dem einfrierenden Wasser eine Choreografie eingeht. Der Einfrierprozess verändert die Lesbarkeit dieses Raumes vom Hotelzimmer zur Eishöhle.

Konrad Zuse und die Erfindung des Computers

Judith Holzer & Rosa Eidelpes, 2012, 20 min

Die animierte Kurzdokumentation erzählt vom Leben und Schaffen des Konrad Zuse -  Erfinder des modernen Computers.

Buch: Rosa Eidelpes, Animationen & Illustrationen: Benjamin Hohnheiser, Judith Holzer, Rafa Calleja, Georg Scherlin, Simon Ohler, Rainer Kohlberger, Sounddesign: Simon Harris, Max Kickinger, Musik: Max Kickinger, Produktion: Rosa Eidelpes, Judith Holzer, Raúl Rojas, Freie Universität Berlin

366 Tage

von Johannes Schiehsl, 2011, 12 min

366 Tage Zivildienst als Rettungssanitäter: Grantige, scheinbar gefühlsarme Kollegen, Schikanen, Hilflosigkeit. Wie soll das Jahr bloß überstanden, das Erlebte verarbeitet werden? Oft benötigt es ein erstes traumatisches Erlebnis oder eine kleine Geste der Kollegen, bevor sich das Rettungsmilieu von seiner märchenhaften Seite zeigt. Ein Animationsfilm im Rhythmus des Radetzkymarschs.

Buch: Johannes Schiehsl. Ton: Martin Kerschbaum. Musik, Sounddesign: Alexander Zlamal. Animation: Johannes Schiehsl, Jacob Frey, Julia Ocker, Michael Schulz, Conrad Tambour u.a. Produktion: Filmakademie Baden-Württemberg.

Das Labyrinth unter der Sonne

Maximilian Liebich, 2012, 15 min

Die Spielereien eines Kindes am üppigen Wildbach werden zu einem Ausflug in die natürlichen Formen und Verwirrungen von Mikrokulturen, einem gedanklichen Labyrinth zwischen Schönheit und Angst.

Buch: Maximilian Liebich, Kamera: Anselm Hartmann, Schnitt: Roland Stöttinger, Musik: Corina Kuhs, Millian, Produktion: Florian Brüning

White Light/White Heat

Rainer Kohlberger & Wilm Thoben, 2011, 7 min

(Ab)Gelenkt von zwei Reflektoren oszilliert ein weißer Laserstrahl vor schwarzem Hintergrund. Vom scheinbaren Ruhezustand ausgehend, zeichnet das Lichtbündel alsbald geometrische Formen und Wellen – resultierend aus Geschwindigkeitsreduktion und somit gesteigertem Laser-Flackern. Zu Computer generierten Sounds entsteht ein hochgradig reduktionistisches Bewegungsspiel entlang der Grenzen menschlicher Wahrnehmung.

Berlin Recyclers

Nikki Schuster, 2012, 6 min

Die Stadt hat Augen, Ohren und ihren eigenen Rhythmus. In jeder Nische Berlins steckt eine Kreatur, die zum Leben erwacht. Zusammengesetzt aus Gefundenem wie Schuhsohlen, Metallstückchen, Cups von Spraydosen oder Einweg-Zahnreiniger interagieren diese Müllkreaturen mit der urbanen Klangkulisse Berlins: Technobeats, Sounds einer Tätowiermaschine, Drehorgelmusik, Demonstrations-Slogans, Baulärm, Hämmern von Pflastersteinen. Ein Hörbild Berlins wird portraitiert.

Animation & Ton: Nikki Schuster, Tonmischung: Sebastian Müller, Produktion: Fiesfilm

Die Welt sehen – Der Fotokünstler Paul Albert Leitner

Tristan Zahonicky, 2012, 33 min

Mit Witz, Charme und manchmal einer gewissen Hilflosigkeit führt der Künstler Paul Albert Leitner durch diese Dokumentation und gibt Einblicke in sein Leben und seine Arbeiten als Fotograf. Der Film zeigt einen Mann, der für die Kunst lebt und für nichts anderes.

Buch: Tristan Zahornicky & Robert Zahornicky, Schnitt & Produktion: Tristan Zahornicky, Kamera: Peter Kittenberger, Ton: Philip Piwonka, Produktion: Robert Zahornicky

Cinema Next Filmnacht im Leokino am 6. Juni 2012

Filmnacht

Innsbruck: Leokino, 6. Jun 2012 um 22:00 Uhr

Vorfilm Cinema Paradiso Mai 2012

Programm:

Stay

Leonard Leiter, 2011, 3:20 min

Stay ist das offizielle Musikvideo der österreichischen Indie-Band „Deckchair Orange“ zu ihrem zweiten Album „The Age of Peacock“, das im Februar 2011 veröffentlicht wurde.
Feinster Pop mit viel Gefühl – stimmungsvoll inszeniert in einer schnelllebigen Zeit, die Ungewissheit bringt und Mut verlangt, sich einzulassen um im richtigen Moment zu verweilen.
Sowohl das Produktionsteam als auch der Leadsänger von Deckchair Orange sind Absolventen der FH St. Pölten.

Regie: Leonard Leiter
Kamera & Licht: Benjamin Paya, Boris Steiner
Produzent: Aschot Movsesian

Vorfilm Cinema Paradiso Mai 2012

Vorfilm

St.Pölten: Cinema Paradiso, Mai 2012

Vorfilm Das Kino Mai 2012

Programm:

Broken Time

Johannes Gierlinger, 2011, 1 min

„DEFORM YOUR DREAMS“ ist auf einem Filmkader in Broken Time, einem Experimentalfilm des Salzburger Filmemachers Johannes Gierlinger, zu lesen. Die Deformation der Träume geht einher mit der Derformation der Filmspur. Es verschmelzen und verzerren Bilder, Erinnerungen, Geschichten – und letztlich die Zeit: broken time.

www.johannesgierlinger.com

Vorfilm Das Kino Mai 2012

Vorfilm

Salzburg: Das Kino, Mai 2012

Vorfilm Gartenbaukino Mai 2012

Programm:

The Back Room

von Mirjam Baker und Mike Kren, Österreich 2011, 4 min

Die erste Puppenanimation des viel versprechenden Animationsduos Baker/Kren. Zunächst als Musikvideo konzipiert, wurde aus The Back Room ein reduzierter, aber atmosphärisch präziser Kurzfilm. Der Film erhielt bereits mehrere Auszeichnungen, war soeben auf der Diagonale in Graz im Kurzfilmwettbewerb zu sehen und wird im Juni beim bedeutendsten Animationsfestival in Annecy gezeigt.

Vorfilm Gartenbaukino Mai 2012

Vorfilm

Wien: Gartenbaukino, Mai 2012

Vorfilm Moviemento Mai 2012

Programm:

The Back Room

von Mirjam Baker und Mike Kren, Österreich 2011, 4 min

Die erste Puppenanimation des viel versprechenden Animationsduos Baker/Kren. Zunächst als Musikvideo konzipiert, wurde aus The Back Room ein reduzierter, aber atmosphärisch präziser Kurzfilm. Der Film erhielt bereits mehrere Auszeichnungen, war soeben auf der Diagonale in Graz im Kurzfilmwettbewerb zu sehen und wird im Juni beim bedeutendsten Animationsfestival in Annecy gezeigt.

Vorfilm Moviemento Mai 2012

Vorfilm

Linz: Moviemento, Mai 2012

Cinema Next Filmnacht im Schubertkino am 24. Mai 2012

Die Cinema Next Filmnächte, die heuer zum zweiten Mal im Votivkino in Wien, im Moviemento in Linz, im Leokino in Innsbruck, im Das Kino in Salzburg und im Cinema Paradiso in St. Pölten stattfinden, präsentieren einen abwechslungsreichen Querschnitt durch das vielfältige junge Kino Österreichs. Mit den neu gewonnenen Partnerkinos Schubertkino in Graz und Volkskino in Klagenfurt ist bei den Cinema Next Filmnächten der österreichische Nachwuchsfilm landesweit präsent wie nie zuvor.

Im Fokus Steiermark feiert In Our Hands von Peter Brünner seine Österreichpremiere. Brünners Abschlussfilm an der University of Southern California geht in atmosphärischen Nachtbildern der Frage von Schicksal und Zufall nach. Neben dem Kurzfilm-Preisträger der Diagonale 2012, Unser Lied von Catalina Molina, ein berührender Film über eine ungewöhnliche Vater-Tochter-Beziehung wird Dominik Hartls aufwändig gestalteter Film Spitzendeckchen erstmals in der Steiermark zu sehen sein.
Im Fokus Österreich  ist Lisa Webers aktuelle Arbeit Twinni oder so nach ihrer Premiere auf der diesjährigen Diagonale nochmals in Graz zu sehen. Berlin Recyclers von Nikki Schuster, die in ihrer „Recycler“ Reihe gefundene Objekte aus verschiedensten Städten ebendort animiert und in spannende Geschichten verpackt, feiert bei der Cinema Next Filmnacht die Graz-Premiere. White Light/White Heat von Rainer Kohlberger und Wilm Thoben, Satellites von Karin Fisslthaler und Die ArbeiterInnen verlassen die Fabrik von Katharina Gruzei geben Einblicke in das vielfältige junge Experimentalfilmschaffen.

Programm:

In Our Hands

Peter Brünner, 2011, 28 min

Wenige Stunden vor einem verheerenden Unglück verbinden sich auf einer Zugfahrt von Los Angeles nach San Diego die Geschichten von drei Menschen, und schon bald treten die Konsequenzen von lange zuvor getroffenen Entscheidungen zu Tage.

Buch, Schnitt & Produktion: Peter Brünner, Kamera: Medeni Griffith, Produktion: Stephan Wabl, Jon Kondrath, Musik: Sigur Ros

White Light/White Heat

Rainer Kohlberger & Wilm Thoben, 2011, 7 min

(Ab)Gelenkt von zwei Reflektoren oszilliert ein weißer Laserstrahl vor schwarzem Hintergrund. Vom scheinbaren Ruhezustand ausgehend, zeichnet das Lichtbündel alsbald geometrische Formen und Wellen – resultierend aus Geschwindigkeitsreduktion und somit gesteigertem Laser-Flackern. Zu Computer generierten Sounds entsteht ein hochgradig reduktionistisches Bewegungsspiel entlang der Grenzen menschlicher Wahrnehmung.

Die ArbeiterInnen verlassen die Fabrik

Katharina Gruzei, 2011/12, 11 min

1895 waren es in der deutschen Übersetzung des Filmtitels der Lumières noch Arbeiter, die die Fabrik verließen, obgleich deutlich mehr Frauen zu erkennen waren. Katharina Gruzei verunmöglicht in ihrer Neu-Interpretation die Geschlechterzuschreibungen in Titel und Bild. Im Flackern ihrer Lichtinstallation filmt die Kamera Silhouetten und schwimmt mit der Masse hinaus aus den Tabak Werken. Erst am Ende wird die Originaleinstellung nachempfunden, diesmal mit geschärfter Wahrnehmung.

Konzept, Schnitt & Sound: Katharina Gruzei, Kamera: Renate Bauer

Satellites

Karin Fisslthaler, 2011/12, 7 min


Satellites zeigt Bilder eines rätselhaften, auf der Videoplattform Youtube verbreiteten Ohnmacht–Rituals unter Jugendlichen. Im Mittelpunkt steht die Pose, Geste und Berührungen. Körper werden aus dem „entkörperlichten“ Raum des Internets herausgelöst und in den sozialen Kontext des Kinos eingebettet um Fragen nach aktuellen medialen Darstellung von Körpern zu stellen, der Kluft zwischen dem Selbst und der Welt, des Privaten und des Öffentlichen.

Unser Lied

von Catalina Molina, 2012, 29 min

Ein junger Reggae-Musiker erzieht seine kleine Tochter alleine. Finanziell kommen die beiden irgendwie zurecht; endlich verliebt er sich neu. Ausgerechnet jetzt taucht die Mutter des Kindes wieder auf. Als sei nichts gewesen. Wie lange lässt sich das Glück festhalten?

Buch: Catalina Molina. Kamera: Klemens Hufnagl. Schnitt: Matthias Halibrand. Ton: Laura Endres. Produktion: David Bohun, Senad Halibasic.

Twinni oder so

von Lisa Weber, 2012, 12 min
Sommer, Sonne, Sonnenschein draußen. Bibi, Claudia und Langeweile drinnen, im Hinterzimmer. Das Hinterzimmer gehört zur Buchhandlung und die Buchhandlung gehört Claudias Mama. Claudia hat einen Fetzen auf Mathe und darf nicht raus, Bibi hilft ihr beim Zeit totschlagen, die Mama ist grad nicht da und ein Kunde kommt. Kaufmannsladen spielen war schon mal lustiger, fad und heiß ist es noch immer, die Mama soll ein Eis mitbringen. Twinni oder so.

Buch: Lisa Weber. Kamera: Sebastian Mayr. Ton: Daniel Helmer.

Berlin Recyclers

Nikki Schuster, 2012, 6 min

Die Stadt hat Augen, Ohren und ihren eigenen Rhythmus. In jeder Nische Berlins steckt eine Kreatur, die zum Leben erwacht. Zusammengesetzt aus Gefundenem wie Schuhsohlen, Metallstückchen, Cups von Spraydosen oder Einweg-Zahnreiniger interagieren diese Müllkreaturen mit der urbanen Klangkulisse Berlins: Technobeats, Sounds einer Tätowiermaschine, Drehorgelmusik, Demonstrations-Slogans, Baulärm, Hämmern von Pflastersteinen. Ein Hörbild Berlins wird portraitiert.

Animation & Ton: Nikki Schuster, Tonmischung: Sebastian Müller, Produktion: Fiesfilm

Spitzendeckchen

von Dominik Hartl, 26 min, 2012

Nach der Trennung von ihrem Freund Daniel will Anna sich nur irgendwo verkriechen und heilen. Allerdings hätte sie sich ihren neuen Mietvertrag ein wenig genauer anschauen sollen, denn die Wiener Altbauwohnung ist ein Geschöpf mit unersättlichem Appetit: sie ernährt sich von der Jugend ihrer Bewohner. Als Anna plötzlich einer Greisin im Spiegel entgegenblickt, ist an Flucht nicht mehr zu denken. Es sei denn natürlich, sie liefert der Wohnung ein neues Opfer …

Buch: Sarah Wassermaier. Kamera: Leni Lauritsch. Schnitt: Fabian Rüdisser. Produktion: Diego Breit, Filmakademie Wien.

Cinema Next Filmnacht im Schubertkino am 24. Mai 2012

Filmnacht

Graz: Schubertkino, 24. Mai 2012 um 21:00 Uhr

Cinema Next Filmnacht im Volkskino am 24. Mai 2012

Die Cinema Next Filmnächte, die heuer zum zweiten Mal im Votivkino in Wien, im Moviemento in Linz, im Leokino in Innsbruck, im Das Kino in Salzburg und im Cinema Paradiso in St. Pölten stattfinden, präsentieren einen abwechslungsreichen Querschnitt durch das vielfältige junge Kino Österreichs. Mit den neu gewonnenen Partnerkinos Schubertkino in Graz und Volkskino in Klagenfurt ist bei den Cinema Next Filmnächten der österreichische Nachwuchsfilm landesweit präsent wie nie zuvor.

Im Fokus Kärnten werden neben Christoph Kuschnigs Abschlussarbeit an der Columbia University Film School, Hatch, die Experimentalfilme Die ArbeiterInnen verlassen die Fabrik von Katharina Gruzei und Funny Games Ghost von Stefan Hafner und Karin Hammer präsentiert. Maximilian Liebichs Kurzspielfilm Das Labyrinth unter der Sonne, der seine Premiere auf der diesjährigen Diagonale feierte, sowie Clara sehen von Leni Lauritsch, die sehr feinfühlig die Geschichte über schmerzhafte Erinnerungen zweier Menschen inszeniert, geben weitere Einblicke in das vielfältige und lebendige junge Filmschaffen aus Kärnten.
Der Fokus Österreich widmet sich ganz dem Animationsfilm. Zwei der drei preisgekrönten Arbeiten des “Neuen Österreichischen Trickfilms“ sind erstmals in Klagenfurt zu sehen. Johannes Schiehsls Film 366 Tage erzählt aus dem Alltag eines Zivildieners, Benjamin Swiczinsky bereitet in Heldenkanzler den Aufstieg und Fall von Engelbert Dollfuß sehr unkonventionell aus einer Mischung von Archivaufnahmen und Animationen auf. Eine Animation der anderen Art zeigt der Film Berlin Recyclers von Nikki Schuster, die in ihrer „Recycler“-Reihe gefundene Objekte aus verschiedensten Städten ebendort animiert und in spannende Geschichten verpackt.

Programm:

Heldenkanzler

von Benjamin Swiczinsky, 2011, 13 min

Es war einmal im Jahre 1933 ein kleiner schnauzbärtiger Österreicher, dessen größter Traum es war, faschistischer Diktator zu werden. Nein, nicht in Deutschland sondern in Österreich. Dieser kleine Mann hieß Engelbert Dollfuß…

Buch: Benjamin Swiczinsky. Ton: Alexander Zlamal, Martin Kerschbaum. Musik, Sounddesign: Alexander Zlamal. Animation: Benjamin Swiczinsky, Bin-Han To, Kim Ngujen, Deborah Kompanitsak. Produktion: Hanna Kaesemann, Filmakademie Baden-Württemberg.

366 Tage

von Johannes Schiehsl, 2011, 12 min

366 Tage Zivildienst als Rettungssanitäter: Grantige, scheinbar gefühlsarme Kollegen, Schikanen, Hilflosigkeit. Wie soll das Jahr bloß überstanden, das Erlebte verarbeitet werden? Oft benötigt es ein erstes traumatisches Erlebnis oder eine kleine Geste der Kollegen, bevor sich das Rettungsmilieu von seiner märchenhaften Seite zeigt. Ein Animationsfilm im Rhythmus des Radetzkymarschs.

Buch: Johannes Schiehsl. Ton: Martin Kerschbaum. Musik, Sounddesign: Alexander Zlamal. Animation: Johannes Schiehsl, Jacob Frey, Julia Ocker, Michael Schulz, Conrad Tambour u.a. Produktion: Filmakademie Baden-Württemberg.

Funny Games Ghost

Stefan Hafner & Karin Hammer, 2011, 10 min

Haneke revisited. Synchron übereinandergelegte Szenen aus dem Film “Funny Games” und dessen deckungsgleichem US-Zwilling weisen den Schocker als formales Gefängnis aus: Eingeengt im peniblen Ordnungsregime des Regisseurs, wird es für die gespiegelten Protagonist/innen auch dieses Mal kein Entkommen geben. Wir beobachten ihren Weg ins nunmehr gedoppelte Grauen. Aus Thrill wird Analyse und eine Reflexion des Filmhandwerks an sich.

Das Labyrinth unter der Sonne

Maximilian Liebich, 2012, 15 min

Die Spielereien eines Kindes am üppigen Wildbach werden zu einem Ausflug in die natürlichen Formen und Verwirrungen von Mikrokulturen, einem gedanklichen Labyrinth zwischen Schönheit und Angst.

Buch: Maximilian Liebich, Kamera: Anselm Hartmann, Schnitt: Roland Stöttinger, Musik: Corina Kuhs, Millian, Produktion: Florian Brüning

Die ArbeiterInnen verlassen die Fabrik

Katharina Gruzei, 2011/12, 11 min

1895 waren es in der deutschen Übersetzung des Filmtitels der Lumières noch Arbeiter, die die Fabrik verließen, obgleich deutlich mehr Frauen zu erkennen waren. Katharina Gruzei verunmöglicht in ihrer Neu-Interpretation die Geschlechterzuschreibungen in Titel und Bild. Im Flackern ihrer Lichtinstallation filmt die Kamera Silhouetten und schwimmt mit der Masse hinaus aus den Tabak Werken. Erst am Ende wird die Originaleinstellung nachempfunden, diesmal mit geschärfter Wahrnehmung.

Konzept, Schnitt & Sound: Katharina Gruzei, Kamera: Renate Bauer

Hatch

Christoph Kuschnig, 2012, 19 min

“Hatch” verfolgt zwei Paare und deren folgenschwere Entscheidungen in einer Winternacht in Wien. Milo und Biljana, illegale Einwanderer auf der Suche nach neuem Glück, müssen erkennen, dass sie nicht in der Lage sind, ihr Neugeborenes großzuziehen und gleichzeitig ihre jugendlichen Träume zu erfüllen. Am anderen Ende der Stadt wollen Thomas und Andreas, ein älteres und ausgeglicheneres Paar, ein Kind in ihr Leben aufnehmen.

Buch: Karl Goldblat & Christoph Kuschnig, Kamera: Felix Striegel, Schnitt: Christoph Kuschnig & Brooke Sebold, Ton: Bernd Dormayer, Michael Schreiber & Wolfgang Mohaupt, Produktion: Martin Maier

Berlin Recyclers

Nikki Schuster, 2012, 6 min

Die Stadt hat Augen, Ohren und ihren eigenen Rhythmus. In jeder Nische Berlins steckt eine Kreatur, die zum Leben erwacht. Zusammengesetzt aus Gefundenem wie Schuhsohlen, Metallstückchen, Cups von Spraydosen oder Einweg-Zahnreiniger interagieren diese Müllkreaturen mit der urbanen Klangkulisse Berlins: Technobeats, Sounds einer Tätowiermaschine, Drehorgelmusik, Demonstrations-Slogans, Baulärm, Hämmern von Pflastersteinen. Ein Hörbild Berlins wird portraitiert.

Animation & Ton: Nikki Schuster, Tonmischung: Sebastian Müller, Produktion: Fiesfilm

Clara sehen

von Leni Lauritsch, 24 min, 2012

Als die allein erziehende Mutter Kathi erfährt, dass ihr Vater immer verwahrloster und pflegebedürftiger wird, kehrt sie nach langer Zeit in ihr altes Heim zurück. Dort erwarten sie schmerzhafte Erinnerungen, wie auch das seltsame Verhalten ihres Vaters, der sich vollkommen in eine Fantasiewelt zurückgezogen hat. Um an ihn heranzukommen, ist Kathi gezwungen, in seine imaginäre Welt einzutauchen und dort auch ihre eigene Vergangenheit aufzuarbeiten.

Buch & Regie: Leni Lauritsch, Kamera: Anselm Hartmann, Schnitt: Bettine Ties, VFX Supervisor & Compositing: Markus Kircher, Ton: Simon Spitzer, Produktion: Eva Hartl, Filmakademie Wien

Cinema Next Filmnacht im Volkskino am 24. Mai 2012

Filmnacht

Klagenfurt: Volkskino, 24. Mai 2012 um 20:50 Uhr

Cinema Next Filmnacht im Moviemento am 23. Mai 2012

Die Cinema Next Filmnächte, die heuer zum zweiten Mal im Votivkino in Wien, im Moviemento in Linz, im Leokino in Innsbruck, im Das Kino in Salzburg und im Cinema Paradiso in St. Pölten stattfinden, präsentieren einen abwechslungsreichen Querschnitt durch das vielfältige junge Kino Österreichs. Mit den neu gewonnenen Partnerkinos Schubertkino in Graz und Volkskino in Klagenfurt ist bei den Cinema Next Filmnächten der österreichische Nachwuchsfilm landesweit präsent wie nie zuvor.

Im Fokus Oberösterreich wird ein Best of (Young) Local Artists des Crossing Europe Film Festival 2012 präsentiert, unter anderem Abgestempelt von Michael Rittmannsberger, der seine Premiere beim Filmfestival Max-Ophüls-Preis im Januar 2012 hatte. Im Fokus Österreich feiern Tristan Zahornickys Dokumentarfilm Die Welt sehen – Der Fotokünstler Paul Albert Leitner und Max Liebichs Kurzspielfilm Das Labyrinth unter der Sonne ihre Linz-Premieren. Weitere Entdeckungen der diesjährigen Diagonale wie Twinni oder so, ein eigenwilliger Teeniefilm von Lisa Weber, sowie Rainer Kohlbergers und Wilm Thobens White Light/White Heat, ein reduktionistisches Bewegungsspiel mit einem Laserstrahl, geben Einblick in das vielfältige junge Filmschaffen des Landes.

Programm:

Das Labyrinth unter der Sonne

Maximilian Liebich, 2012, 15 min

Die Spielereien eines Kindes am üppigen Wildbach werden zu einem Ausflug in die natürlichen Formen und Verwirrungen von Mikrokulturen, einem gedanklichen Labyrinth zwischen Schönheit und Angst.

Buch: Maximilian Liebich, Kamera: Anselm Hartmann, Schnitt: Roland Stöttinger, Musik: Corina Kuhs, Millian, Produktion: Florian Brüning

White Light/White Heat

Rainer Kohlberger & Wilm Thoben, 2011, 7 min

(Ab)Gelenkt von zwei Reflektoren oszilliert ein weißer Laserstrahl vor schwarzem Hintergrund. Vom scheinbaren Ruhezustand ausgehend, zeichnet das Lichtbündel alsbald geometrische Formen und Wellen – resultierend aus Geschwindigkeitsreduktion und somit gesteigertem Laser-Flackern. Zu Computer generierten Sounds entsteht ein hochgradig reduktionistisches Bewegungsspiel entlang der Grenzen menschlicher Wahrnehmung.

Die ArbeiterInnen verlassen die Fabrik

Katharina Gruzei, 2011/12, 11 min

1895 waren es in der deutschen Übersetzung des Filmtitels der Lumières noch Arbeiter, die die Fabrik verließen, obgleich deutlich mehr Frauen zu erkennen waren. Katharina Gruzei verunmöglicht in ihrer Neu-Interpretation die Geschlechterzuschreibungen in Titel und Bild. Im Flackern ihrer Lichtinstallation filmt die Kamera Silhouetten und schwimmt mit der Masse hinaus aus den Tabak Werken. Erst am Ende wird die Originaleinstellung nachempfunden, diesmal mit geschärfter Wahrnehmung.

Konzept, Schnitt & Sound: Katharina Gruzei, Kamera: Renate Bauer

Satellites

Karin Fisslthaler, 2011/12, 7 min


Satellites zeigt Bilder eines rätselhaften, auf der Videoplattform Youtube verbreiteten Ohnmacht–Rituals unter Jugendlichen. Im Mittelpunkt steht die Pose, Geste und Berührungen. Körper werden aus dem „entkörperlichten“ Raum des Internets herausgelöst und in den sozialen Kontext des Kinos eingebettet um Fragen nach aktuellen medialen Darstellung von Körpern zu stellen, der Kluft zwischen dem Selbst und der Welt, des Privaten und des Öffentlichen.

Abgestempelt

von Michael Rittmannsberger, 2012, 11 min
Ein junger Vater arabischer Herkunft wird Ziel einer Polizeikontrolle. Er weiß nicht, wie er die Situation seinem Sohn erklären soll – und er weiß nicht, dass die unerklärbarsten Ereignisse dieser Nacht noch bevorstehen.

Buch: Michael Rittmannsberger, Kamera: Andreas Daxer, Schnitt: Wolfgang Auer, Michael Rittmannsberger, Ton: Gregor Rasek, Produktion: Simon Baumgartner

Der Aufstand der kleinen Dinge

Barnabas Huber, 2012, 7 min

Der Aufstand der kleinen Dinge fokussiert ein Stück scheinbar animierter Natur. Die statische Kamera zeigt einen Schilfgürtel, in dem der Wind eine Choreographie des Zufalls aufführt. Die Tonebene greift den Minimalismus der Bildebene auf und so entstehen durch minimale Eingriffe maximale Attraktionen.
In Zusammenarbeit mit dem Musiker ddkern.

Watched

Sigrid Garstenauer, 2012, 3:30 min

Erleben Sie eine Einschulung für eine neue Überwachungssoftware aus  Sicht des Überwachungspersonals und werden Sie Zeuge eines Missgeschicks…

mit Unterstützung von: Peter Pirnbacher, Andreas Wipplinger, Nicole Primetzhofer, Markus Garstenauer, Kerstin Weidinger, Karin Furtmüller, Stefan Wasserbauer, Andreas Dini

Die Dramaturgie der Ereignisse

LasGafas: Luzi Katamai & Christian Dietl, 2011, 5:30 min

Unter dem Namen LasGafas realisierten Christian Dietl und Luzi Katamay, beide Absolventen der Kunstuniversität Linz, schon viele Videos für Musiker und Bands aus Oberösterreich. Für die Linzer HipHop-Formation TEXTA visualisieren sie Die Dramaturgie der Ereignisse als großen Fall vor dem Neuanfang: „Nichts ist für immer, warum sollt es auch … Wenn das eine beginnt, hört was anderes auf.“

Der Sohn und sein Vater

Bernhard Riener, 2011, 6 min

Der Sohn und sein Vater vertreiben sich die Zeit in ihrer schäbigen Einzimmerwohnung mit einem lustig, anmutenden Spiel. Oder dienen diese einstudierten Züge mehr als nur einem Spiel? Ein kurzes Drama ohne Worte.

Buch, Schnitt & Produktion: Bernhard Riener, Kamera: Alexander Dirninger, Licht, Ton & Farbkorrektur: Rainer Antesberger, Sounddesign: Schwaermer & Kopfhaenger feat. Markus Egger

Twinni oder so

von Lisa Weber, 2012, 12 min
Sommer, Sonne, Sonnenschein draußen. Bibi, Claudia und Langeweile drinnen, im Hinterzimmer. Das Hinterzimmer gehört zur Buchhandlung und die Buchhandlung gehört Claudias Mama. Claudia hat einen Fetzen auf Mathe und darf nicht raus, Bibi hilft ihr beim Zeit totschlagen, die Mama ist grad nicht da und ein Kunde kommt. Kaufmannsladen spielen war schon mal lustiger, fad und heiß ist es noch immer, die Mama soll ein Eis mitbringen. Twinni oder so.

Buch: Lisa Weber. Kamera: Sebastian Mayr. Ton: Daniel Helmer.

Berlin Recyclers

Nikki Schuster, 2012, 6 min

Die Stadt hat Augen, Ohren und ihren eigenen Rhythmus. In jeder Nische Berlins steckt eine Kreatur, die zum Leben erwacht. Zusammengesetzt aus Gefundenem wie Schuhsohlen, Metallstückchen, Cups von Spraydosen oder Einweg-Zahnreiniger interagieren diese Müllkreaturen mit der urbanen Klangkulisse Berlins: Technobeats, Sounds einer Tätowiermaschine, Drehorgelmusik, Demonstrations-Slogans, Baulärm, Hämmern von Pflastersteinen. Ein Hörbild Berlins wird portraitiert.

Animation & Ton: Nikki Schuster, Tonmischung: Sebastian Müller, Produktion: Fiesfilm

Die Welt sehen – Der Fotokünstler Paul Albert Leitner

Tristan Zahonicky, 2012, 33 min

Mit Witz, Charme und manchmal einer gewissen Hilflosigkeit führt der Künstler Paul Albert Leitner durch diese Dokumentation und gibt Einblicke in sein Leben und seine Arbeiten als Fotograf. Der Film zeigt einen Mann, der für die Kunst lebt und für nichts anderes.

Buch: Tristan Zahornicky & Robert Zahornicky, Schnitt & Produktion: Tristan Zahornicky, Kamera: Peter Kittenberger, Ton: Philip Piwonka, Produktion: Robert Zahornicky

Cinema Next Filmnacht im Moviemento am 23. Mai 2012

Filmnacht

Linz: Moviemento, 23. Mai 2012 um 21:00 Uhr

Cinema Next Filmnacht im Votivkino ab 22:30 Uhr

Die Cinema Next Filmnächte, die heuer zum zweiten Mal im Votivkino in Wien, im Moviemento in Linz, im Leokino in Innsbruck, im Das Kino in Salzburg und im Cinema Paradiso in St. Pölten stattfinden, präsentieren einen abwechslungsreichen Querschnitt durch das vielfältige junge Kino Österreichs. Mit den neu gewonnenen Partnerkinos Schubertkino in Graz und Volkskino in Klagenfurt ist bei den Cinema Next Filmnächten der österreichische Nachwuchsfilm landesweit präsent wie nie zuvor.

In Wien feiern neben dem Kurzfilm-Preisträger der Diagonale 2012, Unser Lied von Catalina Molina, ein berührender Film über eine ungewöhnliche Vater-Tochter-Beziehung, auch Tristan Zahornickys Dokumentarfilm Die Welt sehen – Der Fotokünstler Paul Albert Leitner und Christoph Kuschnigs Abschlussfilm auf der Columbia University Film School, Hatch,  ihre Wien-Premieren.  Ebenfalls erstmals in Wien zu sehen ist Berlin Recyclers von Nikki Schuster, die in ihrem „Recycler“-Zyklus gefundene Objekte aus verschiedensten Städten ebendort animiert und in spannende Geschichten verpackt.

Programm:

Unser Lied

von Catalina Molina, 2012, 29 min

Ein junger Reggae-Musiker erzieht seine kleine Tochter alleine. Finanziell kommen die beiden irgendwie zurecht; endlich verliebt er sich neu. Ausgerechnet jetzt taucht die Mutter des Kindes wieder auf. Als sei nichts gewesen. Wie lange lässt sich das Glück festhalten?

Buch: Catalina Molina. Kamera: Klemens Hufnagl. Schnitt: Matthias Halibrand. Ton: Laura Endres. Produktion: David Bohun, Senad Halibasic.

Der Sohn und sein Vater

Bernhard Riener, 2011, 6 min

Der Sohn und sein Vater vertreiben sich die Zeit in ihrer schäbigen Einzimmerwohnung mit einem lustig, anmutenden Spiel. Oder dienen diese einstudierten Züge mehr als nur einem Spiel? Ein kurzes Drama ohne Worte.

Buch, Schnitt & Produktion: Bernhard Riener, Kamera: Alexander Dirninger, Licht, Ton & Farbkorrektur: Rainer Antesberger, Sounddesign: Schwaermer & Kopfhaenger feat. Markus Egger

Twinni oder so

von Lisa Weber, 2012, 12 min
Sommer, Sonne, Sonnenschein draußen. Bibi, Claudia und Langeweile drinnen, im Hinterzimmer. Das Hinterzimmer gehört zur Buchhandlung und die Buchhandlung gehört Claudias Mama. Claudia hat einen Fetzen auf Mathe und darf nicht raus, Bibi hilft ihr beim Zeit totschlagen, die Mama ist grad nicht da und ein Kunde kommt. Kaufmannsladen spielen war schon mal lustiger, fad und heiß ist es noch immer, die Mama soll ein Eis mitbringen. Twinni oder so.

Buch: Lisa Weber. Kamera: Sebastian Mayr. Ton: Daniel Helmer.

Hatch

Christoph Kuschnig, 2012, 19 min

“Hatch” verfolgt zwei Paare und deren folgenschwere Entscheidungen in einer Winternacht in Wien. Milo und Biljana, illegale Einwanderer auf der Suche nach neuem Glück, müssen erkennen, dass sie nicht in der Lage sind, ihr Neugeborenes großzuziehen und gleichzeitig ihre jugendlichen Träume zu erfüllen. Am anderen Ende der Stadt wollen Thomas und Andreas, ein älteres und ausgeglicheneres Paar, ein Kind in ihr Leben aufnehmen.

Buch: Karl Goldblat & Christoph Kuschnig, Kamera: Felix Striegel, Schnitt: Christoph Kuschnig & Brooke Sebold, Ton: Bernd Dormayer, Michael Schreiber & Wolfgang Mohaupt, Produktion: Martin Maier

Berlin Recyclers

Nikki Schuster, 2012, 6 min

Die Stadt hat Augen, Ohren und ihren eigenen Rhythmus. In jeder Nische Berlins steckt eine Kreatur, die zum Leben erwacht. Zusammengesetzt aus Gefundenem wie Schuhsohlen, Metallstückchen, Cups von Spraydosen oder Einweg-Zahnreiniger interagieren diese Müllkreaturen mit der urbanen Klangkulisse Berlins: Technobeats, Sounds einer Tätowiermaschine, Drehorgelmusik, Demonstrations-Slogans, Baulärm, Hämmern von Pflastersteinen. Ein Hörbild Berlins wird portraitiert.

Animation & Ton: Nikki Schuster, Tonmischung: Sebastian Müller, Produktion: Fiesfilm

Die Welt sehen – Der Fotokünstler Paul Albert Leitner

Tristan Zahonicky, 2012, 33 min

Mit Witz, Charme und manchmal einer gewissen Hilflosigkeit führt der Künstler Paul Albert Leitner durch diese Dokumentation und gibt Einblicke in sein Leben und seine Arbeiten als Fotograf. Der Film zeigt einen Mann, der für die Kunst lebt und für nichts anderes.

Buch: Tristan Zahornicky & Robert Zahornicky, Schnitt & Produktion: Tristan Zahornicky, Kamera: Peter Kittenberger, Ton: Philip Piwonka, Produktion: Robert Zahornicky

Friedl

Viki Kühn, 2011, 18 min

Die Kamera durchsucht akribisch eine altmodisch bürgerliche Wohnung, findet Pillenschachteln, Erinnerungsstücke, Bücher, schaut in Kleider-, Badezimmer- und Kühlschrank, fokussiert auf Uhren. Nach einiger Zeit sind ein Sauerstoffgerät und ein Rollstuhl zu sehen. Unterdessen diskutieren die Filmemacherin und ihre Mutter Blutdruck-Messergebnisse der Bewohnerin, die aber nie ins Bild kommt. Man ruft den Arzt an. Eine soziale Intervention wird mit der Aufzeichnung einer eingefroren wirkenden Lebenssituation kurzgeschlossen: ein Heimvideo der einprägsamen Art.

Cinema Next Filmnacht im Votivkino ab 22:30 Uhr

Filmnacht

Wien: Votivkino, 11. Mai 2012 um 22:30 Uhr

Filmpremiere am 10. Mai 2012 um 19:00 Uhr im Topkino Wien

Cinema Next präsentiert als Wien-Premieren die ersten Filme, die aus den Startstipendien für Filmkunst des bm:ukk, die 2009 erstmals ausgeschrieben wurden, entstanden sind: die beiden Dokumentarfilme Spur von Krisztina Kerekes und Holy Waters von David Gross. Spur wurde vor kurzem bei der Diagonale in Graz und Holy Waters bei Crossing Europe in Linz uraufgeführt.

Eintritt frei. Das Programm dauert bis 21.30 Uhr.

Programm:

Holy Waters

ein Film von David Gross, AUT 2011, 74 min

Holy Waters ist eine sehr persönliche Annäherung an das universelle Thema Wasser. Ein Film über Menschen, die Wasser anbeten, und über die eigene Oma, die lieber auf Kaffee und Zigaretten schwört. Ausgangspunkt ist eine kleine Quelle im Grenzland von Salzburg und Oberösterreich, die zum Spiegelbild für menschliche Sehnsüchte wird. Eine assoziative Reise rund um Marienverehrer, Metzgermeister, den Doktor aus Lourdes und den Guru aus Japan. Kann Wasser Wunder wirken, und darf Leberkäse heilig sein?

Regie/Buch/Produktion: David Gross, Bildgestaltung: Daniel Samer, Schnitt: Bernhard Braunstein, Ton: Korbinian Blöckner. Förderungen: bm:ukk – Innovative Film Austria, Land Salzburg, Land Oberösterreich, Stadt Salzburg, Kulturelle Sonderprojekte Land Sbg.

Spur

ein Film von Krisztina Kerekes, AUT 2012, 40 min

„Ich hab mir gedacht, ich bin in einer anderen Welt – bin ich tot oder nicht tot?“ Helmut Webers Stimme bringt uns auf die Spur. Auf den zweiten Blick ist hier nichts wie es scheint. Ein Laden in Wien, in dem neben antiken Möbeln Bio-Fenchel lagert. Ein Hof im Burgenland, meditativ und geheimnisvoll. Dazwischen ein Mann, der ebenso wenig einzuordnen ist wie seine Lebenswelten. Erinnerungsfetzen, Traumpartikel, Blütenblätter und Brotkrumen weben einen Teppich, der aus vielen Teilen besteht und doch wie aus einem Stück ist. Spur kommt einem Menschen näher, mit derselben Behutsamkeit, mit der er sich der Welt nähert.

Regie/Kamera/Produktion: Krisztina Kerekes, Buch: Krisztina Kerekes, David Gross, Schnitt: David Gross, Ton/Sounddesign: Laura Endres. Förderungen: bm:ukk – Innovative Film Austria, CINE ART

Filmpremiere am 10. Mai 2012 um 19:00 Uhr im Topkino Wien

Premiere

Wien: Topkino, 10. Mai 2012 um 19:00 Uhr

Vorfilm Das Kino April 2012

Programm:

When we happen to collide

von Tobias Pötzelsberger, Österreich 2012, 4 min

When we happen to collide ist das Video zur neuen Single der Salzburger Singer-Songwriter-Formation The More Or The Less, deren zweites Album Keep Calm nun im April erscheint. Romantisch und handgemacht wie die Musik ist Pötzelsbergers Video: ein schöner Tag am Mattsee mit guten Freunden. Unser Sommer kann kommen!

http://www.themoreortheless.com/

Vorfilm Das Kino April 2012

Vorfilm

Salzburg: Das Kino, April 2012

Vorfilm Moviemento April 2012

Programm:

Martin & The evil eyes of Nur – Boulevard

Nora Kurzweil, Daniel Massow, Wolfgang Tragseiler, 2011, 4 min

Als Musik-Performance-Projekt von drei Studierenden der Kunstuniversität Linz entstanden, setzen sich Martin & The evil eyes of Nur in ihren Performances und Videos mit männlichen Rollenbildern, Emanzipation und Starmechanismen auseinander. Always handsome, always hip – but they don’t care!

http://www.mateeon.net/

Vorfilm Moviemento April 2012

Vorfilm

Linz: Moviemento, April 2012

Cinema Next Werkstatt im Votivkino, April 2012 ab 21:00 Uhr

Programm:

Clara sehen

von Leni Lauritsch, 24 min, 2012

Als die allein erziehende Mutter Kathi erfährt, dass ihr Vater immer verwahrloster und pflegebedürftiger wird, kehrt sie nach langer Zeit in ihr altes Heim zurück. Dort erwarten sie schmerzhafte Erinnerungen, wie auch das seltsame Verhalten ihres Vaters, der sich vollkommen in eine Fantasiewelt zurückgezogen hat. Um an ihn heranzukommen, ist Kathi gezwungen, in seine imaginäre Welt einzutauchen und dort auch ihre eigene Vergangenheit aufzuarbeiten.

Buch & Regie: Leni Lauritsch, Kamera: Anselm Hartmann, Schnitt: Bettine Ties, VFX Supervisor & Compositing: Markus Kircher, Ton: Simon Spitzer, Produktion: Eva Hartl, Filmakademie Wien

Spitzendeckchen

von Dominik Hartl, 26 min, 2012

Nach der Trennung von ihrem Freund Daniel will Anna sich nur irgendwo verkriechen und heilen. Allerdings hätte sie sich ihren neuen Mietvertrag ein wenig genauer anschauen sollen, denn die Wiener Altbauwohnung ist ein Geschöpf mit unersättlichem Appetit: sie ernährt sich von der Jugend ihrer Bewohner. Als Anna plötzlich einer Greisin im Spiegel entgegenblickt, ist an Flucht nicht mehr zu denken. Es sei denn natürlich, sie liefert der Wohnung ein neues Opfer …

Buch: Sarah Wassermaier. Kamera: Leni Lauritsch. Schnitt: Fabian Rüdisser. Produktion: Diego Breit, Filmakademie Wien.

Cinema Next Werkstatt im Votivkino, April 2012 ab 21:00 Uhr

Werkstatt

Wien: Votivkino, 17. Apr 2012 um 21:00 Uhr

Vorfilm Cinema Paradiso April 2012

Programm:

The Back Room

von Mirjam Baker und Mike Kren, Österreich 2011, 4 min

Die erste Puppenanimation des viel versprechenden Animationsduos Baker/Kren. Zunächst als Musikvideo konzipiert, wurde aus The Back Room ein reduzierter, aber atmosphärisch präziser Kurzfilm. Der Film erhielt bereits mehrere Auszeichnungen, war soeben auf der Diagonale in Graz im Kurzfilmwettbewerb zu sehen und wird im Juni beim bedeutendsten Animationsfestival in Annecy gezeigt.

Vorfilm Cinema Paradiso April 2012

Vorfilm

St.Pölten: Cinema Paradiso, 1. Apr

Vorfilm Moviemento Februar 2012

Programm:

The Glitch Mob ft. Swan – Between two Points

Katja Flachberger, Florian Juri, Sven Skoczylas, Rafael Mayrhofer, 2011, 2 min

Between Two Points ist das offizielle Musikvideo zu dem gleichnamigen Lied von ‘The Glitch Mob ft. Swan’.
Es erzählt die Geschichte von zwei Wesen, die in fantastischen Welten getrennt aber doch verbunden leben. Sie wirken im Kreislauf des Lebens aufeinander ein und stehen damit in ständiger Abhängikeit zueinander.

Vorfilm Moviemento Februar 2012

Vorfilm

Linz: Moviemento, Februar 2012

Cinema Next Werkstatt im Votivkino

In der Cinema Next Werkstatt wird jungen FilmemacherInnen Raum für ihre Teampremieren gegeben.

In Wien sind neue Arbeiten von Mona Schwitzer/Pablo Leiva, Siegmund Skalar/David Czifer, Martin Music/Cherry Sunkist sowie Gloria Gammer zu sehen.

Die Teampremieren finden bei freiem Eintritt statt.

Programm:

Erdbeerlust

von Pablo Leiva und Mona Schwitzer, Österreich 2011, 13 min

Lautlos

von Siegmund Skalar und David Czifer, Österreich 2011, 14 min

Weeping over my ideals

Video: Martin Music, Sound: Cherry Sunkist, Österreich 2012, 4:30 min

www.cherry-sunkist.net

Hong Se De Lian He Wu Wei Ming Xing (The Red Face and five stars)

von Gloria Gammer, Österreich 2011, 41 min

www.the-red-face.com

Cinema Next Werkstatt im Votivkino

Werkstatt

Wien: Votivkino, 4. Feb 2012 um 14:30 Uhr

Cinema Next Werkstatt im Das Kino

In der Cinema Next Werkstatt wird jungen FilmemacherInnen Raum für ihre Teampremieren gegeben.

In Salzburg sind neue Arbeiten von Lisa Thalhammer/Judith Landkammer/Philipp Fussenegger, David Gross sowie neue Musikvideos von The More or the Less zu sehen.

Die Teampremieren finden bei freiem Eintritt statt.

Programm:

Sarah’s Digital Angel

von Lisa Thalhammer, Judith Landkammer und Philipp Fussenegger, Österreich 2011, 17 min

www.funfairfilms.com

Verstrickungen

von David Gross, Österreich 2011, 18 min

The More or The Less – When we happen to collide

von Tobias Pötzelsberger, Österreich 2011, 5 min

www.themoreortheless.com

The More or The Less – Show me where your heart is

von Tobias Pötzelsberger und Michael Kittel, Österreich 2012, 5 min

www.themoreortheless.com

Cinema Next Werkstatt im Das Kino

Werkstatt

Salzburg: Das Kino, 4. Feb 2012 um 14:00 Uhr

Vorfilm Votivkino Januar 2012

Programm:

Onde Sonore

von Martina Stiftinger, Österreich 2007, 3 min

Kugelfische wiegen sich sanft schaukelnd in den Schallwellen einer Grammophonmusik. Um ihr Überleben zu garantieren, muss jedes Mal, wenn die Schallplatte zu Ende gespielt ist, das Grammophon aufs Neue reaktiviert werden. Martina Stiftinger aus Engerwitzdort realisierte ihren Film an der FH Hagenberg.

Vorfilm Votivkino Januar 2012

Vorfilm

Wien: Votivkino, Januar 2012

Vorfilm Cinema Paradiso Januar 2012

Programm:

Finders Keepers

Martina Lang, 2011, 3 min

Die menschliche Geschichte befindet sich im Verborgenen. Wir alle sammeln unseren wertvollsten Besitz – Fotos, Briefe, alltägliche Reliquien – und legen sie an geheime Orte. Ausgangspunkt dieses Kurzfilms ist die Entdeckung eines Koffers voller Erinnerungsstücke, gefunden im durchwühlten Dachboden der Großmutter aus Budapest. Mit einfachen, aber liebevoll gestalteten Animationen erzählt Sie Ihre ganz persönliche Geschichte, die bislang im Verborgenen lag und nun zum Leben erweckt wurde. Produziert an der FH St. Pölten.

Vorfilm Cinema Paradiso Januar 2012

Vorfilm

St.Pölten: Cinema Paradiso, Januar 2012

Vorfilm Moviemento Januar 2012

Programm:

28 x Brot

von Nikolaus Eckhard, Österreich 2008, 1 min

Ein scheinbar simpler Film: Der Filmemacher Nikolaus Eckhard aus Horn isst in 28xBrot ein Stück Brot – und offenbart dabei die wunderbare Qualität des Mediums Film: der scheinbaren Wiedergabe von in der Realität erfolgter Bewegung. Wir verfolgen in einer knappen Minute nicht nur den Essensvorgang, sondern auch das vergängliche Leben eines Stücks Brot, das verschimmelt. Ein kleines und kurzweiliges Brot-Epos!

Vorfilm Moviemento Januar 2012

Vorfilm

Linz: Moviemento, Januar 2012

Vorfilm Das Kino Januar 2012

Programm:

Memory

von Mirjam Baker und Michael Kren, Österreich 2009, 5 min

Memory ist das zweite Musikvideo, das Mirjam Baker und Mike Kren, beide Absolventen der FH St. Pölten, für die britische Formation Zoot Woman gestaltet haben. Das Video ist eine Mischung aus Realfilm und rotoskopierter Animation und erzählt die Geschichte eines Mannes aus Ego-Perspektive, der einer gescheiterten Beziehung nachtrauert. Mit einer Schachtel leerer Dias besucht er Orte, die ihn an diese Beziehung erinnern, und während er durch diese Dias blickt, erwachen seine Erinnerungen in Form von handgezeichneter Animation zum Leben.

REGIE/IDEE/PRODUKTION Mirjam Baker und Michael Kren
KAMERA
Andreas Thalhammer
SCHNITT
Boris Steiner
MUSIK
Zoot Woman
DARSTELLER
Alexander Wieser, Sandra Eder

Vorfilm Das Kino Januar 2012

Vorfilm

Salzburg: Das Kino, Januar 2012

Cinema Next Werkstatt im Cinema Paradiso

In der Cinema Next Werkstatt wird jungen FilmemacherInnen Raum für ihre Teampremieren gegeben.

Programm:

Paranoia

Österreich, 2012, 7 min

Half Way Home

Österreich, 2012, 20 min

Mitwirkende: Katrin Neubauer, Hannah Traenker, Anita Luttenberger, Antje Lang, Michael Geyer, Peter Hochhauser, Sara Schützenhofer, Nina Hanel, David Tauterer, David Rudolf, Andreas Wappel, Andreas Bauernberger, Gregor Schoerg, Sophie Fasching, Michael Muellner, Matthias Zoellner, Marcin Superson, Björn Franck.

Cinema Next Werkstatt im Cinema Paradiso

Werkstatt

St.Pölten: Cinema Paradiso, 27. Jan 2012 um 14:00 Uhr

Cinema Next Werkstatt im Moviemento

In der Cinema Next Werkstatt wird jungen FilmemacherInnen Raum für ihre Teampremieren gegeben.

In Linz sind neue Filme von Johannes Pfeifer, Christian Holzer, Fabian Wolf, Evelyn Erbar/Dominique Sellitsch/Yana Andreeva/Anna Margit Erbar/Helmut Geissler und Helene Siebermair zu sehen.

Die Teampremieren finden bei freiem Eintritt statt.

Programm:

Vivid Thoughts

von Johannes Pfeifer (FH Hagenberg), Österreich, 2011, 8:05 min

www.vivid-thoughts.com

MARS

von Christian Holzer (FH Hagenberg), Österreich 2011, 3:25 min

www.christianholzer.com/wp

Die Manufaktur

von Fabian Wolf (FH Hagenberg), Österreich 2011, 3:19 min

Mitterfeld – Ofabaounksonntog

von Evelyn Rendl, Dominique Sellitsch, Yana Andreeva (alle FH Hagenberg), Anna Margit Erbar und Helmut Geissler (beide Kunstuni Linz), Österreich 2011, 5 min

championesse

von Helene Siebermair (Kunstuni Linz), Österreich 2011, 26 min

www.championesse.at

Cinema Next Werkstatt im Moviemento

Werkstatt

Linz: Moviemento, 14. Jan 2012 um 15:00 Uhr

Cinema Next Filmnacht im Cinematograph

In Innsbruck wird Cinema Next erstmals im Jänner 2012 mit einer Filmnacht im Cinematograph zu Gast sein: Das Zwei-Stunden-Programm vereint aktuelle Highlights des österreichischen Nachwuchskinos sowie neue Arbeiten aus Tirol. Der „Fokus Tirol“ präsentiert neue Arbeiten von Robert Spindler (The Fencers, mit Hollywood-Starbesetzung), Alexander Mair (The Better World), Mona Schwitzer (Erdbeerlust), Wolfgang Tragseiler (Musikvideo Boulevard der Performance-Gruppe Martin & The evil eyes of Nur) sowie die Preisträger 2011 des Innsbrucker Kurzfilmfestivals Los Gurkos, Das Schöne Leben von Tobias Pichler sowie Les Fleurs du Mal von Tobias Trenkwalder. Im „Fokus Österreich“ feiern der preisgekrönte Trickfilm Der Besuch von Conrad Tambour sowie zwei der interessantesten Filme der Diagonale 2011 ihre Tirol-Premiere, Die und der von da und dort von Lisa Weber und Die Falten des Königs von Matthias van Baaren.

Programm:

The Fencers

Robert Spindler, 2011, 16 min

Fechtexperte Will möchte ein letztes Turnier gewinnen um sein angeschlagenes Ego zu reparieren. Aber der siegessichere Bob macht ihm einen Strich durch die Rechnung.

In elegantem Schwarzweiß setzt The Fencers die Ästhetik des Fechtsports in Szene und erzählt von einem fatalen Machtkampf.

The Better World

Alexander Mair, 2011, 8 min

The story follows an old man, whose prayers are answered – literally – when he gets the help of a young man.

Les Fleurs du Mal

Marco Trenkwalder, 2010, 10 min

Les Fleurs du Mal ist eine surrealistische Reise durch den verquerten Kopf einer jungen Frau, angereichert mit einer gehörigen Portion Poesie und dem freien Blick auf das Ungewöhnliche innerhalb gewöhnlicher Strukturen, die allmählich im Schaufenster zeitloser Traumbilder blümchenhaft zu verschwinden drohen. Es scheint, die Dinge würden sich ändern, doch bevor es dazu kommt, markiert das Ende bereits wieder den Anfang, und die Reise beginnt von vorn. Die Truhe bleibt verschlossen, die Blumen bleiben schwarz, wie der Film selbst; nur das Weiße gibt dem Herzen vielleicht das nötige Licht, das es braucht.

Das Schöne Leben

Tobias Pichler, 2011, 10 min

Der nicht mehr ganz junge Erich ist Taxler. Erich redet gern und viel, auch mit seinen Kunden. An jenem Tag hat er einen jungen Fahrgast, der diese Leidenschaft jedoch leider nicht zu teilen scheint. Doch Erich lässt nicht locker…

Erdbeerlust

Mona Schwitzer und Pablo Leiva, 2011, 13 min

Elke hat abgetrieben. Die Erinnerung bleibt. Ihre Sehnsucht zwingt ihr verschiedene Bilder vom Muttersein auf. Doch als sie diese auslebt, geht sie über eigene und andere Grenzen.

Martin & The evil eyes of Nur – Boulevard

Nora Kurzweil, Daniel Massow, Wolfgang Tragseiler, 2011, 4 min

Boulevard beschreibt die selbstzerstörerische Welt abgehobener Popstars, gesungen zu trashiger Elektromusik. Auf der visuellen Ebene machen die beiden Kunstfiguren Herr Leitung und Pussy Hass ihr Popstar-Ding, sie laufen in absurden Bildern ins Leere.

TINAMV1

Adnan Popovic, 2011, 4 min

tinamv – „this is not a music video“ – soll also kein Musikvideo im herkömmlichen Sinne sein. Trickmeister Popovic übersetzt die Struktur des Musikstücks „Melody“ vom Wiener Elektronikduo KILO (Florian Bogner und Markus Urban) in bewegte Bilder. Fast ein Jahr lang wurden farbenfroh und ideenreich Objekte animiert, um das zu erreichen, was ein Musikvideo eben oft nicht zustande bringt: die Synästhesie von Audio und Video.

Ab 15. Juni vor Ai Weiwei: Never Sorry von Alison Klayman

Die Falten des Königs

Matthias van Baaren, 2010, 31 min

Die Falten des Königs ist ein Dokumentarfilm über Simultandolmetscher. Zwei Dolmetscherinnen sitzen in einer Kabine. Über Kopfhörer werden ihnen, vorab aufgenommene, englischsprachige Interview-Passagen (für den Zuseher sind diese „Originale” nicht hörbar) zugespielt, die sie simultan ins Deutsche übertragen. Bei den ursprünglichen Interviews handelt es sich um Gespräche mit Übersetzern, Translatologen, Dolmetschern, Politikern, Sprachphilosophen, Neurolinguisten usw. Aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln erfährt der Betrachter so vom Prozeß des Dolmetschens und ist gleichzeitig Teil dessen.

Der Besuch

von Conrad Tambour, 2011, 9 min
Eine tragisch-komische Geschichte über eine alte Frau, die mitten in der Nacht sehr zum Entsetzen ihres herbeigerufenen Sohnes für ihre längst verstorbenen Freunde kocht. Phantasie, Traum oder Wirklichkeit? Wenn Menschen alt werden…

 

Die und der von da und dort

Lisa Weber, 2011, 7 min

TouristInnen werfen sich vor Wiener Sehenswürdigkeiten in Pose, alleine oder zu zweit, auch in Gruppen. Zu stummen Bildern erzählt die Filmemacherin, was sie in der kurzen Zeit über die Menschen erfahren hat.

Regie, Schnitt, Stimme: Lisa Weber; Kamera: Steven Swirko; Kameraassistenz: Svenja Plaas

Cinema Next Filmnacht im Cinematograph

Filmnacht

Innsbruck: Cinematograph, 13. Jan 2012 um 22:10 Uhr

Vorfilm Cinema Paradiso Dezember 2011

Programm:

aim

von Björn Kämmerer und Karoline Meiberger, Österreich 2004, 3 min
Drehbuch, Schnitt, Produktion: Björn Kämmerer
Musik: André Tschinder

Der filmische Topos des Westerns und der unverwundbaren „good guys“ wird in aim mit kühlem Gestus re-inszeniert. Die Found-Footage-Montage lenkt den Blick auf die kleinsten Bedeutungseinheiten eines Shoot-outs: das Anlegen des Gewehrs, das Auge über der Kimme, den Finger am Abzug und den kurzatmig ausgestoßenen Rauch aus der Waffe. Dass die Synchronizität der Gegner immer weiter auseinander driftet, zeugt von trockenstem Humor.

Vorfilm Cinema Paradiso Dezember 2011

Vorfilm

St.Pölten: Cinema Paradiso, Dezember 2011

Vorfilm Das Kino Dezember 2011

Programm:

Sister

von Michael Rittmannsberger (2008, 5 min)

Die kurze Geschichte eines großen Verlustes. Michael Rittmannsberger aus Linz inszeniert eine Familientragödie in auswegloser Zeitlupe. Der eindringliche Kurzfilm wurde weltweit auf über 30 Filmfestivals gezeigt, u.a. bei Slamdance und BFI London Film Festival, und bereits mehrfach ausgezeichnet.

Vorfilm Das Kino Dezember 2011

Vorfilm

Salzburg: Das Kino, Dezember 2011

Vorfilm Votivkino Dezember 2011

Programm:

Memory

von Mirjam Baker und Michael Kren, Österreich 2009, 5 min

Memory ist das zweite Musikvideo, das Mirjam Baker und Mike Kren, beide Absolventen der FH St. Pölten, für die britische Formation Zoot Woman gestaltet haben. Das Video ist eine Mischung aus Realfilm und rotoskopierter Animation und erzählt die Geschichte eines Mannes aus Ego-Perspektive, der einer gescheiterten Beziehung nachtrauert. Mit einer Schachtel leerer Dias besucht er Orte, die ihn an diese Beziehung erinnern, und während er durch diese Dias blickt, erwachen seine Erinnerungen in Form von handgezeichneter Animation zum Leben.

REGIE/IDEE/PRODUKTION Mirjam Baker und Michael Kren
KAMERA
Andreas Thalhammer
SCHNITT
Boris Steiner
MUSIK
Zoot Woman
DARSTELLER
Alexander Wieser, Sandra Eder

Vorfilm Votivkino Dezember 2011

Vorfilm

Wien: Votivkino, Dezember 2011

Vorfilm Moviemento Dezember 2011

Programm:

Onde Sonore

von Martina Stiftinger, Österreich 2007, 3 min

Kugelfische wiegen sich sanft schaukelnd in den Schallwellen einer Grammophonmusik. Um ihr Überleben zu garantieren, muss jedes Mal, wenn die Schallplatte zu Ende gespielt ist, das Grammophon aufs Neue reaktiviert werden. Martina Stiftinger aus Engerwitzdort realisierte ihren Film an der FH Hagenberg.

Vorfilm Moviemento Dezember 2011

Vorfilm

Linz: Moviemento, Dezember 2011

Cinema Next Filmnacht im Das Kino

In Salzburg werden u.a. als Salzburg-Premiere der Diagonale-Kurzspielfilm-Gewinner Papa von Umut Dag, der preisgekrönte Trickfilm Der Besuch von Conrad Tambour sowie neue Arbeiten aus Salzburg, u.a. die aufwändige Dokumentation Behind the Screen von Stefan Baumgartner, über die Auswüchse der Marktwirtschaft anhand des Lebens eines Computers, zu sehen sein.

 

Programm:

Behind the Screen – Das Leben meines Computers

Stefan Baumgartner, 2011, 60 min

Weltweit werden derzeit pro Sekunde 7 Computer produziert, aber nur 4 Menschen geboren. Alltägliche Handlungen, wie der Kauf eines Computers, erzeugen immer globale Auswirkungen auf sozialer und ökologischer Ebene.

BEHIND THE SCREEN – Das Leben meines Computers gibt den Menschen hinter dem wichtigen Elektronik-Produkt ein Gesicht und stellt dadurch die schwer einsehbaren Verbindungen eines dezentralisierten Wirtschaftssystems anhand realer Abläufe dar.

One Way Ticket

Jacqueline Krenka, 2011, 3 min

Das Grundkonzept besteht aus der Verfilmung des Gedichts „Der Panther- Im Jardin des Plantes, Paris“ (Rainer Maria Rilke, 1902). In dem Gedicht geht es um einen Panther, der durch die Gefangenschaft seine wahre Natur und Persönlichkeit verliert und somit nur noch aus einer Hülle des ursprünglich freien Tieres besteht.  Selbstenfremdet auf Grund der Gefangenschaft, die auch eine Gefangenschaft des freien Willens und somit seiner Seele darstellt, stirbt der Panther innerlich. Die Figur des Panthers wird in diesem Fall auf ein Mädchen übertragen, das nicht in ihr Umfeld/unsere Gesellschaft passt. Die Phasen, die sie dabei durchlebt sind: Einsamkeit, Versuch der Anpassung, Resignation/Ausbrechen.

Schauspiel: Dominique Semmer; Produktion, Regie, Kamera, Schnitt, Postproduktion: Jacqueline Krenka; Musik: Dustin O‘Halloran- Prelude 2

Jam Jar

Veree Lynn Puhm, 2010, 17 min

Der Kurzfilm Jam Jar der Jungregisseurin Veree Lynn Puhm, ein Drama angesiedelt in den 1950er Jahren in Baltimore, Maryland, USA, beschäftigt sich mit der Thematik der Intoleranz und der Macht, die die Gesellschaft auf eine Einzelperson haben kann. Mae Allen Clarks arbeitet als Pin-up girl und wird in ein Netz von falschen Anschuldigungen angeblicher kommunistischer Machenschaften gezogen. Um sich gegen die Gesellschaft zu behaupten, bleibt sie sich selbst treu und verliert dadurch die Wertschätzung ihres Ehemannes Frank, der lieber mit der Masse schwimmt. In diesem Film geht es um Emanzipation, um Entwicklung der eigenen Persönlichkeit, Zivilcourage, den Mut des Einzelnen sich gegen die Gesellschaft aufzulehnen, sich nicht in eine Schublade reinzwängen zu lassen und auf die Meinung anderer auf gut Deutsch zu pfeifen.

Drehbuch, Regie: Veree Lynn Puhm; Kamera: Lisa Eidenhammer; Schnitt: Franka Goller; Co-Autor & VFX Suervisor: Martin Kenzel; Ton & Sounddesign: Christoph Plohovich

Broken Time

Johannes Gierlinger, 2011, 1 min

„DEFORM YOUR DREAMS“ ist auf einem Filmkader in Broken Time, einem Experimentalfilm des Salzburger Filmemachers Johannes Gierlinger, zu lesen. Die Deformation der Träume geht einher mit der Derformation der Filmspur. Es verschmelzen und verzerren Bilder, Erinnerungen, Geschichten – und letztlich die Zeit: broken time.

www.johannesgierlinger.com

Papa

Umut Dag, 2011, 40 min

Ein junger Vater, Rapmusiker, Anfang 30, ist über Nacht von seiner Freundin Conny verlassen worden und steht plötzlich allein mit den beiden gemeinsamen kleinen Söhnen da. Um die hat er sich bis dahin nie gekümmert. Dazu ist er nun gezwungen. Und tatsächlich lässt sich der Musiker auf die neue Situation ein und kommt immer besser mit seiner Vaterrolle zurecht – bis nach drei Tagen Conny wieder vor der Tür steht.

mit: Murathan “Aqil” Muslu, Magdalena Kronschläger, Kaan & Seyit Tomek

Regie: Umut Dag; Buch: Stefanie Franz; Kamera: Georg Geutebrück, Schnitt & Dramaturgie: Claudia Linzer; Ton & Sounddesign: Sergej Martynyuk; Musik: Dimitri Giannikopoulos

TINAMV1

Adnan Popovic, 2011, 4 min

tinamv – „this is not a music video“ – soll also kein Musikvideo im herkömmlichen Sinne sein. Trickmeister Popovic übersetzt die Struktur des Musikstücks „Melody“ vom Wiener Elektronikduo KILO (Florian Bogner und Markus Urban) in bewegte Bilder. Fast ein Jahr lang wurden farbenfroh und ideenreich Objekte animiert, um das zu erreichen, was ein Musikvideo eben oft nicht zustande bringt: die Synästhesie von Audio und Video.

Ab 15. Juni vor Ai Weiwei: Never Sorry von Alison Klayman

Der Besuch

von Conrad Tambour, 2011, 9 min
Eine tragisch-komische Geschichte über eine alte Frau, die mitten in der Nacht sehr zum Entsetzen ihres herbeigerufenen Sohnes für ihre längst verstorbenen Freunde kocht. Phantasie, Traum oder Wirklichkeit? Wenn Menschen alt werden…

 

Die und der von da und dort

Lisa Weber, 2011, 7 min

TouristInnen werfen sich vor Wiener Sehenswürdigkeiten in Pose, alleine oder zu zweit, auch in Gruppen. Zu stummen Bildern erzählt die Filmemacherin, was sie in der kurzen Zeit über die Menschen erfahren hat.

Regie, Schnitt, Stimme: Lisa Weber; Kamera: Steven Swirko; Kameraassistenz: Svenja Plaas

Cinema Next Filmnacht im Das Kino

Filmnacht

Salzburg: Das Kino, 15. Dez 2011 um 21:00 Uhr

Cinema Next Filmnacht im Moviemento

In Linz feiern zwei der interessantesten Filme der diesjährigen Diagonale in Graz ihre Linz-Premiere: Die und der von da und dort von Lisa Weber und Die Falten des Königs von Matthias van Baaren, dessen Dokumentarfilm über die Arbeit von Simultanübersetzerinnen erstmals in Oberösterreich präsentiert wird. Der „Fokus Oberösterreich“ vereint neue Arbeiten aus der Fachhochschule Hagenberg (K13 und Between Two Points) sowie der Kunstuniversität Linz (Martern, August/September, A very bad character und das Musikvideo Boulevard der Performance-Gruppe Martin & The evil eyes of Nur).

Programm:

Martin & The evil eyes of Nur – Boulevard

Nora Kurzweil, Daniel Massow, Wolfgang Tragseiler, 2011, 4 min

Boulevard beschreibt die selbstzerstörerische Welt abgehobener Popstars, gesungen zu trashiger Elektromusik. Auf der visuellen Ebene machen die beiden Kunstfiguren Herr Leitung und Pussy Hass ihr Popstar-Ding, sie laufen in absurden Bildern ins Leere.

A very bad character

Zsanette Huszar, 2011, 25 min

Ein kurzer Film gesponnen aus Fragmenten. Über den Blick der Frau. Über den Blick auf die Frau und ihre Darstellungsweisen. Ein Film – mehr eine Frage als eine Antwort – der Sequenzen einer Geschichte von zwei Menschen zeigt, die zusammen kein Paar ergeben und trotzdem aneinander festhalten.

Regie, Drehbuch & Schnitt: Zsanett Huszar Mayr; Darsteller: Daniela Dett, Paul Brusa; Kamera: Daniela Dett

August/September

villa helia, 2011, 9 min

August/September ist ein ruhiges, aber verstörendes Porträt dreier Frauen, deren Leben sich im Umbruch befinden. Staub, Lärm, Fremdkörper eines Umbaus stören die spätsommerliche Stille. Noch existiert eine Form von Alltag, aber wie lange sich diese noch halten kann, ist unklar. Es ist ein unmerkliches Zu-Ende-Gehen, das über den Köpfen der Frauen zu schweben scheint – die unangenehmen Geräusche werden mehr und mehr zu einem Spiegel ihres Inneren, während sie nach außen weiterhin eine unendliche Ruhe ausstrahlen.

Martern

Johannes Staudenbauer, 2011, 15 min

Der Kurzfilm Martern setzt sich mit dem Moment auseinander, in dem man unvorhergesehen aus dem Leben gerissen wird und den daraus folgenden Aktionen. Es entsteht ein Kampf um das Überleben. Die vollkommene Macht des einen steht der tragischen Hilflosigkeit des anderen gegenüber. Nicht nur das Unbehagen wird größer sondern auch die Angst die eigenen Befürchtungen könnten wahr werden.

The Glitch Mob ft. Swan – Between two Points

Katja Flachberger, Florian Juri, Sven Skoczylas, Rafael Mayrhofer, 2011, 2 min

Between Two Points ist das offizielle Musikvideo zu dem gleichnamigen Lied von ‘The Glitch Mob ft. Swan’.
Es erzählt die Geschichte von zwei Wesen, die in fantastischen Welten getrennt aber doch verbunden leben. Sie wirken im Kreislauf des Lebens aufeinander ein und stehen damit in ständiger Abhängikeit zueinander.

K13

Martin Kienmeyer, Benedict Bleimschein, Philipp Penco, Franz Brandstätter, 2011,  7 min

Der 3D-Animations-Kurzfilm K13 handelt von einem Roboter, der, von der Erde gesandt, erstmals Kontakt mit extraterrestrischem Leben aufnimmt. Die Geschichte wird humorvoll erzählt und ist eine Hommage an zahlreiche Filme des Science-Fiction Genres. Im Film reihen sich die gerenderten Bilder an 2D-Animationen und werden von einem kraftvollen Soundtrack untermalt.

The Back Room

Mirjam Baker und Michael Kren, 2011, 5 min

Die Puppenanimation The Back Room handelt vom Fertigwerden mit unerwartet schwierigen Situationen und dem Gefühl ohne Ausweg darin eingesperrt zu sein.

TINAMV1

Adnan Popovic, 2011, 4 min

tinamv – „this is not a music video“ – soll also kein Musikvideo im herkömmlichen Sinne sein. Trickmeister Popovic übersetzt die Struktur des Musikstücks „Melody“ vom Wiener Elektronikduo KILO (Florian Bogner und Markus Urban) in bewegte Bilder. Fast ein Jahr lang wurden farbenfroh und ideenreich Objekte animiert, um das zu erreichen, was ein Musikvideo eben oft nicht zustande bringt: die Synästhesie von Audio und Video.

Ab 15. Juni vor Ai Weiwei: Never Sorry von Alison Klayman

Die Falten des Königs

Matthias van Baaren, 2010, 31 min

Die Falten des Königs ist ein Dokumentarfilm über Simultandolmetscher. Zwei Dolmetscherinnen sitzen in einer Kabine. Über Kopfhörer werden ihnen, vorab aufgenommene, englischsprachige Interview-Passagen (für den Zuseher sind diese „Originale” nicht hörbar) zugespielt, die sie simultan ins Deutsche übertragen. Bei den ursprünglichen Interviews handelt es sich um Gespräche mit Übersetzern, Translatologen, Dolmetschern, Politikern, Sprachphilosophen, Neurolinguisten usw. Aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln erfährt der Betrachter so vom Prozeß des Dolmetschens und ist gleichzeitig Teil dessen.

Der Besuch

von Conrad Tambour, 2011, 9 min
Eine tragisch-komische Geschichte über eine alte Frau, die mitten in der Nacht sehr zum Entsetzen ihres herbeigerufenen Sohnes für ihre längst verstorbenen Freunde kocht. Phantasie, Traum oder Wirklichkeit? Wenn Menschen alt werden…

 

Die und der von da und dort

Lisa Weber, 2011, 7 min

TouristInnen werfen sich vor Wiener Sehenswürdigkeiten in Pose, alleine oder zu zweit, auch in Gruppen. Zu stummen Bildern erzählt die Filmemacherin, was sie in der kurzen Zeit über die Menschen erfahren hat.

Regie, Schnitt, Stimme: Lisa Weber; Kamera: Steven Swirko; Kameraassistenz: Svenja Plaas

Cinema Next Filmnacht im Moviemento

Filmnacht

Linz: Moviemento, 15. Dez 2011 um 21:00 Uhr

Cinema Next Filmnacht im Cinema Paradiso

In St. Pölten sind im „Fokus Niederösterreich“ u.a. aktuelle Arbeiten von Christoph Rainer (Foal), Nikolaus Eckhard (RaumZeitHund), den beiden FH-St.-Pölten-Absolventen Mirjam Baker und Micheal Kren (The Back Room) wie auch neue Arbeiten aus der Fachhochschule St. Pölten, darunter die aktuellen Preisträger der FH-internen Golden-Wire-Awards, zu sehen. Im „Fokus Österreich“ wird u.a. der Diagonale-Kurzspielfilm-Gewinner Papa von Umut Dag und der preisgekrönte Trickfilm Der Besuch von Conrad Tambour gezeigt.

Programm:

Preisträger Golden-Wire-Awards der FH. St. Pölten

2011, ca. 10 min

www.campusfernsehen.at

RaumZeitHund

Nikolaus Eckhard, 2010, 6 min

In RaumZeitHund wird ein vor fast 140 Jahren unternommener Versuchsaufbau von Edward Muybridge reinszeniert: der auf 24 Fotoplatten aufgezeichnete Galopp eines grauen Windhundes aus den 1870ern wird nun von einer braunen Bracke durchgeführt – in Farbe, mit einer 35mm Highspeed-Kamera aufgenommen und durch digitales Motion-Tracking stabilisiert. Während die ursprünglichen Aufnahmen eine vermeintliche Überlegenheit des “maschinellen Auges” demonstriert, befasst sich “RaumZeitHund” mit der Modellierbarkeit desselben und dem Absolutheitsanspruch, der von solchen Bewegungsbildern ausgeht. Was sich anfangs in den ruhigen Lauf des Hundes wie vereinzelte Fehler einmengt, wird mehr und mehr zum System des Filmes; scheinbare Störungen der Kontinuität der Bewegung verweisen immer stärker auf den Produktionscharakter der Illusionsmaschine Film. Ohne die Bewegung zu zerstören, folgt die Reihung der Bilder nicht länger der Chronologie der Aufnahmen, sondern mathematischen Funktionen.

Idee und Realisierung: Nikolaus Eckhard; Kamera: Mark Gerstorfer, Anna Manhardt; Licht: Severin Fiala, Johann Lurf, Harald Traindl

Finders Keepers

Martina Lang, 2011, 3 min

Die menschliche Geschichte befindet sich im Verborgenen. Wir alle sammeln unseren wertvollsten Besitz – Fotos, Briefe, alltägliche Reliquien – und legen sie an geheime Orte. Ausgangspunkt dieses Kurzfilms ist die Entdeckung eines Koffers voller Erinnerungsstücke, gefunden im durchwühlten Dachboden der Großmutter aus Budapest. Mit einfachen, aber liebevoll gestalteten Animationen erzählt Sie Ihre ganz persönliche Geschichte, die bislang im Verborgenen lag und nun zum Leben erweckt wurde. Produziert an der FH St. Pölten.

EsRaP – Ausländer mit Vergnügen

Jakob Synek, Aleander Gruber, Mario Meszarits, Lorenz Meyer, Martin Reitschmied, 2011, 16 min

EsRaP heißt eigentlich Esra Özmen und wurde vor 20 Jahren als Tochter einer türkisch stämmigen Gastarbeiterfamilie geboren. Durch die Macht der Musik schildert sie, wie es ist mit einem Bein in einem und mit dem anderen im anderen Kulturkreis aufzuwachsen.  Der Text kam von Esra, für Komposition/Produktion von Musik und Video zeichneten sich 5 Studenten der FH-StP verantwortlich. Martin Reitschmied, Alexander Gruber, Jakob Synek, Lorenz Meyer, Mario Meszarits. Produziert an der FH St. Pölten.

MOBY – Wait For Me

Philip Aschauer, 2011, 5 min

Das Musikvideo Wait For Me zum gleichnamigen Song von MOBY behandelt in 4 kurzen und sehr unterschiedlichen Geschichten das Thema “Warten”.

Cast & Crew: Inès Khannoussi, Lukas Snizek, Sarah Krois, Daniel Terek, Benjamin Oberleitner, Georg Barta, Angelika Schneider. Produziert an der FH St. Pölten.

Papa

Umut Dag, 2011, 40 min

Ein junger Vater, Rapmusiker, Anfang 30, ist über Nacht von seiner Freundin Conny verlassen worden und steht plötzlich allein mit den beiden gemeinsamen kleinen Söhnen da. Um die hat er sich bis dahin nie gekümmert. Dazu ist er nun gezwungen. Und tatsächlich lässt sich der Musiker auf die neue Situation ein und kommt immer besser mit seiner Vaterrolle zurecht – bis nach drei Tagen Conny wieder vor der Tür steht.

mit: Murathan “Aqil” Muslu, Magdalena Kronschläger, Kaan & Seyit Tomek

Regie: Umut Dag; Buch: Stefanie Franz; Kamera: Georg Geutebrück, Schnitt & Dramaturgie: Claudia Linzer; Ton & Sounddesign: Sergej Martynyuk; Musik: Dimitri Giannikopoulos

BOB

Samira Ghahremani und Peter Wieser, 2011, 2 min

BOB behandelt auf symbolische Weise die Gefahren, die durch das schnelle Fortschreiten der Wissenschaft entstehen können. Der Kurzfilm erzählt die Geschichte eines Wissenschafters, dessen neue Erfindung zum Ableben seines Freundes und zum Ende der Welt führt. Produziert an der FH St. Pölten.

The Back Room

Mirjam Baker und Michael Kren, 2011, 5 min

Die Puppenanimation The Back Room handelt vom Fertigwerden mit unerwartet schwierigen Situationen und dem Gefühl ohne Ausweg darin eingesperrt zu sein.

TINAMV1

Adnan Popovic, 2011, 4 min

tinamv – „this is not a music video“ – soll also kein Musikvideo im herkömmlichen Sinne sein. Trickmeister Popovic übersetzt die Struktur des Musikstücks „Melody“ vom Wiener Elektronikduo KILO (Florian Bogner und Markus Urban) in bewegte Bilder. Fast ein Jahr lang wurden farbenfroh und ideenreich Objekte animiert, um das zu erreichen, was ein Musikvideo eben oft nicht zustande bringt: die Synästhesie von Audio und Video.

Ab 15. Juni vor Ai Weiwei: Never Sorry von Alison Klayman

Foal

Christoph Rainer, 2011, 16 min

Ein Baby führt zwei Menschen zueinander. Die junge Frau verlässt ihre Familie und stürzt sich euphorisch in ihre ‚neue’ Familie. Der Mann ist unsicher, ängstlich. Nach einiger Zeit beginnen die erzwungenen Familienstrukturen aufzubröckeln.

mit: Lisa Hagmeister, Thomas Mraz, Barbara Petritsch

Drehbuch, Regie: Christoph Rainer; Kamera: Georg Geutebrück; Sounddesign: Hannes Plattmeier; Musik: Max Richter, David Furrer; Schnitt: Fabian Rüdisser; Produktion: Florian Krügel

Der Besuch

von Conrad Tambour, 2011, 9 min
Eine tragisch-komische Geschichte über eine alte Frau, die mitten in der Nacht sehr zum Entsetzen ihres herbeigerufenen Sohnes für ihre längst verstorbenen Freunde kocht. Phantasie, Traum oder Wirklichkeit? Wenn Menschen alt werden…

 

Die und der von da und dort

Lisa Weber, 2011, 7 min

TouristInnen werfen sich vor Wiener Sehenswürdigkeiten in Pose, alleine oder zu zweit, auch in Gruppen. Zu stummen Bildern erzählt die Filmemacherin, was sie in der kurzen Zeit über die Menschen erfahren hat.

Regie, Schnitt, Stimme: Lisa Weber; Kamera: Steven Swirko; Kameraassistenz: Svenja Plaas

Cinema Next Filmnacht im Cinema Paradiso

Filmnacht

St.Pölten: Cinema Paradiso, 14. Dez 2011 um 22:00 Uhr

Cinema Next Filmnacht im Votivkino

In Wien sind u.a. neue Arbeiten der Animationskünstler Adnan Popovic (tinamv 1) und Mirjam Baker / Michael Kren (The Back Room) zu sehen wie auch zwei der interessantesten Filme der diesjährigen Diagonale in Graz: Die und der von da und dort von Lisa Weber und Die Falten des Königs von Matthias van Baaren, dessen Dokumentarfilm über die Arbeit von Simultanübersetzerinnen erstmals in Wien präsentiert wird. Auch im Programm sind der Preisträgerfilm des erst kürzlich abgehaltenen One Day Animation Filmfestivals 2011 der ASIFA Austria, The Way to M von Zsuzsanna Werner, der preisgekrönte Trickfilm Der Besuch von Conrad Tambour sowie die neue Arbeit Kreis Wr.Neustadt des „Avantgardeberserkers“ (Zit. Falter) Johann Lurf.

Programm:

The Back Room

Mirjam Baker und Michael Kren, 2011, 5 min

Die Puppenanimation The Back Room handelt vom Fertigwerden mit unerwartet schwierigen Situationen und dem Gefühl ohne Ausweg darin eingesperrt zu sein.

TINAMV1

Adnan Popovic, 2011, 4 min

tinamv – „this is not a music video“ – soll also kein Musikvideo im herkömmlichen Sinne sein. Trickmeister Popovic übersetzt die Struktur des Musikstücks „Melody“ vom Wiener Elektronikduo KILO (Florian Bogner und Markus Urban) in bewegte Bilder. Fast ein Jahr lang wurden farbenfroh und ideenreich Objekte animiert, um das zu erreichen, was ein Musikvideo eben oft nicht zustande bringt: die Synästhesie von Audio und Video.

Ab 15. Juni vor Ai Weiwei: Never Sorry von Alison Klayman

Die Falten des Königs

Matthias van Baaren, 2010, 31 min

Die Falten des Königs ist ein Dokumentarfilm über Simultandolmetscher. Zwei Dolmetscherinnen sitzen in einer Kabine. Über Kopfhörer werden ihnen, vorab aufgenommene, englischsprachige Interview-Passagen (für den Zuseher sind diese „Originale” nicht hörbar) zugespielt, die sie simultan ins Deutsche übertragen. Bei den ursprünglichen Interviews handelt es sich um Gespräche mit Übersetzern, Translatologen, Dolmetschern, Politikern, Sprachphilosophen, Neurolinguisten usw. Aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln erfährt der Betrachter so vom Prozeß des Dolmetschens und ist gleichzeitig Teil dessen.

The Way to M

Zsuzsanna Werner, 2011, 7 min

Der digitale Arbeiter sitzt und arbeitet in einem postmodernen Hochhaus. Ein alltäglicher Zwischenfall mit seinem Chef löst bei ihm eine spirituelle Reise aus. In seinen Visionen trifft er M.M. die universelle Muse.

Foal

Christoph Rainer, 2011, 16 min

Ein Baby führt zwei Menschen zueinander. Die junge Frau verlässt ihre Familie und stürzt sich euphorisch in ihre ‚neue’ Familie. Der Mann ist unsicher, ängstlich. Nach einiger Zeit beginnen die erzwungenen Familienstrukturen aufzubröckeln.

mit: Lisa Hagmeister, Thomas Mraz, Barbara Petritsch

Drehbuch, Regie: Christoph Rainer; Kamera: Georg Geutebrück; Sounddesign: Hannes Plattmeier; Musik: Max Richter, David Furrer; Schnitt: Fabian Rüdisser; Produktion: Florian Krügel

Der Besuch

von Conrad Tambour, 2011, 9 min
Eine tragisch-komische Geschichte über eine alte Frau, die mitten in der Nacht sehr zum Entsetzen ihres herbeigerufenen Sohnes für ihre längst verstorbenen Freunde kocht. Phantasie, Traum oder Wirklichkeit? Wenn Menschen alt werden…

 

Die und der von da und dort

Lisa Weber, 2011, 7 min

TouristInnen werfen sich vor Wiener Sehenswürdigkeiten in Pose, alleine oder zu zweit, auch in Gruppen. Zu stummen Bildern erzählt die Filmemacherin, was sie in der kurzen Zeit über die Menschen erfahren hat.

Regie, Schnitt, Stimme: Lisa Weber; Kamera: Steven Swirko; Kameraassistenz: Svenja Plaas

Kreis Wr.Neustadt

Johann Lurf, 2011, 5 min

Der Kreisverkehr setzte sich seit den 1980-er Jahren als erfolgreiche strassenbauliche Maßnahme zur Verkehrsregulierung v.a. im ländlichen Bereich durch. So auch in Niederösterreich. Das in der Mitte entstandene Areal wurde und wird dabei gerne als gestaltbare Fläche genutzt. Johann Lurf widmet diesen Maßnahmen im südlichen Niederösterreich seinen fünfminütigen Film. Sehr vergnüglich! (sixpackfilm)

Cinema Next Filmnacht im Votivkino

Filmnacht

Wien: Votivkino, 9. Dez 2011 um 22:30 Uhr

Vorfilm Das Kino November 2011

Programm:

aim

von Björn Kämmerer und Karoline Meiberger, Österreich 2004, 3 min
Drehbuch, Schnitt, Produktion: Björn Kämmerer
Musik: André Tschinder

Der filmische Topos des Westerns und der unverwundbaren „good guys“ wird in aim mit kühlem Gestus re-inszeniert. Die Found-Footage-Montage lenkt den Blick auf die kleinsten Bedeutungseinheiten eines Shoot-outs: das Anlegen des Gewehrs, das Auge über der Kimme, den Finger am Abzug und den kurzatmig ausgestoßenen Rauch aus der Waffe. Dass die Synchronizität der Gegner immer weiter auseinander driftet, zeugt von trockenstem Humor.

Vorfilm Das Kino November 2011

Vorfilm

Salzburg: Das Kino, November 2011

Vorfilm Cinema Paradiso November 2011

Programm:

28 x Brot

von Nikolaus Eckhard, Österreich 2008, 1 min

Ein scheinbar simpler Film: Der Filmemacher Nikolaus Eckhard aus Horn isst in 28xBrot ein Stück Brot – und offenbart dabei die wunderbare Qualität des Mediums Film: der scheinbaren Wiedergabe von in der Realität erfolgter Bewegung. Wir verfolgen in einer knappen Minute nicht nur den Essensvorgang, sondern auch das vergängliche Leben eines Stücks Brot, das verschimmelt. Ein kleines und kurzweiliges Brot-Epos!

Vorfilm Cinema Paradiso November 2011

Vorfilm

St. Pölten: Cinema Paradiso, November 2011

Vorfilm Moviemento November 2011

Programm:

Sister

von Michael Rittmannsberger (2008, 5 min)

Die kurze Geschichte eines großen Verlustes. Michael Rittmannsberger aus Linz inszeniert eine Familientragödie in auswegloser Zeitlupe. Der eindringliche Kurzfilm wurde weltweit auf über 30 Filmfestivals gezeigt, u.a. bei Slamdance und BFI London Film Festival, und bereits mehrfach ausgezeichnet.

Vorfilm Moviemento November 2011

Vorfilm

Linz: Moviemento, November 2011

Vorfilm Votivkino November 2011

Programm:

Zwölf Boxkämpfer jagen Viktor quer über den großen Sylter Deich 140 9

von Johann Lurf, Österreich 2009, 3 min

Ein motivisches Kaleidoskop dessen, was wir im Kino sehen und hören, und welche Bilder und Töne dem Kino in der Vorführkabine verloren gehen: Johann Lurf hat in seiner mehrjährigen Tätigkeit als Projektionist nicht mehr spielbare 35mm-Einzelkader zusammengetragen. Das vorhandene Material – Hunderte an Einzelbildern – hat er nach Kategorien geordnet und jedes Bild wieder in der Dauer von einer vierundzwanzigstel Sekunde in einem neuen Kinofilm zusammengefügt.

Vorfilm Votivkino November 2011

Vorfilm

Wien: Votivkino, November 2011

Vorfilm Cinema Paradiso Oktober 2011

Programm:

Memory

von Mirjam Baker und Michael Kren, Österreich 2009, 5 min

Memory ist das zweite Musikvideo, das Mirjam Baker und Mike Kren, beide Absolventen der FH St. Pölten, für die britische Formation Zoot Woman gestaltet haben. Das Video ist eine Mischung aus Realfilm und rotoskopierter Animation und erzählt die Geschichte eines Mannes aus Ego-Perspektive, der einer gescheiterten Beziehung nachtrauert. Mit einer Schachtel leerer Dias besucht er Orte, die ihn an diese Beziehung erinnern, und während er durch diese Dias blickt, erwachen seine Erinnerungen in Form von handgezeichneter Animation zum Leben.

REGIE/IDEE/PRODUKTION Mirjam Baker und Michael Kren
KAMERA
Andreas Thalhammer
SCHNITT
Boris Steiner
MUSIK
Zoot Woman
DARSTELLER
Alexander Wieser, Sandra Eder

Vorfilm Cinema Paradiso Oktober 2011

Vorfilm

St.Pölten: Cinema Paradiso, Oktober 2011

Vorfilm Das Kino Oktober 2011

Programm:

S******g

von Manfred Rainer und Jakob Breit, Österreich 2010, 3 min

Der erste Vorfilm im Rahmen der Cinema-Next-Initiative ist eine künstlerische Auseinandersetzung mit der Stadt Salzburg. Im Rahmen des film:riss-StudentInnenfilmfestivals, aus dem nun Cinema Next entstanden ist, lud das Arthotel Blaue Gans im November 2009 junge Filmschaffende für eine Woche nach Salzburg, um sich filmkünstlerisch mit der Stadt zu beschäftigen. Manfred Rainer und Jakob Breit, Studenten der Universität für angewandte Kunst in Wien, waren die auserwählten Young Filmmakers in Residence und begaben sich, bewaffnet mit Fotokamera und Mikrofon, auf die Suche nach der scheinbar vertrauten Traumstadt namens „S******g“.

Vorfilm Das Kino Oktober 2011

Vorfilm

Salzburg: Das Kino, Oktober 2011

Vorfilm Votivkino Oktober 2011

Programm:

aim

von Björn Kämmerer und Karoline Meiberger, Österreich 2004, 3 min
Drehbuch, Schnitt, Produktion: Björn Kämmerer
Musik: André Tschinder

Der filmische Topos des Westerns und der unverwundbaren „good guys“ wird in aim mit kühlem Gestus re-inszeniert. Die Found-Footage-Montage lenkt den Blick auf die kleinsten Bedeutungseinheiten eines Shoot-outs: das Anlegen des Gewehrs, das Auge über der Kimme, den Finger am Abzug und den kurzatmig ausgestoßenen Rauch aus der Waffe. Dass die Synchronizität der Gegner immer weiter auseinander driftet, zeugt von trockenstem Humor.

Vorfilm Votivkino Oktober 2011

Vorfilm

Wien: Votivkino, Oktober 2011